Hüttenwandern ALmK

Appen­zel­ler Land mit Kindern

Appenzeller Land mit Kindern Gemeinsam mit anderen Familien im Appenzeller Land von Hütte zu Hütte wandern Diese gigantische Umgebung mit ihren traumhaft schön beziehungsweise spektakulär gelegenen Hütten ist in der Schweiz sehr bekannt - und zwar …

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Gemein­sam mit ande­ren Fami­li­en im Appen­zel­ler Land von Hüt­te zu Hüt­te wandern

Die­se gigan­ti­sche Umge­bung mit ihren traum­haft schön bezie­hungs­wei­se spek­ta­ku­lär gele­ge­nen Hüt­ten ist in der Schweiz sehr bekannt — und zwar zu Recht. Wun­der­schön liegt der Fälen­see gera­de­zu fjord­ar­tig in der Land­schaft. Die Gip­fel sind schroff, die Wie­sen lieb­lich, die Gast­häu­ser urig und gemüt­lich. Für Kin­der ist die Regi­on eben­so span­nend und auf­grund der gerin­gen Anfor­de­run­gen auch gut mit Ruck­sack mach­bar. Die Gegend ist sehr was­ser­reich, eini­ge Seen und Was­ser­fäl­le laden zum Stau­nen ein. Natür­li­che oder vom Men­schen geschaf­fe­nen Spiel­plät­ze tra­gen noch mehr zur Abwechs­lung der Kids bei. Die oft klei­nen Schlaf­la­ger sind für sie ein zusätz­li­ches Erleb­nis am Abend. In die­sen Tagen ler­nen wir unse­re Umge­bung inten­siv ken­nen und freu­en uns gemein­sam mit unse­ren Kin­dern, wenn wir Stein­bö­cke und Gäm­sen ent­de­cken. Die gro­ßen Grup­pen wer­den immer von zwei Berg­wan­der­füh­rern beglei­tet. Und das bringt sowohl für die Eltern als auch für die Kin­der mehr Sicher­heit und mehr Spaß mit sich.

Kur­ze Hüt­ten­ab­stän­de  = Traum­haf­te Tour mit Fami­lie und Kin­dern im Alpsteinmassiv

Für wen eig­net sich die­se Tour?

Auf unse­rer geführ­ten Wan­de­rung für Fami­li­en sor­gen zwei geprüf­te Berg­wan­der­füh­rer für maxi­ma­le Sicher­heit und ermög­li­chen Euch ein stress­frei­es und ent­spann­tes Wan­dern. Am Alpen­nord­rand gele­gen bie­tet das schö­ne Alp­stein­mas­siv eine enor­me Abwechs­lung auf die­ser 6‑tägigen Hüt­ten­tour mit Kin­dern. Die kla­ren Seen laden zum Abküh­len und Spie­len ein und die schrof­fe Berg­welt begeis­tert schlicht­weg alle.

Dei­ne Vorteile

Dei­ne Vor­tei­le mit Wil­de Alpentouren

  • Nur 7 — 9 Teil­neh­mer pro Guide
  • 2 Berg­wan­der­füh­rer pro Gruppe*
  • Über­nach­tung über­wie­gend in kom­for­ta­blen Berg­gast­hö­fen nicht in Hütten
  • 3 Gän­ge Menüs
  • Abseits des Bekann­ten in der Schweiz
  • Genü­gend Zeit und Spiel­mög­lich­kei­ten für Kinder
  • Gut­schein bei Anrei­se mit der Bahn
Leis­tun­gen
  • geprüf­te Bergwanderführer
  • 5 x Über­nach­tung im Berg­gast­hof im Mehr­bett­zim­mer (Dop­pel­zim­mer evtl. gegen Auf­preis mög­lich): Berg­gast­haus Plat­ten­bö­de­li, Berg­ast­haus Bol­len­wees, Berg­gast­haus Meg­li­salp, Berg­gast­haus Tier­wies, Berg­gast­haus Ruhesitz
  • Fami­li­en­zim­mer buch­bar nach Ver­füg­bar­keit (gegen Aufpreis)
  • Halb­pen­si­on wäh­rend der Tour
  • Alle aus­ge­schrie­be­nen Trans­fers wäh­rend der Tour
  • Gut­schein in Höhe von € 40,00 bei Anrei­se mit der Bahn — sie­he AGB
  • Nicht ent­hal­te­ne Leistungen
    • Trink­gel­der für z.B. Bus­fah­rer, Bergwanderführer
    • Ein­kehr und Geträn­ke etc. (ca. CHF 25,00 — 40,00 / Tag)
    • Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung oder Bergsportversicherung

    Schwie­rig­keit

    Schwie­rig­keits­be­wer­tung die­ser Tour

    Wich­ti­ge Anmerkungen

    Bei unse­rer Hüt­ten­wan­de­rung mit Fami­lie durch das Appen­zel­ler Land sind kei­ne oder kaum aus­ge­setz­te Abschnit­te zu erwar­ten. Seil­ver­si­cher­te und sehr stei­le Abschnit­te sind nur kurz. Die Dau­er der Etap­pen ist auf die Bedürf­nis­se von Kin­dern aus­ge­legt. Es gibt genü­gend Zeit und Abwechs­lung zum Toben, Kuscheln und Spie­len. Auch wenn es eine für Kin­der geie­gne­te Tour ist, bleibt sie alpin und kann gera­de für Teil­neh­mer aus dem Flach­land sehr anspruchs­voll sein. Die Kin­der soll­ten min­des­tens 9 Jah­re alt sein und bereits Wan­der­erfah­rung und genü­gend Moti­va­ti­on mit­brin­gen. Die Geh­zei­ten betra­gen zwi­schen 3 und 5 Stun­den am Tag. 

    Was bedeu­ten seil­ver­si­chert, aus­ge­setzt etc? Hier fin­dest Du eine aus­führ­li­che Beschrei­bung von Weg und Gelände. 

    *Klein­grup­pen sind bei Nicht­er­rei­chen der Min­dest­teil­neh­mer­zahl mög­lich. Die­se fin­den mit nur einem Berg­wan­der­füh­rer statt. 

    Prei­se 2026:

    Kin­der (bis 14 Jah­re): € 965,00

    Erwach­se­ne: € 1.085,00

     

    Prei­se 2026:

    Kin­der (bis 14 Jah­re): € 975,00

    Erwach­se­ne: € 1.095,00

    Geplan­ter Ablauf der Tour

    Tag 1 — Brü­li­s­au — Berg­gast­haus Ruhesitz
    Wir tref­fen uns in Brü­li­s­au, wo unser Wan­der­aben­teu­er hin­auf zur ers­ten uri­gen Unter­kunft — dem Berg­gast­hof Ruhe­sitz — star­tet. Im Auf­stieg erah­nen wir bereits, was uns in den nächs­ten Tagen so alles erwar­tet. Am Gast­haus ange­kom­men, kön­nen wir von der Ter­ras­se fast das gesam­te Alp­stein­mas­siv mit dem 2.502 m hohen Sän­tis bestaunen. 
    2,5 h — 400 m rauf / 50 m run­ter — 4 km

     

    Tag 2 — Berg­gast­haus Ruhe­sitz — Hoher Kas­ten — Gast­haus Plattenbödeli
    Den Hohen Kas­ten haben wir ges­tern schon von wei­tem gese­hen. Dahin geht es heu­te. Ober steht ein Restau­rant, wel­ches sich dreht. Da geht das Stau­nen wei­ter. Ein kur­zes Stück wan­dern wir über den Kamm und schau­en ins Rhein­tal, in den Schwarz­wald, auf den Boden­see und ent­de­cken eini­ge schnee­be­deck­te 3.000er. Wei­ter geht es zum Säm­ti­ser­see, der nur 300 m von unse­rem Gast­haus ent­fernt ist. Wenn das mal kei­ne Moti­va­ti­on ist. 
    5 h — 650 m rauf / 650 m run­ter — 7 km

     

    Tag 3 — Gast­haus Plat­ten­bö­de­li — Saxer Lücke — Gast­haus Bollenwees
    Heu­te wan­dern wir erst­mal wie­der berg­auf. Am Berg­gast­haus Stau­bern haben wir es hin­ter uns gebracht. Dort kön­nen wir ein­keh­ren oder uns ein­fach der Land­schaft hin­ge­ben. Gewal­tig ist hier die land­schaft­li­che Ver­än­de­rung inner­halb eines Tages. Im Tal war­tet bereits der fjord­ar­ti­ge Fälen­see auf unse­ren Besuch. Dra­ma­tisch sind die Bli­cke von hier unten. Und im Gast­hof gibt es einen der bes­ten “Sch­lor­zi­f­la­den” des Appen­zel­ler Landes.
    5,5 h — 650 m rauf / 500 m run­ter — 7 km

     

    Tag 4 — Gast­haus Bol­len­wees — Wid­de­ral­p­sat­tel — Meglisalp
    Wir ver­las­sen den Fälen­see und wan­dern hin­auf zum Wid­de­ral­p­sat­tel. Mit ein wenig Glück kön­nen wir dort oben ein oder meh­re­re Rudel Stein­bö­cke ent­de­cken. Majes­tä­tisch bli­cken die Tie­re dann etwas arro­gant auf uns her­ab. Sie sind nicht scheu und so kön­nen wir sie aus der Nähe beob­ach­ten. Hier oben besteht für die Kön­ner unter uns noch die Mög­lich­keit einen Abste­cher auf den Hundstein zu machen (zusätz­lich 350 Höhen­me­ter / teil­wei­se anspruchs­voll). Im Abstieg laden vor der Meg­li­salp noch ein­mal drei klei­ne Seen zum Ver­wei­len ein. An der Alp erfah­ren wir gemein­sam mit den Kin­dern auf dem Meg­ge­lin Rund­weg an 8 Erzähl­sta­ti­on Geschich­ten aus der nähe­ren Umgebung. 
    4,5 h — 500 m rauf / 450 m run­ter — 6 km

     

    Tag 5 — Meg­li­salp — Sän­tis — Berg­gast­haus Tierwies
    Heu­te heißt es: auf geht´s auf den Sän­tis. Mit 2.502 m ist er der höchs­te Gip­fel des Alp­stein­mas­sivs. Der Weg über die Wagen­lü­cke zieht sich ein wenig, aber oben war­tet die Sän­tis Erleb­nis­welt: hier gibt es sowohl für Kin­der, als auch für Eltern span­nen­de Geschich­ten rund ums The­ma Wet­ter und Eis. Für die Dau­er des nun fol­gen­den Abstiegs ist die alpi­ne Erfah­rung sehr ent­schei­dend. Die einen schaf­fen den oft seil­ver­si­cher­ten, anspruchs­volls­ten Teil des Tages in 1,5 bis 2 Stun­den. Man­che brau­chen deut­lich län­ger. Auf jeden Fall errei­chen wir am Nach­mit­tag das sehr ein­fa­che, dafür aber spek­ta­ku­lär direkt am Abgrund gebau­te Berg­gast­haus Tierwies.
    6 h — 950 m rauf / 400 m run­ter — 6 km

     

    Tag 6 — Berg­gast­haus Tier­wis — Schwägalp
    Der letz­te Tag bricht an. Der Son­nen­auf­gang in die­ser Lage ist alles ande­re als gewöhn­lich und macht den Abschied nicht gera­de leicht. Direkt unter­halb des Sän­tis stei­gen wir auf dem stei­len, mit Stu­fen und weni­gen Draht­sei­len gesi­cher­ten Weg ab zur Schwäg­alp und genie­ßen noch ein­mal den Blick zurück. Von der Alp geht es wie so oft in der Schweiz zurück mit dem Post­bus nach Brülisau.
    2,5 h — 750 m run­ter — 3 km

    Bil­der © Wil­de Alpentouren

    Häu­fig gestell­te Fra­gen zu unse­rer Fami­li­en­tour Appen­zel­ler Land mit mit Kindern

    Im Rah­men unse­rer Wan­de­run­gen mit Kin­dern kom­men immer wie­der ähn­li­che Fra­gen auf. Die wich­tigs­ten beant­wor­ten wir mög­lichst indi­vi­du­ell an die­ser Stel­le. Soll­te Dei­ne Fra­ge nicht beant­wor­tet wer­den, ruf uns ein­fach an oder schreib uns eine Mail mit Dei­nen Fra­gen zu der gewünsch­ten Tour.

    Wel­che Vor­aus­set­zun­gen bestehen für die Teilnahme?

    Du soll­test gesund und fit sein, sowie über eine gewis­se Tritt­si­cher­heit und Schwin­del­frei­heit ver­fü­gen. Die Kin­der müs­sen schon ers­te Wan­der­erfah­rung haben. Unse­re All­ge­mei­ne Infor­ma­ti­on zu unse­ren Anfor­de­run­gen sind hier jedoch nur sehr begrenzt anwend­bar, da die­se nicht für inho­mo­ge­ne Fami­li­en­tou­ren geeig­net sind. Unse­re Erfah­rung zeigt, das die Anfor­de­run­gen für älte­re Kin­der (ab ca. 14 Jah­ren) durch­aus prak­ti­ka­bel sind. Dar­un­ter ist es der­art indi­vi­du­ell, dass all­ge­mein for­mu­lier­te Hil­fen schlicht nicht anwend­bar sind. 

    Wel­che Schu­he brau­che ich für die­se Tour?

    Grund­sätz­lich sind Schu­he der Kate­go­rie B/C, die über die Knö­chel ragen am bes­ten geeig­net. Das glei­che gilt auch für die Kin­der. Mehr dazu hier: Der pas­sen­de Wanderschuh.

    Was pas­siert bei schlech­tem Wetter?

    Die meis­ten Wege sind auch bei schlech­tem Wet­ter (z.B. Regen ohne Sturm) noch gut begeh­bar. Im Extrem­fall wäre eine alter­na­ti­ve Weg­füh­rung oder ein Ab- bzw. Unter­bre­chen täg­lich pro­blem­los möglich.

    Gibt es eine spe­zi­el­le Ausrüstungsliste?

    Nein, es gilt unse­re all­ge­mei­ne Aus­rüs­tungs­lis­te. Wich­tig zu wis­sen ist, dass Ihr Eltern hier auch einen Teil des Gepäcks für die Kin­der tra­gen müsst. Euer Ruck­sack soll­te daher min­des­tens 35 Liter groß sein. 

    Soll­ten Kin­der auch mit Stö­cken laufen?

    Eher Nein. Die Erfah­rung zeigt, dass gera­de die klei­ne­ren die Stö­cke nur spie­le­risch ein­set­zen. Das erhöht die Unfall­ge­fahr. Grund­sätz­lich lau­fen sie mit wenig Gepäck und die Gelen­ke wer­den nicht so belas­tet wie bei uns. 

    Wilde Alpentouren

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