Alpenüberquerung E5O

Alpen­über­que­rung E5 » Oberst­dorf Meran

Alpenüberquerung E5 » Oberstdorf Meran Die Original Alpenüberquerung E5: Von Oberstdorf nach Meran in kleinen Wandergruppen Die Alpenüberquerung E5 führt über den Alpenkamm von Oberstdorf bis nach Meran - wer träumt nicht davon, einmal auf …

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Die Ori­gi­nal Alpen­über­que­rung E5: Von Oberst­dorf nach Meran in klei­nen Wandergruppen

Die Alpen­über­que­rung E5 führt über den Alpen­kamm von Oberst­dorf bis nach Meran — wer träumt nicht davon, ein­mal auf die­ser berühm­ten Rou­te zu wan­dern. Inzwi­schen gibt es vie­le Vari­an­ten des E5 Wan­der­wegs, mit unse­rer Alpen­über­que­rung von Oberst­dorf nach Meran erfüllst Du Dir jedoch den Traum auf der Ori­gi­nal­rou­te. Beim E5 Fern­wan­der­weg han­delt es sich um einen der Euro­päi­schen Fern­wan­der­we­ge, wel­cher von der Bre­ta­gne bis nach Vero­na führt. Der alpi­ne Abschnitt von Oberst­dorf nach Meran ist jedoch der spek­ta­ku­lärs­te Teil des E5 Fern­wan­der­wegs und daher den meis­ten als der E5 bekannt. Täg­lich ändert sich auf der Alpen­über­que­rung die Umge­bung: Wir star­ten bei den Steil­gras­wie­sen des All­gäus und des Lech­tals und schon wenig spä­ter muten die hohen ver­glet­scher­ten Drei­tau­sen­der der Ötz­ta­ler Alpen ganz anders an. Am Dia­lekt der Süd­ti­ro­ler erken­nen wir auf ein­mal in einer ganz neu­en Regi­on zu sein und am Ende begeis­tert uns der süd­län­di­sche Flair Merans. Über­nach­tet wird in guten Gast­häu­sern und Hotels sowie auf uri­gen Alpen­ver­eins­hüt­ten mit­ten in den Ber­gen — gran­dio­se Aus­sicht inklu­si­ve. Wir blei­ben bei der Alpen­über­que­rung Oberst­dorf Meran auf dem belieb­ten Ori­gi­nal­weg des E5 Wan­der­wegs und erle­ben neben­bei die Ein­fach­heit und beson­de­re Atmo­sphä­re von Hüt­ten­über­nach­tun­gen gepaart mit boden­stän­di­ger und guter Küche. Die star­ken Ein­drü­cke der Alpen­über­que­rung E5 Oberst­dorf Meran wer­den Dir lan­ge unver­ges­sen bleiben.

Alpen­über­que­rung Oberst­dorf Meran — auf dem belieb­ten E5 Wan­der­weg in 7 span­nen­den Tagen durch Deutsch­land, Öster­reich & Südtirol

Für wen eig­net sich die­se Tour?

Auf der Ori­gi­nal­rou­te der Alpen­über­que­rung E5 von Oberst­dorf nach Meran bist Du mit vie­len Gleich­ge­sinn­ten unter­wegs. Alle haben das sel­be Ziel: Meran zu Fuß zu errei­chen. Auf der Tour über­nach­test Du sowohl in uri­gen Hüt­ten, als auch in kom­for­ta­ble­ren Gast­hö­fen und Hotels im Tal. Beein­dru­ckend sind die male­ri­schen All­gäu­er und Lech­ta­ler Alpen, sowie die ver­glet­scher­te Welt der Ötz­ta­ler Rie­sen mit der 3.770 m hohen Wild­spit­ze. Mit nur etwas Glück gibt es zudem Stein­bö­cke
und Mur­mel­tie­re aus nächs­ter Nähe zu bestaunen.

Dei­ne Vorteile

Dei­ne Vor­tei­le mit Wil­de Alpentouren

  • Nur 7 — 10 Teil­neh­mer — nicht 12 oder gar 16
  • Über­nach­tung in uri­gen Hüt­ten und kom­for­ta­blen Gasthöfen/​Hotels
  • 3 Gän­ge Menüs
  • Die Ori­gi­nal­rou­te auf dem E5 
  • Gut­schein bei Anrei­se mit der Bahn
  • indi­vi­du­el­le Ver­län­ge­rung in Meran möglich

Leis­tun­gen E5 Oberst­dorf Meran

  • Geprüf­te Bergwanderführer
  • 3 x Über­nach­tung in Gast­hö­fen / Hotels in Dop­pel- oder Mehr­bett­zim­mern*, ein­mal davon in einem schö­nen Bet­ten­la­ger:Hotel Andrea, Alpen­gast­hof Gais­lachalm
  • 3 x Über­nach­tung auf Hüt­ten in Mehr­bett­zim­mern oder klei­nen Lagern:Kempt­ner Hüt­te, Mem­min­ger Hüt­te, Braun­schwei­ger Hüt­te
  • Halb­pen­si­on wäh­rend der Tour
  • Alle aus­ge­schrie­be­nen Transfers
  • Ruck­sack­trans­port beim Hüt­ten­auf­stieg, falls möglich
  • Bus­rück­fahrt nach Oberstdorf
  • Gut­schein in Höhe von € 30,00 bei Anrei­se mit der Bahn — sie­he AGB
  • *Die Unter­brin­gung erfolgt bei Ein­zel­bu­chung im hal­ben Doppelzimmer

Nicht ent­hal­te­ne Leistungen
  • Trink­gel­der für z.B. Bus­fah­rer, Bergwanderführer
  • Ein­kehr und Geträn­ke etc. (ca. € 20,00 — 30,00 / Tag)
  • Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung oder Bergsportversicherung

Schwie­rig­keit

Schwie­rig­keits­be­wer­tung die­ser Tour

Wich­ti­ge Anmer­kun­gen Alpen­über­que­rung E5 Oberst­dorf — Meran

Die klas­si­sche Vari­an­te der Alpen­über­que­rung E5 von Oberst­dorf nach Meran ist nicht zu unter­schät­zen. Es han­delt sich größ­ten­teils um nicht all­zu schwie­ri­ge, jedoch alpi­ne!, Wege. Die­se sind abschnitts­wei­se sehr steil und erfor­dern an meh­re­ren Stel­len abso­lu­te Tritt­si­cher­heit und Schwin­del­frei­heit. Es gibt kei­ne wirk­lich absturz­ge­fähr­de­ten Stel­len, aller­dings eini­ge weni­ge aus­ge­setz­te, seil­ver­si­cher­te und ver­block­te Abschnit­te. Vie­le wäh­len die Alpen­über­que­rung auf dem E5 als Ein­stieg zum Berg­wan­dern, da die­se oft als “ein­fach” beschrie­ben wird. Dies ist jedoch nicht so! Jähr­lich steigt die Anzahl derer, wel­che die Tour nicht wie geplant been­den kön­nen. Soll­test Du unsi­cher sein, emp­feh­len wir eine unse­rer Vor­be­rei­tungs­tou­ren oder ein­fach jede ande­re, leich­te­re Vari­an­te zum Ein­stieg. Wir bit­ten Dich uns im Zwei­fel vor der Buchung anzurufen.

Was bedeu­ten seil­ver­si­chert, aus­ge­setzt, ver­blockt? Hier fin­dest Du eine aus­führ­li­che Beschrei­bung von Gelän­de und Wegearten.

 

Geplan­ter Ablauf der Tour Oberst­dorf — Meran E5

Tag 1 — Oberst­dorf — Spiel­mannsau — Kempt­ner Hüt­te
Unse­re E5 Alpen­über­que­rung beginnt mit einer kur­zen Bus­fahrt von Oberst­dorf in die Spiel­mannsau. Wenig spä­ter wan­dern wir durch den Sperr­bach­to­bel in ca. 3 Stun­den zur Kempt­ner Hüt­te auf 1.844 Meter. Hier im Tobel liegt gera­de zu Beginn der Sai­son oft noch unfass­bar viel Schnee. Die Natur zeigt was sie kann und so wird unse­re Umge­bung schnell alpi­ner. Oben ange­kom­men bezie­hen wir in der 2021 reno­vier­ten Hüt­te unse­re Zim­mer und erfreu­en uns auf der Ter­ras­se an der Berg­welt und mit etwas Glück, dem ein oder ande­ren Murmeltier.
3,5 h — 900 m rauf — 6 km
 

Tag 2 — Kempt­ner Hüt­te — Mäde­l­e­joch — Holz­gau — Mem­min­ger Hütte
Nach dem Früh­stück stei­gen wir zum Mäde­l­e­joch hin­auf. Bereits in Öster­reich geht es dann hin­un­ter durch das Höhen­bach­tal, vor­bei an beein­dru­cken­den Was­ser­fäl­len nach Holz­gau. Hier gön­nen wir uns wenn Zeit ist eine klei­ne Ein­kehr und fül­len unse­re Was­ser­fla­schen auf. Ein kur­zer Trans­fer bringt uns zur Mate­ri­al­seil­bahn der Mem­min­ger Hüt­te. Unse­ren Ruck­sack kön­nen wir, wenn mög­lich, nach oben trans­por­tie­ren las­sen, wir aber wan­dern von dort aus hoch hin­auf zu unse­rem heu­ti­gen Quar­tier auf 2.242 m. Nach dem Abend­essen besteht die Mög­lich­keit in knapp 30 Minu­ten auf den nahe­ge­le­ge­nen See­ko­gel zu lau­fen, um den Son­nen­un­ter­gang vom Haus­berg der Mem­min­ger Hüt­te zu erleben.
6 h — 1.000 m rauf / 950 m run­ter — 12 km
 

Tag 3 — Mem­min­ger Hüt­te — See­schar­te — Loch­al­pe — Zams
Vor­bei an den idyl­li­schen See­wie­seen der Mem­min­ger Hüt­te Star­ten wir den Tag mit dem stei­len Auf­stieg zur See­schar­te auf 2.599 m. Der Aus­blick zurück in die All­gäu­er und Lech­ta­ler Alpen ist gewal­tig, bevor es am Ende kurz Seil­ver­si­chert auf die Schar­te geht. Oben ange­kom­men liegt vor uns das Loch­bach­tal, in das wir zu Beginn über schma­le und geröl­li­ge Pfa­de steil abstei­gen, bevor es wie­der lieb­li­cher wird. Pau­se machen wir an der idyl­lisch gele­ge­nen, sehr ein­fa­chen Unte­ren Loch­al­pe. Anschlie­ßend beginnt der lan­ge, anstren­gen­de und oft hei­ße Abstieg bis ins Tal nach Zams. Dort ange­kom­men erho­len wir uns im fami­li­en­ge­führ­ten Gasthof.
6,5 h — 450 m rauf / 1.900 m run­ter — 14 km
 

Tag 4 — Zams — Venet­bahn — Pitz­tal — Braun­schwei­ger Hütte
Nach der lan­gen gest­ri­gen Etap­pe geht es etwas geruh­sa­mer zu. Mit der Bahn las­sen wir uns zur Venet Gip­fel­hüt­te brin­gen. Ab hier haben wir die Wahl zwi­schen meh­re­ren Pan­ora­ma-Wegen und ent­schei­den nach Lust, Lau­ne und Wet­ter wel­cher uns heu­te am bes­ten gefällt. Meh­re­re Almen ste­hen uns zur Ein­kehr zur Ver­fü­gung. Ober­halb von Wenns im Pitz­tal holt uns der Bus ab und wir fah­ren nach Mit­tel­berg. Zunächst geht es noch ohne gro­ße Stei­gung an der Glet­scher­stu­be vor­bei, bis wir am Was­ser­fall deut­lich stei­ler über abwechs­lungs­rei­ches Gelän­de bis zur Braun­schwei­ger Hüt­te (2.759 m) hin­auf­stei­gen. Hier hoch oben las­sen wir den Blick über die span­nen­de Glet­scher­welt schweifen.
6,5 h — 1.200 m rauf / 1.050 m run­ter — 15 km (mit Gland­er­spit­ze und Kreuz­joch zusätz­lich ca. 1 h und 300 Höhen­me­ter mehr)
 

Tag 5 — Über­gang Pitz­tal ins Ötz­tal zur Gaislachalm
Von der schön gele­ge­nen Braun­schwei­ger Hüt­te aus wan­dern wir, je nach Ver­hält­nis­sen, über das Pitz­ta­ler Jöchl oder das Ret­ten­bach­joch. In jedem Fall errei­chen wir heu­te den höchs­ten Punkt bei die­ser Alpen­über­que­rung mit knapp 3.000 m. Die Umge­bung begeis­tert durch die immer noch gro­ßen Glet­scher. Auf der ande­ren Sei­te hin­un­ter geht es zur Tal­sta­ti­on der Söl­de­ner Glet­scher­bah­nen. Dort neh­men wir für weni­ge Minu­ten den Bus, der uns ca. 600 Höhen­me­ter Abstieg erspart. Wir stei­gen an der Maut­sta­ti­on aus und lau­fen auf ein­fa­che­ren Wegen über die Löp­le­alm vor­bei an uri­gen Höfen Rich­tung Zwie­sel­stein im Ven­ter Tal. Wir über­nach­ten in der schön gele­ge­nen Gais­lachalm — dem ältes­ten Alpen­gast­hof in Sölden.
4,5 h — 500 m rauf / 600 m run­ter — 8 km
 

Tag 6 — Zwie­sel­stein — Tim­mels­joch – Passeiertal
Ein kur­zer Trans­fer bringt uns nach Zwie­sel­stein. Wir wan­dern direkt wei­ter auf dem E5 Rich­tung Gurg­ler Ache und dem Tim­mels­bach zum bekann­ten Tim­mels­joch auf 2.509 Metern. Der Weg führt uns idyl­lisch und meist gemäch­lich ent­lang der genann­ten Bäche immer wei­ter nach oben. An der Gren­ze zu Süd­ti­rol ange­kom­men, geht es nach einer kur­zen Rast wei­ter in Rich­tung Pas­sei­er­tal zum aus­sichts­reich gele­ge­nen Gast­hof Hoch­first. Nach einer Ein­kehr wer­den wir abge­holt und ver­brin­gen den spä­ten Nach­mit­tag und Abend in Meran, wo wir unse­re erfolg­rei­che Alpen­über­que­rung von Oberst­dorf nach Meran gebüh­rend feiern.
6 h — 1.200 m rauf / 700 m run­ter — 13 km
 

Tag 7 — Rückreise
Nach einem letz­ten gemein­sa­men Früh­stück tre­ten wir die Rück­rei­se nach Oberst­dorf (oder Füs­sen) im All­gäu an. Ankunft in Oberst­dorf je nach Ver­kehr ab cir­ca 13:30 Uhr. 

Bil­der © Wil­de Alpen­tou­ren 

 

Häu­fig gestell­te Fra­gen zu unse­rer Alpen­über­que­rung “E5 — die ruhi­ge Alternative”

Im Rah­men unse­rer Hüt­ten­tou­ren kom­men immer wie­der ähn­li­che Fra­gen auf. Die wich­tigs­ten beant­wor­ten wir mög­lichst indi­vi­du­ell an die­ser Stel­le. Soll­te Dei­ne Fra­ge nicht beant­wor­tet wer­den, ruf uns ein­fach an oder schreib uns eine Mail mit Dei­nen Fra­gen zu der gewünsch­ten Tour.

Wel­che Vor­aus­set­zun­gen bestehen für die Teilnahme?

Du soll­test gesund und kör­per­lich fit sein, sowie über eine gewis­se Tritt­si­cher­heit und Schwin­del­frei­heit ver­fü­gen. All­ge­mei­ne Infor­ma­ti­on zu unse­ren Anfor­de­run­gen.

Wel­che Schu­he brau­che ich für die­se Tour?

Grund­sätz­lich sind Schu­he der Kate­go­rie B/C, die über die Knö­chel ragen am bes­ten geeig­net. Mehr dazu hier: Der pas­sen­de Wanderschuh.

Gibt es Klet­ter­stel­len auf dem E5?

Die­se Fra­ge kommt ins­be­son­de­re im Zusam­men­hang mit dem E5 auf. Nein, es gibt kei­ne Klet­ter­stel­len, jedoch Pas­sa­gen an denen am Fels Sei­le ange­bracht sind. An die­sen kannst Du Dich zur Sicher­heit fort­be­we­gen. Das ist jedoch kein Muss.

Was pas­siert bei schlech­tem Wetter?

Die meis­ten Wege sind auch bei schlech­tem Wet­ter (z.B. Regen ohne Sturm) noch gut begeh­bar. Im Extrem­fall wäre eine alter­na­ti­ve Weg­füh­rung oder ein Ab- bzw. Unter­bre­chen oder eine Umfah­rung mit dem Bus täg­lich möglich.

Ist der E5 gefährlich?

Der E5 ist sicher­lich anspruchs­voll, erfor­dert jedoch kein Klet­tern. An den weni­gen vor­kom­men­den anspruchs­vol­len Stel­len beim E5 sind Tritt­si­cher­heit und Schwin­del­frei­heit erfor­der­lich. Den­noch wird der E5 häu­fig unterschätzt.

Routenverlauf

Routenplan: Alpen­über­que­rung E5 » Oberst­dorf Meran
Wilde Alpentouren

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