Hüttenwandern ALA

Mär­chen­haf­tes Alp­stein­mas­siv — Wan­dern im Appen­zel­ler Land

Märchenhaftes Alpsteinmassiv - Wandern im Appenzeller Land Steinböcke - Fälensee - Tierwis Das Appenzeller Land zwischen Bodensee und Walensee bietet eine traumhafte Umgebung für ein Wanderwochenende. Die spektakulär beziehungsweise traumhaft schön gelegenen Gasthäuser Tierwis und Bollenwees …

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Stein­bö­cke — Fälen­see — Tierwis

Das Appen­zel­ler Land zwi­schen Boden­see und Walen­see bie­tet eine traum­haf­te Umge­bung für ein Wan­der­wo­chen­en­de. Die spek­ta­ku­lär bezie­hungs­wei­se traum­haft schön gele­ge­nen Gast­häu­ser Tier­wis und Bol­len­wees begeis­tern uns in die­sen Tagen eben­so, wie die oft bereits hoch­al­pin wir­ken­de Land­schaft. Die Aus­bli­cke rei­chen vom Boden­see über die All­gäu­er Alpen hin zu den schnee­be­deck­ten Glar­ner Alpen (Tödi 3.614 m). Gutes Ber­ges­sen und bun­ten Blu­men­wie­sen beglei­ten uns in die­ser Woche eben­so, wie der wun­der­schö­ne und fjord­ar­ti­ge Fälen­see. In nur vier Tagen ler­nen wir die schöns­te Ecke des Appen­zel­ler Lan­des ken­nen. Wer es mit uns ent­deckt, wird sich danach wun­dern, noch nie etwas von die­ser Gegend gehört zu haben und defi­ni­tiv wie­der kom­men wollen.

Traum­haf­te Seen und wun­der­ba­re Aus­bli­cke erwar­ten Dich bei die­ser Wochen­end­tour durch das Appen­zel­ler Land in der Schweiz

Für wen eig­net sich die­se Tour?

Unse­re geführ­te Hüt­ten­tour führt Dich zu den Höhe­punk­ten im Alp­stein­mas­siv. Auf dem Weg beglei­ten Dich star­ke Kon­tras­te wie der fjord­ar­ti­ge Fälensee
und schroff bein­dru­cken­de Berg­gip­fel. Spek­ta­ku­lär über­nach­ten wir im Berg­gast­hof Tierwis
direkt unter­halb des Sän­tis. Die Weit­bli­cke rei­chen von den 3.000ern des Ötz­tals bis hin­über zu den vie­len 4.000ern des Wallis.

Dei­ne Vorteile

Dei­ne Vor­tei­le mit Wil­de Alpentouren

  • Nur 7 — 10 Teil­neh­mer — nicht 12 oder gar 16
  • Über­nach­tung über­wie­gend in Berg­gast­hö­fen nicht in Hütten
  • 3 Gän­ge Menüs
  • Güns­tig Wan­dern in der Schweiz
  • Mit Bus und Bahn erreichbar
  • Gut­schein bei Anrei­se mit der Bahn
Leis­tun­gen
  • Geprüf­te Bergwanderführer
  • 3 x Über­nach­tung im Berg­gast­hof bzw. auf einer Hüt­te im Mehr­bett­zim­mer*:Berg­ast­haus Bol­len­wees, Berg­gast­haus Tier­wies
  • Halb­pen­si­on wäh­rend der Tour
  • Bus­rück­fahrt nach Wildhaus
  • Gut­schein in Höhe von € 25,00 bei Anrei­se mit der Bahn — sie­he AGB 
  • *Die Unter­brin­gung erfolgt bei Ein­zel­bu­chung evtl. im hal­ben Doppelzimmer

Nicht ent­hal­te­ne Leistungen
  • Trink­gel­der für z.B. Bus­fah­rer, Bergwanderführer
  • Ein­kehr und Geträn­ke etc. (ca. CHF 25,00 — 40,00 / Tag)
  • Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung oder Bergsportversicherung

Schwie­rig­keit

Schwie­rig­keits­be­wer­tung die­ser Tour

Wich­ti­ge Anmerkungen

Bei unse­rer Hüt­ten­tour durch das Appen­zel­ler Land gibt es kei­ne oder kaum absturz­ge­fähr­de­te und aus­ge­setz­te Abschnit­te. Seil­ver­si­cher­te Stel­len sind, falls vor­han­den, äußerst kurz. Auch wenn es nur eine Wochen­end­tour ist, ist sie alpin und kann gera­de für Teil­neh­mer aus dem Flach­land sehr anspruchs­voll sein. Ach­tung: für die ers­te Über­nach­tung müs­sen wir Brot für das Früh­stück mit hinauftragen.

Was bedeu­ten seil­ver­si­chert, aus­ge­setzt etc? Hier fin­dest Du eine aus­führ­li­che Beschrei­bung von Weg und Gelände. 

Geplan­ter Ablauf der Tour

Tag 1 — Wild­haus — Flür­ent­o­bel — Zwinglipasshütte
Ab dem Park­platz geht es hoch hin­auf in das wun­der­schö­ne Gebiet des Alp­stein­mas­sivs. Durch den Flür­ent­o­bel wan­dern wir über die Chrei­alp und kurz dahin­ter kön­nen wir schon die schön gele­ge­ne Zwing­li­pass­hüt­te (1.999 m) sehen. Mit etwas Glück ent­de­cken wir am Alt­mann die dort leben­de Stein­bock­ko­lo­nie. Die Hüt­te selbst hat erst 2017 einen Anbau mit neu­en Lagern erhal­ten und bie­tet seit­dem aus­rei­chend Platz für alle Bergbegeisterten.

3,5 h — 900 m rauf / 50 m run­ter — 6 km 

 

Tag 2 — Zwing­li­pass­hüt­te — Saxer Lücke — Fälen­see
Nach dem Zwing­li­pass und dem Chreisal­pfirst (2.126 m) geht es durch die Saxer Lücke und in einem Bogen über den Stau­bern hin­un­ter zum Fälen­see. Vom Grat aus wan­dert unser Blick bis ins All­gäu und den Boden­see, im Hin­ter­grund sehen wir den Piz Ber­ni­na mit 4.049 m. Am Tages­ziel, dem Berg­gast­haus Bol­len­wees (1.471 m), beein­druckt der fjord­ar­tig dalie­gen­de Fälen­see mit sei­nen Steil­wän­den. Wir genie­ßen die Aus­sicht auf der Ter­ras­se — viel­leicht mit einem typi­schen Schwei­zer Rös­ti. Wir über­na­ten im Berg­gast­haus Bollenwees.

5 h — 450 m rauf / 950 m run­ter — 12 km

 

Tag 3 — Fälen­see — Rot­stein­pass — Altmann.
Der Fälen­see hat uns ges­tern in sei­nen Bann gezo­gen. Heu­te ver­las­sen wir ihn in Rich­tung Nor­den und stei­gen über den Wid­de­ral­p­sat­tel vor­bei zur Meg­li­salp — hier ist viel­leicht ein frü­her Kaf­fee drin. Bestän­dig wan­dern wir berg­auf zum Rot­stein­pass (2.125 m). Von hier bli­cken wir zurück Rich­tung Nor­den über einen Groß­teil des Alp­stein­mas­sivs. Weil die Lust und Kon­di­ti­on es zulas­sen gehen wir noch auf den Alt­mann gehen, um das hier oben leben­de Rudel Stein­bö­cke zu beob­ach­ten. Zurück geht es zum Berg­gast­haus Rot­stein­pass. Ohne Alt­mann sind es 250 Höhen­me­ter und cir­ca 1,5 Stun­den weniger. 

6,5 h — 1.250 m rauf / 650 m run­ter — 10 km

 

Tag 4 — Rot­stein­pass — Thur — Wildhaus
Der letz­te Tag bricht an. Der Abschied fällt uns nicht leicht und den­noch geht es raus aus die­ser wun­der­schö­nen Land­schaft. Am Berg­gast­haus Schaf­bo­den Alp­stein geht es vor­bei hin­un­ter. Noch ein­mal las­sen wir den Blick schwei­fen und ver­ab­schie­den uns schließ­lich bei Ein­stieg in die Kabi­nen­bahn von die­ser wun­der­ba­ren Land­schaft. Schließ­lich schwe­ben wir hin­un­ter nach Wild­haus (die­se wird übri­gens aus­schließ­lich mit Wind und Soalr­ener­gie betrie­ben)  – indi­vi­du­el­le Heimfahrt.

3 h — 100 m rauf / 850 m run­ter — 7 km

 

Häu­fig gestell­te Fra­gen zu unse­ren Hüt­ten­tou­ren im Appen­zel­ler Land

Im Rah­men unse­rer Hüt­ten­tou­ren kom­men immer wie­der ähn­li­che Fra­gen auf. Die wich­tigs­ten beant­wor­ten wir mög­lichst indi­vi­du­ell an die­ser Stel­le. Soll­te Dei­ne Fra­ge nicht beant­wor­tet wer­den, ruf uns ein­fach an oder schreib uns eine Mail mit Dei­nen Fra­gen zur gewünsch­ten Tour.

Wel­che Vor­aus­set­zun­gen bestehen für die Teilnahme?

Du soll­test gesund und fit sein, sowie über eine gewis­se Tritt­si­cher­heit und Schwin­del­frei­heit ver­fü­gen. All­ge­mei­ne Infor­ma­ti­on zu unse­ren Anfor­de­run­gen.

Wel­che Schu­he brau­che ich für die­se Tour?

Grund­sätz­lich sind Schu­he der Kate­go­rie B/C, die über die Knö­chel ragen am bes­ten geeig­net. Mehr dazu hier: Der pas­sen­de Wanderschuh.

Was pas­siert bei schlech­tem Wetter?

Die meis­ten Wege sind auch bei schlech­tem Wet­ter (z.B. Regen ohne Sturm) noch gut begeh­bar. Im Extrem­fall wäre eine alter­na­ti­ve Weg­füh­rung oder ein Ab- bzw. Unter­bre­chen täg­lich pro­blem­los möglich.

Gibt es eine spe­zi­el­le Ausrüstungsliste?

Nein, es gilt unse­re all­ge­mei­ne Aus­rüs­tungs­lis­te. Die­se fin­dest Du hier: Aus­rüs­tungs­lis­te

Soll­te ich Schwei­zer Fran­ken mitführen?

Ein­deu­tig ja. Oft kannst Du nur bar zah­len. Raus­ge­ge­ben wird immer, auch wenn Du in Euro zahlst in Schwei­zer Fran­ken. In der Lan­des­wäh­rung zu zah­len führt zu einem ange­neh­me­ren Miteinander.

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