Alpenüberquerung KDZ

Vom Königs­see bis zu den Drei Zinnen

Vom Königssee bis zu den Drei Zinnen In kleiner Gruppe (maximal 7 Teilnehmer) am Watzmann und Großglockner vorbei bis zu den Drei Zinnen in den Dolomiten Unsere Hüttentour vom Königssee bis zu den Drei Zinnen …

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In klei­ner Grup­pe (maxi­mal 7 Teil­neh­mer) am Watz­mann und Groß­glock­ner vor­bei bis zu den Drei Zin­nen in den Dolomiten

Unse­re Hüt­ten­tour vom Königs­see bis zu den Drei Zin­nen punk­tet mit vie­len Berg­high­lights und ist an Schön­heit und Viel­falt schwer zu über­tref­fen. Aus­gangs­punkt beim Wan­dern um den Königs­see ist Schön­au am Königs­see im Berch­tes­ga­de­ner Land. Von hier fah­ren wir mit dem Boot in den Natio­nal­park und über den fjord­ar­ti­gen See nach St. Bar­tho­lo­mä — bereits der ers­te klei­ne Höhe­punkt der Alpen­über­que­rung Königs­see Drei Zin­nen. Die geführ­te Tour vom Watz­mann zu den Drei Zin­nen umfasst die Kalk­land­schaf­ten des Stei­ner­nen Meers, den Natio­nal­park Hohe Tau­ern, den Groß­glock­ner — mit 3.798 m der höchs­te Gip­fel Öster­reichs — und der Anblick der Drei Zin­nen. Alle­samt zäh­len sie zu den Super­la­ti­ven der Alpen und sind ein abso­lu­tes Muss auf unse­rer Alpen­über­que­rung Königs­see Drei Zin­nen. Trotz die­ser Natur­high­lights sind die Wege der Hüt­ten­tour bis kurz vor Schluss nicht all­zu stark fre­quen­tiert, sodass wir die­se ein­zig­ar­ti­ge Berg­welt immer wie­der wirk­lich nur für uns allei­ne haben. Eine Wan­der­wo­che voll über­ra­schend viel­fäl­ti­ger Ein­drü­cke und gigan­ti­scher Aus­bli­cke. Ein beson­de­res Schman­kerl die­ser Hüt­ten­tour erwar­tet uns an unse­rem Ziel in den Dolo­mi­ten. Hier wer­den wir die mar­kan­ten Berg­gip­fel der Drei Zin­nen aus der bekann­ten und vor allem auch aus einer den meis­ten unbe­kann­ten Per­spek­ti­ve bestau­nen kön­nen, ohne am Ende den Weg mit hun­der­ten von Tages­tou­ris­ten tei­len zu müssen.

Unse­re Alpen­über­que­rung ab Berch­tes­ga­den bringt Dich auf wenig fre­quen­tier­ten Wegen über den Königs­see, vor­bei am Watz­mann und durch das stei­ner­nen Meer bis zum Natur­high­light Drei Zinnen

Für wen eig­net sich die­se Tour?

Mit maxi­mal 6 ande­ren Teilnehmern
erwar­tet Dich auf die­ser Hüt­ten­tour über die Alpen eine ganz beson­de­re Weg­füh­rung. Die Alpen­über­que­rung star­tet in Berch­tes­ga­den und hier sind bereits der Königs­see und Watz­mann eine Rei­se wert. Du kommst dem Groß­glock­ner (3.798 m) und Groß­ve­ne­di­ger (3.657 m) nahe und genießt gewal­ti­ge Aus­bli­cke in ver­glet­scher­te Regio­nen. Unse­re Alpen­über­que­rung Watz­mann Drei Zin­nen führt zu vie­len gro­ßen und klei­nen Höhe­punk­ten bis hin zu den Drei Zin­nen in den Dolo­mi­ten. Die­se drei mar­kan­ten Berg­obe­lis­ken kannst Du zuletzt aus einem ganz unge­wöhn­li­chen Blick­win­kel bestaunen. 

Dei­ne Vorteile

Dei­ne Vor­tei­le mit Wil­de Alpentouren

  • Nur 6- 7 Teil­neh­mer — nicht 12 oder gar 16
  • Über­nach­tung in kom­for­ta­blen Hotels, Berg­gast­hö­fen und Hüt­ten
  • Oft spek­ta­ku­lä­re Lage der Unterkünfte
  • 3 — Gän­ge Menüs 
  • Meist wenig fre­quen­tier­te Wege
  • Traum­haf­te Aus­bli­cke zur ver­glet­scher­ten Umgebung
  • Beque­me Anrei­se mit der Bahn möglich
  • Gut­schein bei Anrei­se mit der Bahn

Leis­tun­gen Königs­see Hüttentour

  • Geprüf­te Bergwanderführer
  • 1 x Über­nach­tung im Hotel in Berch­tes­ga­den im Dop­pel- oder Mehrbettzimmer*: 
  • Hotel Alpin­a­Ros

  • 2 x Über­nach­tung im Gast­hof / Berg­gast­hof im Dop­pel- oder Mehrbettzimmer*: 
  • Trau­n­eralm, Luck­ner­haus

  • 4 x Über­nach­tung auf Hüt­ten im Mehrbettzimmer: 
  • Kär­lin­ger­haus, Glock­ner­haus, Drei­schus­ter­hüt­te, Bül­le­le­joch­hüt­te

  • Halb­pen­si­on wäh­rend der Tour
  • Alle aus­ge­schrie­be­nen Trans­fers wäh­rend der Tour
  • Rück­fahrt nach Berchtesgaden
  • Gut­schein in Höhe von € 30,00 bei Anrei­se mit der Bahn — sie­he AGB 
  • *Die Unter­brin­gung erfolgt bei Ein­zel­bu­chung evtl. im hal­ben Doppelzimmer

Nicht ent­hal­te­ne Leistungen
  • Trink­gel­der für z.B. Bus­fah­rer, Bergwanderführer
  • Ein­kehr und Geträn­ke etc. (ca. € 20,00 — 30,00 / Tag)
  • Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung oder Bergsportversicherung

Schwie­rig­keit

Schwie­rig­keits­be­wer­tung die­ser Tour

Wich­ti­ge Anmer­kun­gen zur Königs­see Hüt­ten­tour drei Zinnen

Bei der Tour vom Watz­mann zu den Drei Zin­nen han­delt es sich um eine unse­rer anspruchs­volls­ten Alpen­über­que­run­gen auf alpi­nen Wegen. Soll­test Du bereits eine klas­si­sche Hüt­ten­tour wie den E5 gut gemeis­tert haben, ist die Tour unse­rer Erfah­rung nach nor­ma­ler­wei­se jedoch gut mach­bar. Auf unse­rer Wan­de­rung vom Königs­see zu den Drei Zin­nen gibt es kaum absturz­ge­fähr­de­te Stel­len. Eini­ge kur­ze Stel­len befin­den sich beim Über­gang vom Defr­eg­gen­tal ins Vill­gra­ten­tal. Die­ser Über­gang ist nur für geüb­te und erfah­re­ne Wan­de­rer mög­lich. Seil­ver­si­cher­te, aus­ge­setz­te und ver­block­te Abschnit­te sind rela­tiv kurz. Am ehes­ten sind die­se am 3. Tag beim Abstieg vom Rie­mann­haus zu erwar­ten. Oft sind gera­de im Auf­stieg zur Pfandl­schar­te im Früh­som­mer noch Schnee­fel­der zu meis­tern. Auf­grund des Anspruchs der Tour bit­ten wir Dich uns im Zwei­fel vor der Buchung anzurufen.

Was bedeu­ten seil­ver­si­chert, aus­ge­setzt, ver­blockt etc? Hier fin­dest Du eine aus­führ­li­che Beschrei­bung von Weg und Gelände.

Geplan­ter Ablauf der Königs­see Hüttentour

Tag 1 — Ankunft und Kennenlernen
Auf­grund des frü­hen mor­gi­gen Star­tes tref­fen wir uns bereits heu­te in unse­rem Hotel in Berch­tes­ga­den. Beim gemein­sa­men Abend­essen ler­nen wir unse­re klei­ne Grup­pe und den Gui­de gemüt­lich ken­nen. Wir bespre­chen, was uns in den nächs­ten Tagen erwar­tet, klä­ren viel­leicht noch letz­te Fra­gen und freu­en uns auf den mor­gi­gen Wanderstart. 

Tag 2 — Königs­see – Kärlingerhaus
Fahrt zum Königs­see im Natio­nal­park Berch­tes­ga­den und anschlie­ßen­de Boots­fahrt zur Hal­te­stel­le Salet­alm oder St. Bar­tho­lo­mä. Wel­che Rou­te wir gehen, wird am Vor­abend ent­schie­den. Von der Salet­alm wan­dern wir auf der kür­ze­ren und weni­ger stark began­ge­nen Vari­an­te zwi­schen Königs­see und Ober­see, recht anspruchs­voll, steil und teil­wei­se seil­ver­si­chert, über den Fun­ten­see­sat­tel hin­auf zum 1.638 m hoch gele­ge­nen Kär­lin­ger­haus (nur bei guten Bedin­gun­gen). Von St. Bar­tho­lo­mä geht es alter­na­tiv klas­sisch durch die Sau­gas­se hin­auf. Bei bei­den Vari­an­ten lohnt der Blick zurück auf den fjord­ar­tig dalie­gen­den Königs­see. Über­nach­tet wird im Kär­lin­ger­haus mit Blick auf den Fun­ten­see — berühmt ist der Gebirgs­see als käl­tes­ter Ort Deutsch­lands (im Winter).
5 h — 1.200 m rauf / 200 m run­ter — 8 km
(über Saletalm)
5 h — 1.100 m rauf / 100 m run­ter — 11 km
(über St. Bartholomä)

Tag 3 — Kär­lin­ger­haus — Rie­mann­haus — Trauneralm
Ein lan­ger Tag liegt vor uns. Wir las­sen das Kär­lin­ger­haus, den Fun­ten­see und den Natio­nal­park Berch­tes­ga­den hin­ter uns und wan­dern durch die kars­ti­ge Land­schaft des Stei­ner­nen Meers zum Rie­mann­haus. Die Umge­bung beein­druckt, wäh­rend wir einem Pfad durch die stei­ner­nen Wel­len fol­gen. Ange­kom­men am Rie­mann­haus gön­nen wir uns eine frü­he Pau­se, bevor der lan­ge Abstieg folgt. Viel­leicht mit­ge­brach­te Snacks las­sen wir uns spä­ter schme­cken. Beim teil­wei­se sehr stei­len Abstieg rücken der Hoch­kö­nig (2.941 m) und die Hohen Tau­ern mit Öster­reichs höchs­tem Gip­fel, dem Groß­glock­ner (3.798 m), ins Blick­feld. Ober­halb von Maria Alm wer­den wir am Park­platz San­den abge­holt und fah­ren mit dem Klein­bus bis Fer­lei­ten im schö­nen Käfer­tal. Hier folgt der Auf­stieg zur his­to­ri­schen Trauneralm.
6,5 h — 900 m rauf / 1.250 m run­ter — 14 km

Tag 4 — Trau­n­eralm — Unte­re Pfandl­schar­te — Glocknerhaus
Ein lan­ger Auf­stieg steht uns bevor, doch das ste­ti­ge Hin­auf zur Pfandl­schar­te ist gepaart mit groß­ar­ti­gen Glet­scher­im­pres­sio­nen. Die Wucht der Hohen Tau­ern ist deut­lich zu spü­ren. Über Schnee­fel­der und Glet­scher­res­te gelan­gen wir nach Süden. Von der Pfandl­schar­te (2.665 m) tut sich ein impo­san­ter Aus­blick auf den Groß­glock­ner (3.798 m) auf. Spä­tes­tens hier las­sen wir uns unse­re Brot­zeit aus dem Ruck­sack schme­cken. Nach der Pau­se sind die ers­ten Meter berg­ab noch recht steil, bevor es gemüt­lich durch die gran­dio­se Berg­welt bis zum Glock­ner­haus (2.132 m) geht, wo wir übernachten.
6 h — 1.250 m rauf / 650 m run­ter — 9 km

Tag 5 — Glock­ner­haus — Glatz­berg — Lucknerhaus
Am Mar­ga­rit­zen­stau­see (2.000 m) vor­bei, wan­dern wir durch eine nach wie vor teil­ver­glet­scher­te Land­schaft. Der Weg führt uns durch das Inne­re des Natio­nal­parks Hohe Tau­ern mit sei­nen hoch­al­pi­nen Land­schaf­ten. Unse­ren Pfad säu­men Zwei- und Drei­tau­sen­der und dazwi­schen strah­lend hell der Hof­manns­kees und der Köd­nitz­kees (Kees = Glet­scher). Bis ca. 2.800 Meter rei­chen die noch immer zahl­rei­chen Eis­gi­gan­ten her­ab. Nur bei tech­nisch und kon­di­tio­nell sehr guten Grup­pen kön­nen wir über die Stock­erschar­te wan­dern. Pau­se machen wir heu­te ent­we­der auf der Salm­hüt­te (2.644 m) oder auf der Glo­rer­hüt­te (2.642 m). Ein groß­ar­ti­ges Erleb­nis, in die­ser wil­den Berg­sze­ne­rie unter­wegs zu sein. Wir über­nach­ten im guten Gasthof.
6,5 h — 900 m rauf / 1.150 m run­ter — 15 km

Tag 6 — St. Jakob im Defr­eg­gen­tal — Degen­horn­see oder Vill­gra­ter Törl — Dreischusterhütte
Ein Trans­fer bringt uns bis zur Tal­sta­ti­on der Seil­bahn, von wo wir wie im Flug zum Moo­ser­berg (2.360 m) gelan­gen. Zunächst füh­ren uns ein­sa­me Pfa­de zum Degen­horn­see (2.711 m). Bei guten Ver­hält­nis­sen und kon­di­tio­nell sowie tech­nisch sehr star­ken Grup­pen bestei­gen wir das Gro­ße Degen­horn (2.946 m). Es wäre zusätz­lich eine Stun­de mit Aus­sicht auf die Hohen Tau­ern, den Lang­ko­fel, die Mar­mo­la­da und den Tri­g­lav in der Fer­ne, jedoch sehr anspruchs­voll. Hin­un­ter geht es ent­we­der über die Arn­tha­ler Len­ke oder das Degen­horn ins ruhi­ge Vill­gra­ten­tal. Alter­na­tiv gehen wir über das tech­nisch ein­fa­che­re, jedoch auch sehr schö­ne Vill­gra­ter Törl. Mit dem Taxi­bus fah­ren wir ins Inner­feld­tal und nach dem Umstieg in den öffent­li­chen Bus errei­chen wir nach ca. 30 min die Drei­schus­ter­hüt­te (1.626 m). 
6 h — 600 m rauf / 1.300 m run­ter — 13 km
(über Degern­horn­see)
6 h — 1.100 m rauf / 850 m run­ter — 11 km

(über Vill­gra­ter Törl)

Tag 7 — Drei­schus­ter Hüt­te — Drei Zin­nen — Büllelejochhütte
Es ist so weit — der Auf­stieg Rich­tung Drei Zin­nen steht bevor. Bis zum Tob­lin­ger Kno­ten sind wir noch rela­tiv ein­sam unter­wegs. Die­sem und dem Sext­ner Stein stei­gen wir auf´s Haupt und wir genie­ßen noch eine kur­ze Pau­se, bevor es kurz danach rund um die Drei­zin­nen­hüt­te sehr tou­ris­tisch wird. Das ste­hen wir durch und wan­dern gemüt­lich mit weni­gen Höhen­me­tern wei­ter zur Bül­le­le­joch­hüt­te (2.528 m) — die kleins­te und höchst­ge­le­ge­ne Hüt­te in den Sext­ner Dolo­mi­ten. Wäh­rend der Tru­bel an den Drei Zin­nen unse­re Sin­ne kurz etwas getrübt hat kehrt hier schon früh am Nach­mit­tag wie­der abso­lu­te Ruhe ein. Wir genie­ßen dies und gehen Rich­tung Obern­ba­cher­spit­ze, um von einem Höhen­zug aus, wun­der­vol­le Sei­ten­bli­cke zu den Drei Zin­nen zu genie­ßen. Die Aus­sicht auf die Sext­ner Dolo­mi­ten, den Mon­te Cris­tal­lo, den Sora­pis, den Ante­lao sowie Rich­tung Groß­glock­ner und Groß­ve­ne­di­ger ist ein­fach umwerfend. 
5,5 h — 1.150 m rauf / 250 m run­ter — 10 km

Tag 8 — Bül­le­le­joch­hüt­te — Obern­ba­cher Joch ‑Tal­schluss­hüt­te
Heu­te endet unse­re Alpen­über­que­rung vom Königs­see zu den Drei Zin­nen. Wer möch­te, kann ganz früh raus, um vom Rücken des Patern­ko­fel noch­mals einen gewal­ti­gen und unge­wöhn­li­chen Blick auf das Ziel die­ser Wan­der­wo­che zu erha­schen: Die Drei Zin­nen. Beson­ders bei Son­nen­auf­gang ein tol­les Erleb­nis. Zeit genug haben wir. Über das Obern­ba­cher Joch und die Zsig­mon­dy­hüt­te geht´s hin­un­ter ins Fisch­lein­tal zur Tal­schluss­hüt­te. Hier machen wir noch eine letz­te gemein­sa­me Pau­se und wer­den kurz dahin­ter abge­holt. Wir errei­chen Berch­tes­ga­den gegen spä­ten Nachmittag.
4 h — 200 m rauf / 1.400 m run­ter — 10 km

Bil­der © Wil­de Alpen­tou­ren, Tal­schluss­hüt­te, Trau­n­eralm, Büllelejochhütte

Routenverlauf

Routenplan: Vom Königs­see bis zu den Drei Zinnen
Wilde Alpentouren

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