Hüttenwandern LEHOE

Lech­ta­ler Höhenweg

Lechtaler Höhenweg  Auf E4 anstelle E5: Traumhafte Hüttentour auf dem Hauptkamm der Lechtaler Alpen Der Weitwanderweg E4 führt in Gänze von Wien bis nach Nizza. Wir haben uns mit dem Lechtaler Höhenweg einen Teilabschnitt davon …

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Auf E4 anstel­le E5: Traum­haf­te Hüt­ten­tour auf dem Haupt­kamm der Lech­ta­ler Alpen

Der Weit­wan­der­weg E4 führt in Gän­ze von Wien bis nach Niz­za. Wir haben uns mit dem Lech­ta­ler Höhen­weg einen Teil­ab­schnitt davon süd­lich des All­gäus aus­ge­sucht, wel­cher über eine traum­haft schö­ne Land­schaft und gemüt­li­che Hüt­ten ver­fügt und beson­ders abwechs­lungs­reich sowie gut erreich­bar ist. Der Lech­ta­ler Höhen­weg folgt dem Haupt­kamm der Lech­ta­ler Alpen und lässt unse­re Wan­der­her­zen auf den aus­sichts­rei­chen Pfa­den und Stei­gen höher schla­gen. Schrof­fe Fels­for­ma­tio­nen, lieb­li­che Täler, kuli­na­ri­sche Schman­kerl, eine abwechs­lungs­rei­che Flo­ra und Fau­na und der ein oder ande­re glas­kla­re, eis­kal­te See las­sen uns stau­nen. Man­che wagen sogar den Sprung ins äußerst bele­ben­de Nass. Stein­bö­cke, Stein­ad­ler und Mur­mel­tie­re sind hier Zuhau­se und beglei­ten uns immer wie­der auf dem Weg. Der Lech­ta­ler Höhen­weg ist ein Berg­weg für Ken­ner und Kön­ner und beein­druckt durch sei­ne land­schaft­li­che Schön­heit und auch was sei­ne hohe wan­der­tech­ni­sche Anfor­de­rung betrifft. Eine sehr anspruchs­vol­le Höhen­rou­te deren Erwan­de­rung sich unbe­dingt lohnt.

Wun­der­schö­ne 7‑tägige Hüt­ten­tour für Kön­ner und Ken­ner in den Nordalpen!

Für wen eig­net sich die­se Tour?

Wäh­rend der E5 in Deutsch­land in aller Mun­de ist, ken­nen den E4 nur weni­ge. Die­ser führt von Wien bis nach Niz­za über den kom­plet­ten Alpen­bo­gen. Wir haben uns auf­grund der guten Erreich­bar­keit ein traum­haf­tes Teil­stück in Nord­ti­rol her­aus­ge­sucht, wel­ches gleich­zei­tig auch als Lech­ta­ler Höhen­weg bekannt ist. Durch­aus anspruchs­voll durch­quert die­ser die Lech­ta­ler Alpen der Län­ge nach, auf über­wie­gend ein­sa­men Wegen. Eine noch über­ra­schend wenig began­ge­ne Hüt­ten­tour voll land­schaft­li­cher Schön­heit, kna­cki­ger Über­gän­gen und einer viel­sei­ti­gen Gebirgskulisse. 

Dei­ne Vorteile

Dei­ne Vor­tei­le mit Wil­de Alpentouren

  • Nur 5 — 7 Teil­neh­mer — nicht 12 oder gar 16
  • Über­nach­tung in kom­for­ta­blen Hütten
  • Oft spek­ta­ku­lä­re Lage der Unterkünfte
  • 3 Gän­ge Menüs
  • Weni­ge fre­quen­tier­te Wege
  • Traum­haf­te Aus­bli­cke bis nach Südtirol
  • Gut­schein bei Anrei­se mit der Bahn
Leis­tun­gen
Nicht ent­hal­te­ne Leistungen
  • Trink­gel­der für z.B. Bus­fah­rer, Bergwanderführer
  • Ein­kehr und Geträn­ke etc. (ca. € 20,00 — 30,00 / Tag)
  • Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung oder Bergsportversicherung

Schwie­rig­keit

Schwie­rig­keits­be­wer­tung die­ser Tour

Beson­der­hei­ten Lech­ta­ler Höhenweg

Beim Lech­ta­ler Höhen­weg han­delt es sich um eine der anspruchs­volls­ten Hüt­ten­tou­ren ins unse­rem Pro­gramm (deut­lich über dem E5), die eine sehr gute Erfah­rung vor­aus­setzt. Die Bege­hung von losem Schutt soll­te Dir auch über län­ge­re Abschnit­te kei­ne Pro­ble­me berei­ten. Län­ge­re seil­ver­si­cher­te Pas­sa­gen fin­den sich auf dem Weg immer wie­der, eben­so aus­ge­setz­te und schma­le Weg­ab­schnit­te. Auch kur­ze Grat­über­schrei­tun­gen kön­nen dabei sein. Die tech­ni­sche Anfo­de­rung liegt im obe­ren Bereich der hier getrof­fe­nen Ein­stu­fung. Absturz­ge­fähr­de­te Stel­len sind an meh­re­ren Tagen nicht aus­zu­schlie­ßen. Ruf uns bit­te an, soll­test Du unsi­cher sein, ob die Tour genau das rich­ti­ge für Dich ist.

Was bedeu­tet seil­ver­si­chert, aus­ge­setzt und ver­block­tes Gelän­de? Hier fin­dest Du eine aus­führ­li­che Beschrei­bung zu Weg und Gelän­de. 

Geplan­ter Ablauf Lech­ta­ler Höhenweg

Tag 1 — Schön­wies — Steinseehütte
Nach der Ankunft in Schön­wies fah­ren wir gemein­sam mit dem Taxi zur Alfu­z­alm. Hier beginnt der ste­ti­ge aber meist nicht all­zu stei­le Auf­stieg ober­halb des Star­ken­bachs zur wun­der­schön gele­ge­nen Stein­see­hüt­te. Wer spä­ter noch Lust hat, kann in einer guten hal­ben Stun­de noch zum Stein­see lau­fen, über dem der gewal­ti­ge Berg­werks­kopf thront.
3,5 h — 800 m rauf / 50 m run­ter — 5 km

 

Tag 2 — Stein­see­hüt­te — Bet­te­rich­see — Würt­tem­ber­ger Haus
Nach­dem wir ges­tern schon den Stein­see bewun­dern konn­ten, geht es heu­te an zwei wei­te­ren Seen vor­bei, wobei der eine uns viel­leicht sogar eine Dusche spen­diert. Von der Stein­see­hüt­te gelan­gen wir zunächst über das Gufel­gras­joch (2.384 m) und einem anschlie­ßen­den mode­ra­ten Anstieg zum Bit­te­rich­see. Die Kon­st­ras­te zwi­schen dem nicht all­zu tie­fem See und der umlie­gen­den Berg­welt sind atem­be­rau­bend. Nach einer aus­ge­dien­ten Rast stei­gen wir kurz hin­ter dem See unter Zuhil­fe­nah­me eini­ger Seil­ver­si­che­run­gen hin­auf zur Bit­ter­schar­te auf 2.525 m. Bald kommt das Würt­em­ber­ger Haus (2.200 m) in Sicht und auch der See “Auf der Lacke”, der die zwi­schen ihm und der Hüt­te lie­gen­de Dusche speist. Ob die­se nach der kom­plet­ten Reno­vie­rung und Wie­der­eröff­nung 2025 noch nutz­bar ist?
5,5 h — 800 m rauf / 650 m run­ter — 8 km

 

Tag 3 — Würt­tem­ber­ger Haus — Schie­fer­see — Mem­min­ger Hütte
Heu­te haben wir zwei Über­gän­ge zu über­win­den. Das Lei­ter­jöchl (2.530 m) errei­chen wir bereits am Mor­gen. Kurz danach ste­hen wir am Schie­fer­see, der wie in ein Amphi­thea­ter ein­ge­bet­tet daliegt. Nach einer aus­gie­bi­gen Foto­pau­se geht es nun bis zum tiefs­ten Punkt des Tages auf unter 2.000 m. Mit etwas Glück begeg­nen uns im Auf­stieg zum Rei­ser Kogel, wie even­tu­ell schon am Tag zuvor eini­ge Stein­bö­cke. Die­se Tie­re sind nicht scheu und wir kön­nen sie viel­leicht aus nächs­ter Nähe beob­ach­ten. Der Abstieg ist zu Beginn recht steil. Dafür lohnt der Blick hin­un­ter zur Mem­min­ger Hüt­te (2.242) neben dem See­wi­see. Vie­le ken­nen die Hüt­te bereits von der Alpen­über­que­rung auf dem E5. Der Anblick von hier oben ist jedoch ein völ­lig anderer.
6,5 h — 1.000 m rauf / 850 m run­ter — 10 km

 

Tag 4 — Mem­min­ger Hüt­te — Par­sei­er­tal — Ans­ba­cher Hütte
Nach dem Tru­bel auf der Mem­min­ger Hüt­te sind wir heu­te wie­der ziem­lich oder sogar völ­lig ein­sam unter­wegs. Gemüt­lich star­ten wir hin­un­ter ins Par­sei­er­tal. Lieb­lich liegt es vor uns, umrahmt von den mäch­tigs­ten Lech­ta­ler Gip­feln. Hier liegt mit der Par­sei­er­spit­ze (3.036 m) der ein­zi­ge Drei­tau­sen­der die­ser Gebirgs­grup­pe. Der Abstieg erfor­dert stel­len­wei­se unse­re vol­le Kon­zen­tra­ti­on. Der Weg führt durch Steil­gras­wie­sen und ist kurz seil­ver­si­chert und sehr schmal. Der Auf­stieg zur Grieß­schar­te ist deut­lich ein­fa­cher. Von der Grieß­schar­te (2.633 m) geht es nun recht gemäch­lich hin­un­ter zu der auf 2.376 m hoch gele­ge­nen Hüt­te. Wir genie­ßen auf der Ter­ras­se einen Aus­blick der Extra­klas­se hin­über auf die ande­re Tal­sei­te zum 3.166 m Hohen Riffler.;
6,5 h — 1.000 m rauf / 850 m run­ter — 10 km

 

Tag 5 — Ans­ba­cher Hüt­te — Hin­ter­see­joch — Leut­kir­cher Hütte
Je nach Lust und Wet­ter stei­gen wir über die Sams­spit­ze oder das Flarsch­joch, unter­halb der mäch­ti­gen 2.899 Meter hohen Vor­der­see­spit­ze, auf das Hin­ter­see­joch. Auf der Nord­sei­te der Vor­der­see­spit­ze liegt der ein­zi­ge ver­blie­ben Glet­scher des Lech­ta­les. Die­ser Abschnitt ist mit vie­len Seil­ver­si­che­run­gen ver­se­hen und for­dert uns immer wie­der. Hier oben ste­hen wir genau zwi­schen Vor­der- und Hin­ter­see, wel­che wun­der­schön zwi­schen schrof­fen Ber­gen gele­ge­nen sind. Wir jedoch müs­sen wei­ter und legen am Kai­ser­joch­haus eine ver­dien­te Mit­tags­rast ein. Nach der Pau­se geht es in ca. 2 Stun­den auf teils schma­len Pfa­den in ste­ti­gem Auf und Ab zur gemüt­li­chen Leut­kir­cher Hüt­te auf 2.262 m.
7 h — 900 m rauf / 1.000 m run­ter — 12 km

 

Tag 6 — Leut­kir­cher Hüt­te — Mat­tun­joch — Stutt­gar­ter Hütte
Los geht´s in Rich­tung der zwei zacki­gen Gip­fel, die uns schon ges­tern so beein­druckt haben. Einer davon ist die Weiß­schr­ofen­spit­ze unter­halb der wir in Rich­tung Val­lu­ga lau­fen. Es erwar­ten uns die bes­ten Aus­bli­cke der Woche (aller­dings tei­len wir die­se auf der Val­lu­ga mit Ande­ren, wel­che mit der Bahn nach oben fah­ren). Wir sehen die Stu­bai­ta­ler und Ötz­ta­ler Berg­welt und schau­en wei­ter nach Grau­bün­den und sogar ins Wal­lis. Weit ent­fernt kön­nen wir mit viel Glück den 4.545 Meter hohen Dom ent­de­cken. Das Gan­ze geht jedoch nicht ohne Mühe — vie­le Seil­ver­si­che­run­gen war­ten hier im Auf- und Abstieg auf uns. Der Weg hin­un­ter wird nach und nach leich­ter bis wir schließ­lich zur schön gele­ge­nen Stutt­gar­ter Hüt­te (2.310 m) gelangen.
5,5 h — 750 m rauf / 700 m run­ter — 11 km

 

Tag 7 — Stutt­gar­ter Hüt­te — Rüf­ik­opf — Lech
Nach unse­rer letz­ten Hüt­ten­nacht ver­las­sen wir die kom­for­ta­ble Stutt­gar­ter Hüt­te Rich­tung Rau­he­kopf­schar­te (2.415 m). Erneut ist die Chan­ce groß ein Rudel Stein­bö­cke anzu­tref­fen. Gleich­zei­tig erfreu­en wir uns am Blick zurück in das lieb­li­che Kra­bach­tal, das wun­der­bar mit den hohen Lech­ta­ler Gip­feln kon­tras­tiert. Der Weg ist idyl­lisch und die Pfa­de ange­nehm. Am Rüf­ik­opf sind die ver­gleichs­wei­se weni­gen Höhen­me­ter des Tages geschafft. Nun geht es hin­un­ter in das mon­dä­ne Lech. Die dor­ti­gen Lift­ver­bau­un­gen stö­ren uns nur wenig, denn deren Anzahl hält sich in Gren­zen. In Lech ange­kom­men, las­sen wir das Ende unse­re Tour aus­klin­gen und gelan­gen mit einem Trans­fer zurück zu unse­rem Ausgangspunkt.
4,5 h — 300 m rauf / 1.150 m run­ter — 10 km

Bil­der © Wil­de Alpentouren

 

Häu­fig gestell­te Fra­gen zu unse­rem Lech­ta­ler Höhenweg

Im Rah­men unse­rer Hüt­ten­tou­ren kom­men immer wie­der ähn­li­che Fra­gen auf. Die wich­tigs­ten beant­wor­ten wir mög­lichst indi­vi­du­ell an die­ser Stel­le. Soll­te Dei­ne Fra­ge nicht beant­wor­tet wer­den, ruf uns ein­fach an oder schreib uns eine Mail mit Dei­nen Fra­gen zur gewünsch­ten Tour.

Wel­che Vor­aus­set­zun­gen bestehen für die Teilnahme?

Du soll­test gesund und über­durch­schnitt­lich fit sein, sowie über Tritt­si­cher­heit und Schwin­del­frei­heit ver­fü­gen. All­ge­mei­ne Infor­ma­ti­on zu unse­ren Anfor­de­run­gen.

Wel­che Schu­he brau­che ich für die­se Tour?

Auf­grund der Weg­be­schaf­fen­heit sind Schu­he der Kate­go­rie B/C, die über die Knö­chel ragen am bes­ten geeig­net. Mehr dazu hier: Der pas­sen­de Wanderschuh.

Was pas­siert bei schlech­tem Wetter?

Die meis­ten Wege sind auch bei schlech­tem Wet­ter (z.B. Regen ohne Sturm) noch gut begeh­bar. Im Extrem­fall wäre eine alter­na­ti­ve Weg­füh­rung oder ein Ab- bzw. Unter­bre­chen oder eine Umfah­rung mit dem Bus fast täg­lich möglich.

Gibt es eine spe­zi­el­le Ausrüstungsliste?

Nein, es gilt unse­re all­ge­mei­ne Aus­rüs­tungs­lis­te. Zu Beginn der Sai­son sind Stö­cke sinn­voll, da wir wahr­schein­lich meh­re­re Schnee­fel­der que­ren. In begrenz­ter Zahl kön­nen wir die­se zur Ver­fü­gung stellen. 

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