Hüttenwandern

Hüttenwanderung: Mehrtägige Hüttentouren im Allgäu

Geführte Hüttentouren in Gruppen von 6 bis 10 Teilnehmern. Von kurzen Touren bis zur Alpenüberquerung.

3Tourbereiche
6–10Teilnehmer je Bergwanderführer
Mai–Okt.Saison

Finde Deine Hüttentour

Ob kurz im Allgäu, mehrere Tage in den Bergen oder über die Alpen: Wähle den Tourbereich, der zu Dir passt.

Die Tourenbeispiele führen zum bestehenden Programm. Aktuelle Termine und Preise stehen dort bei der jeweiligen Tour.

Kurze Hüttentouren

3 bis 4 Tage · für den ersten Versuch

Mehrtägige Hüttentouren

Unterwegs von Hütte zu Hütte

Hüttentour und Alpenüberquerung zugleich

Über die Alpen mit Übernachtungen auf Hütten

Hütten­wanderungen sind das Salz in der Suppe der Bergwanderer

Morgenstimmung an der Braunschweiger Hütte

Hüttenwanderungen sind das Salz in der Suppe der Bergwanderer. Wir genießen bei einer geführten Hüttentour mit nur 6 bis 10 Teilnehmern morgens und abends beste Ausblicke auf meist über 2.000 m Höhe. Bei einer Alpenüberquerung und beim Hüttenwandern spürst Du je nach Region deutliche Unterschiede. Während Du in der Schweiz auf einem Hocker sitzt und fast immer Salat erhältst, sitzt Du in Österreich bequemer auf dem Stuhl – allerdings ohne Salat.

Wir übernachten dabei meist im Lager oder Mehrbettzimmer. Abends gibt es meist ein Drei-Gänge-Menü, bei dem Du häufig zwischen verschiedenen Hauptgängen wählen kannst.

Hüttentouren Allgäu: Übernachtung der besonderen Art

Aufstieg zur Kemptner Hütte

Von Hütte zu Hütte – Hüttentouren früher und heute. Früher war es oft recht beschwerlich, eine Hütte zu erreichen. Die Wege waren nicht immer gut in Schuss und auch nicht so gut beschildert wie heute. Es gab kein Internet und so wurden für die Hüttentour Karten studiert, Pläne gemacht, Brotzeit eingepackt und los ging es. Heute werden die Wege von den jeweiligen Verantwortlichen, oft den Alpenvereinen, regelmäßig begangen und sind meist in gutem Zustand.

Die Tourenplanung einer Hüttentour im Allgäu erfolgt heute ruckzuck im Internet und alles ist deutlich einfacher und schneller möglich, aber auch hektischer. Das Essen von damals möchte heute allerdings niemand mehr täglich auf den Tisch bekommen. Geführte Hüttentouren gab es früher meist nur für betuchte Briten, die von Schweizer Bergführern auf das Matterhorn geführt wurden.

Heute können sich viele eine geführte Hüttenwanderung leisten und sparen sich in unserer schnelllebigen Welt die gesamte Planung. Zudem müssen sie sich tagsüber keine Gedanken machen und sind entspannt unterwegs, da sie je nach Wunsch auch eine leichte Hüttenwanderung wählen können.

Vor vielen Jahrzehnten war es üblich, ohne Anmeldung in einer Alpenvereinshütte anzukommen. Heute geht das meist nur noch unter der Woche. Gerade in den Ostalpen findest Du auf den meisten Hütten eine Dusche – aber eben nicht immer. Die Kemptner Hütte hat seit 2022 keine Dusche mehr, weil der Andrang und der Wasserverbrauch zu groß wurden.

Auch in den Westalpen gibt es noch viele Hütten ohne Dusche. Geschlafen wird häufig in sogenannten Lagern. Die Zeiten, in denen regelmäßig 50 oder mehr Menschen in einem Raum schliefen, sind zum Glück weitestgehend vorbei.

Unter­schied­li­cher Charakter zwischen West- und Ostalpen

Alpine Steinböcke oberhalb der Baumgrenze

In häufiger besuchten Regionen der Ostalpen – etwa am E5, in den westlichen Dolomiten oder in der Silvretta – findest Du sehr häufig Hütten mit modernen sanitären Anlagen. Bei der Mont-Blanc-Umrundung sind die Unterschiede zwischen den Unterkünften dagegen enorm.

In der Schweiz wechseln sich modernste Architektur und einfache, nostalgische Hütten ab. Oft werden Hütten renoviert, aber keine Duschen eingebaut. In Frankreich und Italien findest Du häufiger Massenlager und Stockbetten aus Metall, aber auch öfter Doppel- und Dreibettzimmer als in Österreich und der Schweiz.

Am Ende geht es um das Erlebnis in den Bergen, um Hüttenabende mit Gleichgesinnten und um Sonnenauf- und Sonnenuntergänge. Die Qualität einer Hüttenwanderung hängt nicht von der Ausstattung der Unterkunft ab.

Deine Vorteile bei unseren Hüttentouren Allgäu & Alpen

  • Je nach Tour nur 6 bis 10 Teilnehmer – nie 12 oder sogar 16
  • Wellnessbereich auf einigen Hütten
  • Ausschließlich geprüfte Bergwanderführerinnen und Bergwanderführer
  • Spektakuläre Sonnenauf- und Sonnenuntergänge mitten in den Bergen
  • Abwechslungsreiches Programm
  • Gemütliche, urige Hütten und Gasthöfe
  • Von leicht bis anspruchsvoll
  • Termine zwischen Mai und Oktober
  • Hüttenatmosphäre am Abend

Die häufigsten Fragen zu unseren Hüttentouren

Fünf Fragen, die uns am Telefon immer wieder gestellt werden.

Welche Schuhe sind für eine Hüttentour geeignet?

Grundsätzlich sind Schuhe der Kategorie B/C, die über die Knöchel ragen, am besten für eine Hüttentour geeignet.

Was passiert bei schlechtem Wetter?

Nur sehr selten wird eine Hüttentour wegen schlechten Wetters unterbrochen. Bei den jeweiligen Touren beschreiben wir individuell, was bei schlechtem Wetter möglich ist.

Gibt es eine Liste für die notwendige Bekleidung und Ausrüstung?

Eine allgemeine Packliste findest Du im Informationsbereich. Werden bei einer Tour weitere Ausrüstungsgegenstände benötigt, steht das in den dortigen häufigen Fragen.

Welche Voraussetzungen bestehen für eine Teilnahme an einer Hüttenwanderung?

Da wir sowohl sehr leichte als auch anspruchsvolle Hüttentouren im Programm haben, lässt sich das nur grob beantworten. Du solltest gesund und in der Lage sein, mehrere Stunden täglich zu wandern. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind von Vorteil. Auf den Detailseiten werden alpine Erfahrung, Kondition und Technik genau beschrieben.

Ist das Wasser aus Bergbächen oder Brunnen trinkbar?

Eher nein. Wir wissen nie, was in der Umgebung geschieht und ob das Wasser verkeimt ist. Viele vertragen es zwar, raten können wir dazu jedoch nicht.

Wilde Alpentouren

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