Hüttenwandern ZnS

Alpen­über­que­rung Gar­misch — Ster­zing Hüt­ten­tour mit Blick auf die Zugspitze

Alpenüberquerung Garmisch - Sterzing Hüttentour mit Blick auf die Zugspitze Drachensee - Hölle - Dreigestirn der Tribulaune Du bist eine klassische Hüttentour wie den E5 vielleicht bereits gelaufen oder suchst nach einer noch wenig bekannten …

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Dra­chen­see — Höl­le — Drei­ge­stirn der Tribulaune

Du bist eine klas­si­sche Hüt­ten­tour wie den E5 viel­leicht bereits gelau­fen oder suchst nach einer noch wenig bekann­ten Alter­na­ti­ve? Voi­là, hier haben wir die pas­sen­de Alpen­über­que­rung von Gar­misch nach Ster­zing für Dich. Bewußt haben wir auf die­ser Rou­te eine Hüt­ten­tour zusam­men­ge­stellt, wel­che vom Gesamt­an­spruch sowie land­schaft­li­chen High­lights mit unse­ren E5 Hüt­ten­tou­ren oder der Tour vom König­see zu den Drei Zin­nen abso­lut mit­hal­ten kann. Unse­re Hüt­ten­tour führt Dich von Ehr­wald unter­halb der Zug­spit­ze durch die unbe­kann­te Mie­min­ger Ket­te und die Stu­bai­er Alpen bis nach Süd­ti­rol. Wir fol­gen einer aus­ge­spro­chen abwechs­lungs­rei­chen und ver­gleichs­wei­se wenig began­ge­nen Weg­füh­rung und über­nach­ten auf Hüt­ten in fan­tas­ti­scher Lage, aber auch in guten Hotels. Lieb­li­che Alm­we­ge, hoch­al­pi­ne Abschnit­te, gewal­ti­ge Aus­sich­ten auf die ver­glet­scher­ten Ber­ge des Alpen­haupt­kamms und in die Dolo­mi­ten sowie am Ende das beein­dru­cken­de Drei­ge­stirn der Tri­bu­lau­ne. Abseits der Mas­sen fin­den wir hier Ruhe und Erho­lung der ganz beson­de­ren Art. Ganz bewusst wur­de die­se Tour als acht­tä­gi­ge Vari­an­te aus­ge­ar­bei­tet, um gera­de an den letz­ten bei­den Tagen die Wucht der Ber­ge deut­lich zu spü­ren. Schließ­lich ange­kom­men in Ster­zing ver­brin­gen wir zum Abschluss die letz­te Nacht im schö­nen Bou­ti­que­ho­tel. Defi­ni­tiv eine groß­ar­ti­ge Alpen­über­que­rung und wun­der­schö­ne Alter­na­ti­ven zum bekann­ten E5.

Ver­gleichs­wei­se ein­sa­me Alpen­über­que­rung von Gar­misch bis nach Ster­zing in Südtirol

Für wen eig­net sich die­se Tour?

Eine außer­ge­wöhn­li­che und span­nen­de Alpen­über­que­rung gepaart mit zahl­rei­chen Höhe­punk­ten, wel­che Dich bis nach Ster­zing in Süd­ti­rol bringt. Es erwar­ten Dich bereits am ers­ten Tag der Seeben­see und Dra­chen­see, in des­sen Nähe wir über­nach­ten. Wei­te­re High­lights sind die Über­schrei­tung des Schaf­grüb­ler (2.922 m), das Drei­ge­stirn der Tri­bu­lau­ne, ein sagen­haf­ter Dolo­mi­ten­blick und die schnee­be­deck­ten Drei­tau­sen­der des Alpenhauptkamms. 

Dei­ne Vorteile

Dei­ne Vor­tei­le mit Wil­de Alpentouren

  • Nur 7 — 10 Teil­neh­mer — nicht 12 oder gar 16
  • Uri­ge Hüt­ten und gute Hotels
  • Mehr­gän­gi­ge Menüs
  • Ruhi­ger als auf dem E5
  • Beque­me Anrei­se mit Bahn/​Bus möglich
  • Gut­schein bei Anrei­se mit der Bahn
Leis­tun­gen
  • Geprüf­te Bergwanderführer
  • 2 x Über­nach­tung im Hotel im Doppelzimmer*
  • 5 x Über­nach­tung auf Hüt­ten oder im Gast­hof im Mehr­bett­zim­mer: Cobur­ger Hüt­te, Franz-Senn-Hüt­te, Inns­bru­cker Hüt­te, Tri­bu­laun­hüt­te
  • Halb­pen­si­on wäh­rend der Tour
  • Bus­rück­fahrt
  • Alle aus­ge­schrie­be­nen Trans­fers wäh­rend der Tour
  • Gut­schein in Höhe von € 40,00 bei Anrei­se mit der Bahn — sie­he AGB 
  • *Die Unter­brin­gung erfolgt bei Ein­zel­bu­chung evtl. im hal­ben Doppelzimmer

Nicht ent­hal­te­ne Leistungen
  • Trink­gel­der für z.B. Bus­fah­rer, Bergwanderführer
  • Ein­kehr, Geträn­ke etc. (ca. € 20,00 — 30,00 / Tag)
  • Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung oder Bergsportversicherung

Schwie­rig­keit

Schwie­rig­keits­be­wer­tung die­ser Tour

Wich­ti­ge Anmerkungen

Unse­re Alpen­über­que­rung von Gar­misch nach Ster­zing befin­det sich im mitt­le­ren Anspruchs­be­reich und lässt sich mit unse­ren Hüt­ten­tou­ren auf dem E5 ver­glei­chen. Es han­delt sich um über­wie­gend gut zu bege­hen­de, aber alpi­ne Wege. Absturz­ge­fähr­de­te Abschnit­te sind nicht bzw. kaum zu erwar­ten. Die Etap­pen for­dern eine gute Kon­di­ti­on. Gera­de die Weg­ab­schnit­te im Bereich der Tri­bu­lau­ne sind recht anspruchs­voll und teil­wei­se ver­blockt. Aus­ge­setz­te Stel­len sind meist kurz und seil­ver­si­chert. Tritt­si­cher­heit und Schwin­del­frei­heit sind Vor­aus­set­zung. Es han­delt sich um eine klas­si­sche Hüt­ten­tour ohne Gepäcktransport.

Was bedeu­ten seil­ver­si­chert, aus­ge­setzt, ver­blockt etc? Hier fin­dest Du eine aus­führ­li­che Beschrei­bung von Weg und Gelände. 

Geplan­ter Ablauf der Tour

Tag 1 — Seeben­see — Cobur­ger Hütte
Wir tref­fen uns in Öster­reich an der Ehr­wal­der Alm­bahn unweit von Gar­misch-Par­ten­kir­chen. Hier star­ten wir gemüt­lich vom Park­platz aus und haben nach gut einer Stun­de über recht sanf­tes Wald­ge­län­de bereits über 300 Höhen­me­ter geschafft. Die nächs­ten 300 Höhe­me­ter geht es anspruchs­vol­ler durch die Fel­sen hin­auf, bevor wir kurz danach am Seben­see ste­hen (Bad gefäl­lig?). Nach einer kur­zen Pau­se schlen­dern wir ein wenig am See ent­lang bis wir den letz­ten Auf­stieg des Tages zur Cobur­ger Hüt­te auf 1.918 m (wel­che direkt über dem Dra­chen­see liegt) meistern.
3 h — 850 m rauf / 50 m run­ter — 5 km

 

Tag 2 — Cobur­ger Hüt­te — Höl­le — Arzkasten
Heu­te geht´s in die Höl­le. Doch zuerst steht der Anstieg zur Grün­stein­schar­te (2.276 m) auf dem Pro­gramm. Die­se ist recht schnell erreicht. Jetzt beginnt der Abstieg durch die Höll­rei­se zur soge­nann­ten Höl­le hin­un­ter zum Lehn­berg­haus. Der Kon­trast könn­te kaum grö­ßer sein. Oben kar­ges Schutt­ge­län­de zwi­schen den Gip­feln und unten alles lieb­lich und grün. Am Gast­hof Arzkas­ten genie­ßen wir in aller Ruhe unse­re Mit­tags­rast. Dort wer­den wir anschlie­ßend abge­holt und fah­ren mit dem Bus zum Alpen­gast­hof Prax­mar oder Alpen­gast­hof Lüsens, wo wir heu­te übernachten.
4,5 h — 400 m rauf / 1.150 m run­ter — 9 km

 

Tag 3 — Lüsens — Schaf­grüb­ler — Franz-Senn-Hütte
Die 3.000er vor Augen wan­dern wir los über Almen und Wie­sen Rich­tung Schaf­grüb­ler (2.922 m). Die­sen errei­chen wir durch das Horn­tal. Der Besuch lohnt sich, denn von hier oben haben wir die um uns her­um lie­gen­den Drei­tau­sen­der noch bes­ser im Blick. Meh­re­re Dut­zend davon ragen weit über unse­ren Köp­fen empor. Unten sehen wir unser heu­ti­ges Ziel, die wun­der­schön im Tal­bo­den gele­ge­ne Franz-Senn-Hüt­te (2.147 m). Der hoch­al­pi­ne Weg weicht im Abstieg zurück und macht grü­nen Almen Platz. So errei­chen wir die Hüt­te am frü­hen Nach­mit­tag auf meist ange­nehm zu gehen­den Pfa­den. (Ohne Schaf­grüb­ler ca. eine hal­be Stun­de weniger.)
6 h — 1.300 m hoch / 750 m run­ter — 9 km

 

Tag 4 — Franz-Senn-Hüt­te — Schrim­men­nie­der — Neu­stift im Stubaital
Ein wei­te­rer, recht lan­ger Tag steht uns bevor. Wir stei­gen auf dem Höhen­weg hin­auf zum Schrim­men­nie­der (2.712 m). Zu Beginn geht es für ca. 1 Stun­de gemüt­lich dahin. Dann wird es deut­lich stei­ler. Aus­sichts­reich ist´s hier oben — der Stu­bai­er Haupt­kamm liegt uns qua­si zu Füßen. Wer das top­pen mag, kann ger­ne noch 100 m zum Bass­ler­joch auf­stei­gen. Die mit­ge­brach­te Brot­zeit las­sen wir uns in Ruhe schme­cken, bevor es über die Schrim­men hin­un­ter an der Fal­ben­soner Och­sen­alm oder neu­en Regens­bur­ger Hüt­te (Rast gefäl­lig?) vor­bei ins Stu­bai­tal geht. Jetzt noch eine kur­ze Bus­fahrt ins Hotel, wo wir den dor­ti­gen Kom­fort nach zwei anstren­gen­den Tagen genießen. 
6,5 h — 600 m rauf / 1.500 m run­ter — 14 km

 

Tag 5 — Neu­stift  — Pin­nis­tal — Inns­bru­cker Hütte
Nach einer erhol­sa­men Nacht, beginnt der Tag mit einem gemüt­li­chen Früh­stück. Die heu­ti­ge Wan­de­rung ist deut­lich kür­zer als die letz­ten zwei. Mit der Elfer­bahn gelan­gen wir wie im Flug hin­auf zum Stu­bai­er Höhen­weg auf 1.800 m. Von dort wan­dern wir hin­un­ter ins Pin­nis­tal zur Kar­alm, an der wir auch ras­ten. An der Alfair­gru­be geht es noch ent­spannt vor­bei, bevor wir den Auf­stieg zur schön gele­ge­nen Inns­bru­cker Hüt­te (2.369 m) meis­tern. Von hier oben genie­ßen wir einen gigan­ti­schen Aus­blick auf die Tri­bu­lau­ne. Dies ist alle Mühe wert. Neben den Dolo­mi­ten sind es für vie­le die schöns­ten Gip­fel in den Ost­al­pen. Wer noch Power hat, kann sich Rich­tung Kalk­wand oder Habicht bege­ben — wobei der Auf­stieg zu letz­te­rem zeit­lich nicht zu schaf­fen ist. 
5 h — 1.000 m rauf / 400 m run­ter — 10 km

 

Tag 6 — Inns­bru­cker Hüt­te — Gschnitz­tal — Gschnit­zer Tribulaunhütte
Gewal­tig waren die Bli­cke zu den Tri­bu­lau­nen schon ges­tern — doch heu­te kom­men wir ihnen ganz nah. Wir stei­gen ab über den Jubi­lä­ums­steig ins Gschnitz­tal. Je nach dor­ti­ger Ankunfts­zeit neh­men wir für 2 km den Bus oder lau­fen die fla­che Stre­cke bis zum Müh­len­dorf. Beim Auf­stieg ist´s zu Beginn noch lieb­lich im Wald. Sobald sich die­ser lich­tet, sehen wir das mäch­ti­ge Drei­ge­stirn mit sei­ner schrof­fen Umge­bung. Unser Weg führt jedoch noch ange­nehm durch Wie­sen und zum Schluss stei­ler in Ser­pen­ti­nen bis zur Gschnit­zer Tri­bu­laun­hüt­te (2.066 m). Hier umsorgt uns die Wirts­fa­mi­lie in der beschei­de­nen Hüt­te mit sehr guten Essen.
6 h — 800 m rauf / 1.100 m run­ter — 13 km

 

Tag 7 — Tri­bu­laun­hüt­te — Pfler­scher Schar­te — Innerpflersch
Der letz­te Wan­der­tag steht an. Kurz nach der Hüt­te beginnt der schutt­i­ge Auf­stieg zur Pfer­scher Schar­te (2.600 m). Bis hier­hin konn­ten wir stets die Nord­wän­de der Tri­bu­lau­ne betrach­ten. Ab jetzt ler­nen wir auch ihre Süd­sei­te ken­nen. Und plötz­lich sind sie da: die Dolo­mi­ten­gip­fel. Locker ein Dut­zend kön­nen wir in der Fer­ne aus­ma­chen. Nach kur­zem Augen­ge­nuss folgt ein recht stei­ler Abstieg zur Pfler­scher Tri­bu­laun­hüt­te, wo wir ras­ten. Eine knap­pe Stun­de nach der Hüt­te wird es wie­der grü­ner und auch deut­lich stei­ler, bleibt aber unsch­wie­rig. In Inner­pf­lersch haben wir es geschafft. Wir fah­ren mit dem Bus bis Ster­zing und fei­ern am Abend bei gutem Süd­ti­ro­ler Essen und einem Glas Wein die­se ganz beson­de­re Alpenüberquerung.
5 h — 550 m rauf / 1.250 m run­ter — 10 km

 

Tag 8 — Rück­rei­se über den Bren­ner nach Garmisch
Nach einem ent­spann­ten Früh­stück tre­ten wir unse­re Rück­rei­se an. Ankunft in Gar­misch-Par­ten­kir­chen gegen 12:00 Uhr.

Bil­der © Wil­de Alpen­tou­ren, Franz-Senn-Hüt­te, Inns­bru­cker Hütte

Häu­fig gestell­te Fra­gen zu unse­rer Alpen­über­que­rung “Von Gar­misch nach Sterzing”

Im Rah­men unse­rer Alpen­über­que­rung kom­men immer wie­der ähn­li­che Fra­gen auf. Die wich­tigs­ten beant­wor­ten wir mög­lichst indi­vi­du­ell an die­ser Stel­le. Soll­te Dei­ne Fra­ge nicht beant­wor­tet wer­den, ruf uns ein­fach an oder schreib uns eine Mail mit Dei­nen Fra­gen zur gewünsch­ten Tour.

Wel­che Vor­aus­set­zun­gen bestehen für die Teilnahme?

Vor­rau­set­zung sind kör­per­li­che Fit­ness, Gesund­heit, Tritt­si­cher­heit und Schwin­del­frei­heit All­ge­mei­ne Infor­ma­ti­on zu unse­ren Anfor­de­run­gen.

Wel­che Schu­he brau­che ich für die­se Tour?

Grund­sätz­lich sind Schu­he der Kate­go­rie B/C, die über die Knö­chel ragen am bes­ten geeig­net. Mehr dazu hier: Der pas­sen­de Wanderschuh.

Was pas­siert bei schlech­tem Wetter?

Die meis­ten Wege sind auch bei schlech­tem Wet­ter (z.B. Regen) noch gut begeh­bar. Eine alter­na­ti­ve Weg­füh­rung bzw. ein Ab- bzw. Unter­bre­chen oder Umfah­rung mit dem Bus ist möglich.

Gibt es eine spe­zi­el­le Ausrüstungsliste?

Nein, es gilt unse­re all­ge­mei­ne Aus­rüs­tungs­lis­te. Zu Beginn der Sai­son sind Stö­cke sinn­voll, da wir wahr­schein­lich meh­re­re Schnee­fel­der que­ren. Die­se kön­nen wir in begrenz­ter Zahl zur Ver­fü­gung stellen.

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