Touren ohne Guide TBi

4 Tage im eher unbe­kann­ten Teil der All­gäu­er Alpen

4 Tage im eher unbekannten Teil der Allgäuer Alpen Auf beiden Seite durch oberhalb des Tannheimer Tals: Eine nicht allzu anspruchsvolle Tour mit tollen Ausblicken und klaren Bergseen. Oft wird das das Tannheimer Tal über …

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Auf bei­den Sei­te durch ober­halb des Tann­hei­mer Tals: Eine nicht all­zu anspruchs­vol­le Tour mit tol­len Aus­bli­cken und kla­ren Bergseen.

Oft wird das das Tann­hei­mer Tal über den grü­nen Klee gelobt. Schön ist es ohne Zwei­fel. Wie schön, musst Du selbst ent­schei­den. Die kla­ren Berg­seen, die idyl­li­sche Land­schaft sind defi­nitv sehens­wert. Die­se Wan­de­rung mit­ten in den All­gäu­er Alpen auf bei­den Sei­ten des Tals bie­tet ordent­lich Abwechs­lung in nur 4 Tagen. Von schrof­fen Fel­sen über saf­ti­ge Wie­sen bis zum Hal­den­see, der im Hoch­som­mer zu Baden ein­lädt ist alles dabei. Die Aus­sicht von der Rot­spit­ze reicht dabei in Rich­tung schnee­be­deck­tem Alpen­haupt­kamm, Öst­te­reichs höchs­ter Gip­fel, der Groß­glo­ckern (3.798 m) grüßt aus der Fer­ne. Anfang Juni fühlt es sich süd­sei­tig schon nach Hoch­som­mer an, wäh­rend auf den Nord­hän­gen oft noch Schnne liegt. Egal, was Dich nun moti­viert, die­se Tour zu gehen. Die Abwechs­lung in die­sen 4 Tagen wird Dich begeistern.

5 Gip­fel, 3 Seen 1 x Baden und unend­lich vie­le Aus­bli­cke ins Allgäus

Für wen eig­net sich die­se Tour?

Im Zen­trum der All­gäu­er Alpen war­tet eine schö­ne und rela­tiv ein­fa­che vier Tages­tour auf Dich. Wun­der­schön gele­ge­ne Hüt­ten, kla­re Berg­seen und meh­re­re Gip­fel war­ten hier auf Dich. Wenn Dir danach ist, kannst Du in 4 Tagen min­des­tens 5 2.000 er bestei­gen. Auf was war­test Du?

Dei­ne Vorteile

Dei­ne Vor­tei­le mit Wil­de Alpentouren

  • Nur 1 — 7 Teilnehmer 
  • Mög­lich­keit des Daten­aus­tauschs mit ande­ren Teil­neh­mern vor Beginn der Tour (Daten­schutz bleibt gewahrt)
  • Kom­for­ta­ble Hütten
  • Kom­plet­te Orga­ni­sa­ti­on der Tour
  • 3 Gän­ge Menüs
  • beque­me Anrei­se mit der Bahn möglich
  • Not­fall­num­mer

Leis­tun­gen

Nicht ent­hal­te­ne Leistungen
  • Trink­gel­der
  • Bus und Berg­bahn (ca. € 50,00)
  • Ein­kehr und Geträn­ke etc. (ca. € 20,00 — 30,00 / Tag)
  • Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung oder Bergsportversicherung

Schwie­rig­keit

Schwie­rig­keits­be­wer­tung die­ser Tour

Wich­ti­ge Anmerkungen

Unser 4 tägi­ge Tour durch die Tann­hei­ner Ber­ge, die zu den All­gäu­er Alpen gehört, ist tech­nisch eher ein­fach. Den­noch han­delst es auch hier um oft um alpi­ne Wege. Gute Tritt­si­cher­heit und Schwin­del­frei­heit soll­ten vor­han­den sein. Rich­tung Krin­nen­al­pe führt uns ein aus­ge­präg­ter Kamm­weg mit ent­spre­chen­den Tief­bli­cken. Absturz­ge­fähr­de­te Stel­len sind eher nicht zu erwar­ten. Aus­ge­setz­te und seil­ver­si­cher­te Abschnit­te sind selten. 

Was bedeu­ten seil­ver­si­chert, aus­ge­setzt etc? Hier fin­dest Du eine aus­führ­li­che Beschrei­bung von Weg und Gelände. 

Tour ohne Guide

Ter­mi­ne ab 15.06.2026

.jev_​evdt_​ohne_​guide {mar­gin-bot­tom: 15px;} Trag im Fol­gen­den (über den Ein­kaufs­korb) ein­fach Dei­nen Wunsch­ter­min ein. Wäh­le den rich­ti­gen Preis (Vor­la­ge des DAV Aus­weis ist beim güns­ti­ge­ren Preis nötig).Nach Prü­fung des Ter­mins erhältst Du eine Buchungs­be­stä­ti­gung oder einen alter­na­ti­ven Terminvorschlag.

Geplan­ter Ablauf der Tour

Tag 1 — Tann­heim — Vil­sap­see — Lands­ber­ger Hütte
Du beginnst die Tour mit einer Bus­fahrt zum Vil­salp­see im Tann­hei­mer Tal. Tech­nisch recht ein­fach und nicht all­zu steil, geht es links ober­halb vom Trau­alp­see hin­auf zur ers­ten Unter­kunft, die­ser 4 tägi­gen Tour: der Lands­ber­ger Hüt­te auf 1.810 m. Wenn Du noch Lust und Zeit hast, kannst Du mit zusätz­lich ca. 400 Höhen­me­ter die Rot­spit­ze (2.130 m) und oder auch die Stein­kar­spit­ze (2.067 m) bestei­gen. Der Aus­blick von oben reicht bis zu den schnee­be­deck­ten Stu­bai­er und Ötz­ta­ler Alpen. 
2,5 h — 650 m rauf — 5 km

Tag 2 — Lands­ber­ger Hüt­te — Krin­nen­spit­ze — Krinnenalpe
Du wan­derst zunächst Rich­tung Scho­ch­en­spit­ze auf ein­fa­chen Pfa­den. Wei­ter geht es über die Strin­den­schar­te vor­bei nörd­lich des Lit­niss­schr­ofen und mit einem Gegen­an­stieg zur Nes­selwäng­ler Öden­al­pe. Hier kannst Du Dir eine Brot­zeit gön­nen, bevor es noch ein­mal 300 m berg­auf zur exakt 2.000 m hohen Krin­nen­spit­ze geht. Vom Gip­fel aus wan­derst Du nun mit Blick auf den Hal­den­see in öst­li­che Rich­tung über den ab und an luf­ti­gen Gams­bock­steig hin­un­ter zur Krin­nen­al­pe 1.530 m). Hier kannst Du am Abend den Blick auf die gegen­über­lie­gen­de Sei­te mit der Roten Flüh, dem Gim­pel, der Kel­len- und Ger­enspit­ze genießen.
6 h — 950 m rauf / 1.250 m run­ter — 11 km

Tag 3 — Krin­nen­al­pe — Hal­den­see — Schnee­tal­alm — Otto-Mayr-Hütte
Aus­ge­schla­fen und mit einem tol­len Früh­stück beginnst Du den Tag. Der Weg führt Dich hin­un­ter ins Tann­hei­mer Tal zum Hal­den­see. Die­ser lädt im Som­mer mit Tem­pe­ra­tur von über  20°C zum Baden ein. Ober­halb von Nes­selwäng­le zieht der Weg bis zur Schnee­tal­alm kon­ti­nu­ier­lich aber mode­rat anstei­gend nach oben. Die Alm bie­tet sich zur Ein­kehr an — schließ­lich wur­de Sie für ihr Essen mehr­fach aus­ge­zeich­net. Im Anschluß geht es Wie­sen­ge­län­de hin­auf zum  Sabach­joch (1.860 m) um ins schö­ne Rain­tal zu gelan­gen. Wenn Du es anspruchs­vol­ler magst, wählst Du die Ness­lewäng­ler Schar­te (der Abstieg ist hier seil­ver­si­chert). Unten ange­kom­men wan­derst Du meist auf einem Fahr­weg zur Otto-May­er-Hüt­te. Die Gip­fel, die Du ges­tern aus der Fer­ne gese­hen hast, thro­nen nun direkt gegenüber. 
5,5 h — 1.050 m rauf / 850 m run­ter — 13 km

Tag 4 — Otto-Mayr-Hüt­te — Aggen­stein — Pfronten
Fri­sche Sem­mel auf der Hüt­te — ja das kann es heu­te zum Früh­stück geben. Der heu­ti­ge Beginn führt Dich mit mitt­le­rer Stei­gung bis zunächst bis zum Rain­tal­jöchl. Nun etwas berg­ab zur Berg­sta­ti­on Füs­se­ner Jöchl (Ein­kehr mög­lich). Vor­bei an Gams­kopf, hin­un­ter zur schön gele­ge­nen Seeben­alp, zieht der Weg wie­der an Rich­tung Bad Kis­sin­ger Hüt­te (Ein­kehr). Nun war­tet der Aggen­stein auf Dich (einer der schöns­ten Gip­fel im öst­li­chen All­gäu). Die letz­ten Meter füh­ren Dich seil­ver­si­chert nach oben. Sobald du Dich an der Umge­bung satt gese­hen hast, gehst Du ein kur­zes Stück zurück und wan­derst über den soge­nann­ten Lan­gen Strich zur Brei­ten­berg­bahn, mit der Du nach Pfron­ten zurückkehrst. 
5 h — 800 m rauf / 1.150 m run­ter — 12 km

Bil­der © Wil­de Alpentouren

Häu­fig gestell­te Fra­gen zu unse­rer 4 tägi­gen Wan­de­rung im Tann­hei­mer Tal

Im Rah­men unse­rer Hüt­ten­tou­ren kom­men immer wie­der ähn­li­che Fra­gen auf. Die wich­tigs­ten beant­wor­ten wir mög­lichst indi­vi­du­ell an die­ser Stel­le. Soll­te Dei­ne Fra­ge nicht beant­wor­tet wer­den, ruf uns ein­fach an oder schreib uns eine Mail mit Dei­nen Fra­gen zur gewünsch­ten Tour.

Wel­che Erfah­rung benö­ti­ge ich für die­se Tour.

Da Du kom­plett eigen­ver­ant­wort­lich unter­wegs bist, soll­test Du über eine für die Tour aus­rei­chen­de alpi­ne Erfah­rung ver­fü­gen. Ein gewis­ses Maß an Tritt­si­cher­heit, Schwin­del­frei­heit und Ori­en­tie­rungs­ver­mö­gen sind Vor­aus­set­zung für die­se Tour. Der Umgang mit Kar­te und GPX Daten soll­te Dir ver­traut sein.

Wie anspruchs­voll ist die Tour?

In Sum­me han­delt es sich um eine eher ein­fa­che Tour. Den­noch soll­test schon etwas alpi­ne Erfah­rung haben. Das Niveau liegt wei­te über dem von Mit­tel­ge­bir­gen wie dem Schwarz­wald oder dem Harz. Im Bereich der Krin­nen­spit­ze ist es luf­tig. Der Auf und Abstieg auf den Aggen­stein ist mit Sei­len versichert. 

Wel­che kör­per­li­chen Vor­aus­set­zun­gen soll­te ich mitbringen?

Du soll­test gesund und über­durch­schnitt­lich fit sein, sowie über Tritt­si­cher­heit und Schwin­del­frei­heit ver­fü­gen. All­ge­mei­ne Infor­ma­ti­on zu unse­ren Anfor­de­run­gen.

Wel­che Schu­he brau­che ich für die­se Tour?

Auf­grund der Weg­be­schaf­fen­heit sind Schu­he der Kate­go­rie B/C, die über die Knö­chel ragen am bes­ten geeig­net. Mehr dazu hier: Der pas­sen­de Wanderschuh.

Was pas­siert bei schlech­tem Wetter?

Die meis­ten Wege sind auch bei schlech­tem Wet­ter (z.B. Regen ohne Sturm) noch gut begeh­bar. Im Extrem­fall wäre eine alter­na­ti­ve Weg­füh­rung oder ein Ab- bzw. Unter­bre­chen oder eine Umfah­rung mit dem Bus fast täg­lich möglich.

Gibt es eine spe­zi­el­le Ausrüstungsliste?

Nein, es gilt unse­re all­ge­mei­ne Aus­rüs­tungs­lis­te. Zu Beginn der Sai­son sind Stö­cke sinn­voll, da wir wahr­schein­lich meh­re­re Schnee­fel­der que­ren. In begrenz­ter Zahl kön­nen wir die­se zur Ver­fü­gung stellen. 

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