Touren ohne Guide ADoB

All­gäu­durch­que­rung ohne Bergführer

Allgäudurchquerung ohne Bergführer Von Oberstdorf nach Pfronten durch das Allgäu wandern Wenn Du eine sehr gute alpine Erfahrung hast, dann führt Dich diese Tour in 4 Tagen durch eine der schönsten, erwanderbaren Ecken des Allgäus. …

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Von Oberst­dorf nach Pfron­ten durch das All­gäu wandern

Wenn Du eine sehr gute alpi­ne Erfah­rung hast, dann führt Dich die­se Tour in 4 Tagen durch eine der schöns­ten, erwan­der­ba­ren Ecken des All­gäus. Das All­gäu selbst liegt im Grenz­be­reich Bay­ern, Baden-Würt­tem­berg und Tirol. Wir wech­seln daher zwi­schen Bay­ern und Tirol hin und her. Gewal­ti­ge Steil­grasber­ge, lieb­li­che Land­schaf­ten und traum­haft gele­ge­ne Seen zie­ren dabei Dei­nen Weg. Dazu kom­men das abend­li­che Hüt­ten­flair, die immer wie­der vor­han­de­ne Stil­le und auch die Weit­bli­cke tief nach Öster­reich — und auch ein wenig in die Schweiz. Lass Dich ver­zau­bern von Schreck­see, Vil­salp­see, Trau­alp­see, vom Hoch­vo­gel, dem Schneck — von der Bestei­gung des Aggen­steins und vie­lem mehr. 

Edel­weiss- Schreck­see — Aggenstein

Für wen eig­net sich die­se Tour?

Eine Wochen­end­tour im All­gäu ist genau das Rich­ti­ge für Dich. Kom­plett organ­siert, aber ohne Berg­füh­rer. Et voi­là, da ist sie: Die 4‑tägige All­gäu­durch­que­rung, die Du nach Dei­nem Gus­to gestal­ten kannst. Das ein­zi­ge, was du mit­brin­gen musst, ist eine sehr gute Tritt­si­cher­heit und Schwin­del­frei­heit, sowie die not­wen­di­ge Erfahrung.

Dei­ne Vorteile

Dei­ne Vor­tei­le mit Wil­de Alpentouren

  • 1 — 7 Teil­neh­mer, die zusam­men oder getrennt wan­dern können
  • Mög­lich­keit des Daten­aus­tauschs mit ande­ren Teil­neh­mern vor Beginn der Tour (Daten­schutz bleibt gewahrt)
  • Kom­for­ta­ble Hütten 
  • Kom­plet­te Organ­si­sa­ti­on der Tour 
  • 3‑Gänge Menüs 
  • beque­me Anrei­se mit der Bahn möglich
  • Not­fall­num­mer
Leis­tun­gen
  • Kom­plet­te Orga­ni­sa­ti­on der Tour
  • GPS-Daten und Kartenausschnitte
  • Auf Wunsch indi­vi­du­el­les Beratungsgespräch
  • 3 x Über­nach­tung auf Hüt­ten im Mehr­bett­zim­mer: Prinz-Luit­pold-Haus, Lands­ber­ger Hüt­te, Bad Kis­sin­ger Hütte
  • Halb­pen­si­on wäh­rend der Tour
  • Gut­schein in Höhe von € 25,00 bei Anrei­se mit der Bahn — sie­he AGB 
Nicht ent­hal­te­ne Leistungen
  • Trink­gel­der
  • Ein­kehr und Geträn­ke etc. (ca. € 30,00 / Tag)
  • Alle Trans­fers inkl. Berg­bahn — ca. € 50,00
  • Park­ge­büh­ren
  • Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung oder Bergsportversicherung

Schwie­rig­keit

Schwie­rig­keits­be­wer­tung die­ser Tour

Wich­ti­ge Anmerkungen

Die Wege bei die­ser indi­vi­du­el­len Wan­de­rung durch das All­gäu sind über­wie­gend gut zu bege­hen. Aller­dings hat es der zwei­te Tag zunächst in sich. Sowohl im Auf- und Abstieg im Bereich der Bock­kar­schar­te ist eine sehr gute alpi­ne Erfah­rung erfor­der­lich. Der anspruchs­vol­le Teil reicht in etwa bis zum Schnänz­le­kopf. Ansons­ten gibt es nur kur­ze aus­ge­setz­te und seil­ver­si­cher­te Pas­sa­gen. Eine sehr gute Tritt­si­cher­heit, Schwin­del­frei­heit und Kon­di­ti­on sind essen­ti­ell für die Tour.

Was bedeu­ten seil­ver­si­chert, aus­ge­setzt etc? Hier fin­dest Du eine aus­führ­li­che Beschrei­bung von Weg und Gelände.

Tour ohne Guide

Ter­mi­ne ab 15.06.2026 möglich

.jev_​evdt_​ohne_​guide {mar­gin-bot­tom: 15px;} Trag im Fol­gen­den (über den Ein­kaufs­korb) ein­fach Dei­nen Wunsch­ter­min ein. Wäh­le den rich­ti­gen Preis (Vor­la­ge des DAV Aus­weis ist beim güns­ti­ge­ren Preis nötig).Nach Prü­fung des Ter­mins erhältst Du eine Buchungs­be­stä­ti­gung oder einen alter­na­ti­ven Terminvorschlag.

Geplan­ter Ablauf der Tour

Tag 1 — Hin­ter­stein — Gie­bel­haus — Prinz Luitpoldhaus
Die Tour star­tet nach einer kur­zen Bus­fahrt am Gie­bel­haus im Ost­rach­tal (wie Du dort­hin­kommst und alles wei­te­re wich­ti­ge tei­len wir Dir per Mail mit). Du wan­derst zunächst recht gemüt­lich bis zur Bär­gün­del­alp. Even­tu­ell hat die­se geöff­net und eine Ein­kehr ist mög­lich. Ab jetzt wird es deut­lich stei­ler und der Pfad führt Dich schließ­lich zum Prinz-Luit­pold-Haus (1.846 m). Höher über­nach­ten wir in die­ser Woche nicht mehr. Nun kannst Du in aller Ruhe die Umge­bung genie­ßen, der ers­te Tag ist geschafft.
4 h — 800 m rauf — 6 km
 

Tag 2 — Prinz-Luit­pold-Haus – Jubi­lä­ums­weg – Lands­ber­ger Hütte
An die­sem lan­gen zwei­ten Tag kannst Du die All­gäu­er Ber­ge mit gran­dio­sen Aus­bli­cken bestau­nen. Nach der Bock­kar­schar­te hast Du den ers­ten lan­gen Anstieg des Tages bereits hin­ter Dir. Der Abstieg nach der Schar­te hat es jedoch in sich! Je nach Datum musst Du hier noch ein gro­ßes Schnee­feld que­ren (Erfah­rung not­wen­dig) und oder Du siehst kurz danach am Glas­feld­erkopf das Edel­weiss blü­hen. Du bestaunst den Schreck­see, der als einer der schöns­ten Berg­seen in Bay­ern gilt. Zum Baden lädt er auf­grund sei­ner Höhen­la­ge aller­dings nicht wirk­lich ein. Im Anschluss besteht die Mög­lich­keit noch ein oder zwei wei­te­re Gip­fel zu bestei­gen, bevor es hin­un­ter zur Lands­ber­ger Hüt­te auf 1.804 m geht. 
6,5 h — 850 rauf / 850 run­ter — 14 km
 

Tag 3 — Lands­ber­ger Hüt­te – Hal­den­see – Bad Kis­sin­ger Hütte
Nach einem stär­ken­den Früh­stück wan­derst Du mit schö­nen Tief­bli­cken zum Vil­salp­see auf dem Saal­fel­der Höhen­weg zur Gap­pen­feld­schar­te. Ob Du auf dem Weg dort­hin die Scho­ch­en­spit­ze besteigst, bleibt allein Dir über­las­sen. Von nun an geht es berg­ab ins Tann­hei­mer Tal. Mit dem Bus gelangst Du zur Tal­sta­ti­on zur Bahn, die Dich auf das Füs­se­ner Jöch­le bringt. Oben kannst Du gemüt­lich ein­keh­ren bevor es über die Seben­alp zur, wie auf einem Aus­sichts­bal­kon lie­gen­den, Bad Kis­sin­ger Hüt­te auf knapp 1.800 m geht. Hier kannst Du den Tag ent­we­der auf der Ter­ras­se oder auf den umlie­gen­den Hän­gen aus­klin­gen lassen.
5,5 h — 550 rauf / 1.250 run­ter — 13 km
 

Tag 4 — Bad Kis­sin­ger Hüt­te – Aggen­stein – Pfronten-Steinach
In der Früh besteigst Du in ca. 45 Minu­ten den Aggen­stein. Du soll­test jedoch vor dem Start wäh­len ob Du den Gip­fel über­schrei­ten und über den soge­nann­ten Lang Strich recht anspruchs­voll hin­ab nach Pfron­ten durch die Rei­chen­bach­klamm. Alter­na­tiv kannst Du am Mor­gen ohne Ruck­sack star­ten. Dann wür­dest Du zurück zur Hüt­te keh­ren und über den soge­nann­ten Böses Tritt zur Rei­chen­bach­klamm gelan­gen. Egal wel­che Vari­an­te Du wählst, vom Bahn­hof Pfron­ten-Stein­ach trittst Du die Rück­rei­se nach Bad Hin­de­lang bzw. Sont­ho­fen an.
4 h — 200 rauf 1.150 run­ter 8 km
 

 

Häu­fig gestell­te Fra­gen zu unse­rer 4 tägi­gen Allgäudurchquerung

Im Rah­men unse­rer Hüt­ten­tou­ren kom­men immer wie­der ähn­li­che Fra­gen auf. Die wich­tigs­ten beant­wor­ten wir mög­lichst indi­vi­du­ell an die­ser Stel­le. Soll­te Dei­ne Fra­ge nicht beant­wor­tet wer­den, ruf uns ein­fach an oder schreib uns eine Mail mit Dei­nen Fra­gen zur gewünsch­ten Tour.

Wel­che Erfah­rung benö­ti­ge ich für die­se Tour.

Da Du kom­plett eigen­ver­ant­wort­lich unter­wegs bist, soll­test Du über eine für die Tour aus­rei­chen­de alpi­ne Erfah­rung ver­fü­gen. Tritt­si­cher­heit, Schwin­del­frei­heit und ein gutes Ori­en­tie­rungs­ver­mö­gen sind Vor­aus­set­zung für die­se Tour. Der Umgang mit Kar­te und GPX Daten soll­te Dir ver­traut sein.

Wie ist unter­wegs die Beschaf­fen­heit der Wege?

Über­wie­gend sind die Wege gut mar­kiert und in einem guten Zustand. Im Abstieg von der Bock­kar­schar­te sind im Früh­som­mer Schnee­fel­der sehr wahr­schein­lich. Das Gelän­de ist in die­sem Bereich sehr anspruchs­voll (loser Schutt, oft Schnee) und im wei­te­ren Ver­lauf an die­sem Tag immer wie­der seilversichert. 

Wel­che kör­per­li­chen Vor­aus­set­zun­gen soll­te ich mitbringen?

Du soll­test gesund und über­durch­schnitt­lich fit sein, sowie über Tritt­si­cher­heit und Schwin­del­frei­heit ver­fü­gen. All­ge­mei­ne Infor­ma­ti­on zu unse­ren Anfor­de­run­gen.

Wel­che Schu­he brau­che ich für die­se Tour?

Auf­grund der Weg­be­schaf­fen­heit sind Schu­he der Kate­go­rie B/C, die über die Knö­chel ragen am bes­ten geeig­net. Mehr dazu hier: Der pas­sen­de Wanderschuh.

Was pas­siert bei schlech­tem Wetter?

Die meis­ten Wege sind auch bei schlech­tem Wet­ter (z.B. Regen ohne Sturm) noch gut begeh­bar. Im Extrem­fall wäre eine alter­na­ti­ve Weg­füh­rung oder ein Ab- bzw. Unter­bre­chen oder eine Umfah­rung mit dem Bus fast täg­lich möglich.

Gibt es eine spe­zi­el­le Ausrüstungsliste?

Nein, es gilt unse­re all­ge­mei­ne Aus­rüs­tungs­lis­te. Zu Beginn der Sai­son sind Stö­cke sinn­voll, da wir wahr­schein­lich meh­re­re Schnee­fel­der que­ren. In begrenz­ter Zahl kön­nen wir die­se zur Ver­fü­gung stellen. 

Wilde Alpentouren

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