Alpenüberquerung Wals-I

Wals­er­weg I — Alpen­über­que­rung in 4 Etappen

Walserweg I - Alpenüberquerung in 4 Etappen Walser und ihre Wege. Etappe 1 vom Kleinwalsertal nach Klosters in der Schweiz Der erste unserer vier Abschnitte der Walser Quadrologie beginnt in Baad im Kleinwalsertal. Ruhige Wege mit …

Termine ansehen

Wal­ser und ihre Wege. Etap­pe 1 vom Klein­wal­ser­tal nach Klos­ters in der Schweiz

Der ers­te unse­rer vier Abschnit­te der Wal­ser Qua­dro­lo­gie beginnt in Baad im Klein­wal­ser­tal. Ruhi­ge Wege mit einer im Juli herr­li­chen Blu­men­pracht beglei­ten uns auf unse­rem Weg vor­bei an Seen und berühm­ten Gip­feln, deren Bestei­gung wie der Sulz­fuh immer mal wie­der mög­lich ist, bis zum Ende in der Nähe von Chur. Wir ler­nen die Grau­bünd­ner Gast­freund­lich­keit eben­so ken­nen, wie auch die der Vor­al­ber­ger. Gran­dio­se Aus­bli­cke und wun­der­schö­ne alte Wal­ser­dör­fer prä­gen die­se Tour wie auch abwechs­lungs­rei­che Land­schaf­ten mit Weit­blick tief in die Schwei­zer Berg­welt hinein. 

Auf dem Wals­er­weg I wan­derst Du auf aus­sichts­rei­chen Wegen vom Klein­wal­ser­tal nach Klos­ters — der idea­le Ein­stieg, um die Kul­tur der Wal­ser kennenzulernen

Für wen eig­net sich die­se Tour?

Auf unse­rer Hüt­ten­tour „Wals­er­weg I“ ler­nen wir die Kul­tur der Walser
näher ken­nen und fol­gen deren Spu­ren in einer wun­der­schö­ner Umge­bung. Höhe­punkt der Woche ist die Bestei­gung der 2.818 m hohen Sulz­fl­uh.
In der Fer­ne ent­de­cken wir die vom E5 bekann­te Wild­spit­ze
oder auch den mit 4.545 m hohen Dom
— den höchs­ten kom­plett auf Schwei­zer Boden ste­hen­den Gip­fel. Ein tol­ler Auf­takt um alle unse­re 4 Wals­er­we­ge ken­nen­zu­ler­nen wie er schö­ner nicht sein könnte.

Dei­ne Vorteile

Dei­ne Vor­tei­le mit Wil­de Alpentouren

  • Nur 6 — 10 Teil­neh­mer — nicht 12 oder gar 16
  • Über­nach­tung in kom­for­ta­blen Hüt­ten und Berggasthöfen
  • 3 Gän­ge Menüs 
  • Teil­wei­se wenig fre­quen­tier­te Wege
  • Beque­me Anrei­se mit der Bahn möglich
  • Gut­schein bei Anrei­se mit der Bahn
Leis­tun­gen
Nicht ent­hal­te­ne Leistungen
  • Trink­gel­der für z.B. Bus­fah­rer, Bergwanderführer
  • Ein­kehr und Geträn­ke etc. (ca. € / CHF 20,00 — 40,00 / Tag)
  • Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung oder Bergsportversicherung

Schwie­rig­keit

Schwie­rig­keits­be­wer­tung die­ser Tour

Wich­ti­ge Anmerkungen

Auf dem ers­ten Teil unse­rer Wals­er­we­ge sind kei­ne aus­ge­setz­ten oder absturz­ge­fähr­de­ten Stel­len zu erwar­ten. Seil­ver­si­cher­te Abschnitt sind wenn vor­han­den nur sehr kurz. Die Tour erfor­dert mit ihren bis zu ca. 1.500 Höhen­me­ter pro Tag eine gute Kondition.

Was bedeu­ten seil­ver­si­chert, aus­ge­setzt, ver­blockt etc? Hier fin­dest Du eine aus­führ­li­che Beschrei­bung von Weg und Gelände. 

Geplan­ter Ablauf der Tour

Tag 1 — Klein­wal­ser­tal — Hoch­alp­pass — Hochkrumbach
Von Baad im Klein­wal­ser­tal wan­dern wir durch das Bärg­unt­tal über den Hoch­alp­pass (1.920 m) hin­un­ter zum Hoch­t­ann­berg­pass auf 1.678 m. Nun ist es nicht mehr weit bis Hochkrumbach. 
4,5 h — 750 m rauf / 400 m run­ter — 9 km
 

Tag 2 — Kör­ber­see — But­zen­see — Göp­pin­g­er Hütte 
Heu­te geht´s zunächst ein wenig berg­ab vor­bei am Kör­ber­see über die Bat­zen­alp und am But­zen­see vor­bei Rich­tung Braunarlspit­ze. Kurz nach dem But­zen­see haben wir die heu­ti­gen Höhen­me­ter bereits erreicht. Sofern noch genü­gend Zeit und Lust vor­han­den sind (und genü­gend Tritt­si­cher­heit vor­aus­ge­setzt), kön­nen wir noch die Braunarlspit­ze (2.649 m) besu­chen. Eine traum­haf­te Rund­um­sicht erwar­tet uns. Die letz­ten Kilo­me­ter füh­ren auf dem nahe­zu höhen­glei­chen Theo­dor-Praß­ler-Weg zur Göp­pin­g­er Hüt­te (2.245 m). 
6,5 h — 1.200 m rauf / 700 m run­ter — 13 km (mit Gip­fel plus ca. 200 m und 45 min)
 

Tag 3 — Göp­pin­g­er Hüt­te — Metz­ger­to­bel — Lin­dau­er Hütte
Von unse­rer Aus­sichts­lo­ge wan­dern wir über den Gams­bo­den hin­ab zum Lutz­bach in Rich­tung Metz­ger­to­bel-Alpe. Wenn wir möch­ten, legen wir hier eine Rast ein, bevor es mit dem Klein­bus nach Vand­ans. Mit der Golm­erbahn über­win­den wir wie im Flug die ers­ten Höhen­me­ter. Von der Berg­sta­ti­on führt uns ein ange­neh­mer Weg ohne rele­van­te Stei­gung zur reno­vier­ten Lin­dau­er­hüt­te auf 1.744 m.
6 h — 250 m rauf / 1.400 m run­ter — 13 km
 

Tag 4 — Lin­dau­er Hüt­te — Sulz­fl­uh — Carschinahütte
Es geht nach Grau­bün­den. Wir star­ten Rich­tung Tilis­unahüt­te. Die­se las­sen wir jedoch am Rand lie­gen und stei­gen auf Rich­tung Sulz­fl­uh mit 2.818 m (Gip­fel nur für tritt­si­che­re Geher). Von hier oben haben wir einen traum­haf­ten Rund­um­blick – auch bis zurück zu unse­rem Start­punkt im All­gäu. Nach dem Abstieg errei­chen wir bald die Car­schi­nahüt­te (2.236 m) mit ihrer wun­der­schö­nen Lage ober­halb des Tal­kes­sels. Selbst im Hoch­som­mer lässt sich hier oben eine gran­dio­se Blu­men­pracht bewundern. 
6,5 h — 1.450 m rauf / 950 m run­ter — 13 km (ohne Gip­fel ca. 300 m und 1,5 Stun­den weniger)
 

Tag 5 — Car­schi­nahüt­te — St. Antö­ni­en — Gafi­a­tal
Der heu­ti­ge Tag gestal­tet sich nach den drei letz­ten, län­ge­ren Tagen etwas ent­spann­ter. Wir las­sen uns Zeit, uns im Ort ein wenig umzu­se­hen. Ohne Höhen­ver­lust lau­fen wir zum Car­schi­na­see. Ab da (Part­nun­staf­fel) fah­ren wir mit dem Trot­ti­net­te (Berg­rol­ler) nach St. Antö­ni­en — einem typi­schen Wal­ser­dorf. Die­ses wur­de erst im 15. Jahr­hun­dert besie­delt. Vom Dorf geht es wei­ter Rich­tung Gafi­a­tal zum Gast­hof Edel­weiß. Wir über­nach­ten in einem Wals­er­haus und genie­ßen den Abend ent­spannt bei einer lecke­ren Bünd­ner Mahlzeit.
4 h — 400 m rauf / 850 m run­ter — 10 km
 

Tag 6 — Gafi­a­tal — Schaf­fürg­li — Schlappin
Wei­ter durchs Gafi­a­tal wan­dern wir auf abge­schie­de­nen Wegen übers Rät­schen­joch und Schaf­fürg­li Rich­tung Schlap­pin. Auch hier han­delt es sich um eine, wenn auch sehr klei­ne Wals­er­sied­lung. Direkt am Schlap­pin­see über­nach­ten wir im Berg­haus Eri­ka. Hier genie­ßen wir wie­der einen Abend in abso­lu­ter Ruhe bei einem schon fast legen­dä­ren und her­vor­ra­gen­den Essen.
5,5 h — 950 m rauf / 1.050 m run­ter — 12 km
 

Tag 7 — Schlap­pin — Nut­li Hüschi — Oberstdorf
Nur noch weni­ge Kilo­me­ter sind es bis zum Ende unse­rer ers­ten Wals­er­wo­che in Klos­ters. In Klos­ters besu­chen wir das Wal­ser­mu­se­um Nut­li-Hüschi und erhal­ten noch eine Füh­rung. Im Anschluss geht es zunächst typisch schwei­ze­risch mit dem Zug bis Land­quart. Von dort fah­ren wir mit dem Bus zurück nach Oberst­dorf. Indi­vi­du­el­le Heimreise.
2 h — 150 m rauf / 650 m run­ter — 6 km

Bil­der © Wil­de Alpentouren

Häu­fig gestell­te Fra­gen zu unse­rem Walserweg

Im Rah­men unse­rer Hüt­ten­tou­ren kom­men immer wie­der ähn­li­che Fra­gen auf. Die wich­tigs­ten beant­wor­ten wir mög­lichst indi­vi­du­ell an die­ser Stel­le. Soll­te Dei­ne Fra­ge nicht beant­wor­tet wer­den, ruf uns ein­fach an oder schreib uns eine Mail mit Dei­nen Fra­gen zur gewünsch­ten Tour.

Wel­che Vor­aus­set­zun­gen bestehen für die Teilnahme?

Du soll­test gesund und fit sein, sowie über eine gewis­se Tritt­si­cher­heit und Schwin­del­frei­heit ver­fü­gen. All­ge­mei­ne Infor­ma­ti­on zu unse­ren Anfor­de­run­gen.

Wel­che Schu­he brau­che ich für die­se Tour?

Am bes­ten geeig­net sind Schu­he der Kate­go­rie B/C, die über die Knö­chel ragen. Mehr dazu hier: Der pas­sen­de Wanderschuh.

Was pas­siert bei schlech­tem Wetter?

Selbst bei schlech­tem Wet­ter (z.B. Regen) sind die Wege noch gut begeh­bar. Im Extrem­fall wäre eine alter­na­ti­ve Weg­füh­rung oder ein Ab- bzw. Unter­bre­chen täg­lich möglich.

Gibt es eine spe­zi­el­le Ausrüstungsliste?
Benö­ti­ge ich Schwei­zer Franken

Meist kannst Du nur bar zah­len. Raus­ge­ge­ben wird in der Schweiz fast immer, auch wenn Du in Euro zahlst in Schwei­zer Fran­ken. In der Lan­des­wäh­rung zu zah­len führt zu einem ange­neh­me­ren Miteinander.

Wilde Alpentouren

Erfahre es zuerst

Neue Touren und Termine direkt in Dein Postfach. Melde Dich für unseren Newsletter an.

Die Anmeldung wird mit dem bestehenden Newsletter-Dienst verbunden, sobald dessen Formularadresse vorliegt.