Touren ohne Guide E5oB

Indi­vi­du­el­le Alpen­über­que­rung von Oberst­dorf nach Meran im Vinschgau

Individuelle Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Meran im Vinschgau Mit maximal 6 weiteren Teilnehmern von Oberstdorf über den Alpenhauptkaum bis ins schon fast mediterrane Meran im Vinschgau Die Alpenüberquerung ohne Guide führt Dich in Deinem Tempo …

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Mit maxi­mal 6 wei­te­ren Teil­neh­mern von Oberst­dorf über den Alpen­haupt­kaum bis ins schon fast medi­ter­ra­ne Meran im Vinschgau

Die Alpen­über­que­rung ohne Gui­de führt Dich in Dei­nem Tem­po ins wun­der­schö­ne Süd­ti­rol mit sei­nen kuli­na­ri­schen Genüs­sen und dem dazu­ge­hö­ri­gen Flair. All­gäu­er und Lech­ta­ler Steil­grasber­ge begeg­nen Dir genau­so, wie der ein oder ande­re Stein­bock ober­halb der Mem­min­ger Hüt­te. Hin­zu kommt mit der Wild­spit­ze einer der höchs­ten Ber­ge Öster­reichs, in des­sen Umge­bung die Glet­scher­rie­sen nach wie vor wei­te Teil der Lan­schaft domi­nie­ren. Ange­kom­men in Süd­ti­rol merkst Du es schnell am Dia­lekt, dass Du Öster­reich ver­las­sen hast und an dem, was auf den Tisch kommt. Es ist ein Mix zwi­schen Ita­lie­ni­scher und Tiro­ler Küche, die die­se Regi­on kuli­na­risch so sehr aus­zeich­net. Wei­ter­hin begeis­tern zudem die uri­gen Hüt­ten, die guten Tal­gast­häu­ser und Hotels. Ange­kom­men in Meran kannst Du stolz auf Dei­ne Leis­tung sein und viel­leicht fei­erst Du zusam­men mit den ande­ren Teil­neh­mern die erfolg­rei­che Alpenüberquerung. 

3 Län­der 4 Täler, vie­le Gip­fel beglei­ten Dich und Dei­ne Mit­strei­ter auf dem Weg von Oberst­dorf nach Meran

Für wen eig­net sich die­se Tour?

Du möch­test den bekann­ten E5 wan­dern, aber eine geführ­te Tour ist nicht so Dein Ding? Dann ist die­se Tour genau das rich­ti­ge für Dich. Du bestimmst Dein Tem­po, ganz allein. Sofern Du über eine aus­rei­chen­de Erfah­rung ver­fügst, kann es für Dich los gehen. Freu Dich bei der es täg­lich nur ein Ziel gibt: abends musst Du recht­zei­tig auf der Hüt­te sein. Alles ande­re bestimmst Du selbst. 

Dei­ne Vorteile

Dei­ne Vor­tei­le mit Wil­de Alpentouren

  • 1 bis 7 Teilnehmer
  • Mög­lich­keit des Daten­aus­tauschs mit ande­ren Teil­neh­mern vor Beginn der Tour (Daten­schutz bleibt gewahrt)
  • Kom­for­ta­ble Hüt­ten und Hotels
  • Kom­plet­te Organ­si­sa­ti­on der Tour
  • 3‑Gang-Menüs auf den Hütten
  • beque­me Anrei­se mit der Bahn möglich
  • Gut­schein bei Anrei­se mit der Bahn
  • optio­na­le Ver­län­ge­rung in Meran 
  • Not­fall­num­mer
Leis­tun­gen
  • Kom­plet­te Orga­ni­sa­ti­on der Tour
  • GPS-Daten und Kartenausschnitte
  • Auf Wunsch indi­vi­du­el­les Beratungsgespräch
  • 3 x Über­nach­tung auf Hüt­ten in Mehr­bett­zim­mern oder klei­nen Lagern: Rap­pen­see­hüt­te, Mem­min­ger Hüt­te, Braun­schwei­ger Hütte
  • Gut­schein in Höhe von € 30,00 bei Anrei­se mit der Bahn — sie­he AGB
  • Nicht ent­hal­te­ne Leistungen
    • Trink­gel­der
    • Ein­kehr und Geträn­ke etc. (ca. € 30,00 / Tag)
    • Abend­essen in Zams und Meran
    • Alle Trans­fers inkl. Berg­bah­nen und Rück­fahrt nach Oberstdorf
    • Park­ge­büh­ren
    • Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung oder Bergsportversicherung
    • Gut­schein in Höhe von € 30,00 bei Anrei­se mit der Bahn — sie­he AGB

    Schwie­rig­keit

    Schwie­rig­keits­be­wer­tung die­ser Tour

    Wich­ti­ge Anmerkungen

    Die indi­vi­du­el­le Alpen­über­que­rung E5 Oberst­dorf Meran ohne Berg­füh­rer ist nicht zu unter­schät­zen. Eine ordent­li­che Kon­di­ti­on ist auf jeden Fall erfor­der­lich. Es han­delt sich zum gro­ßen Teil um nicht all­zu schwie­ri­ge, jedoch alpi­ne! Wege. Die­se sind abschnitts­wei­se sehr steil und erfor­dern an meh­re­ren Stel­len abso­lu­te Tritt­si­cher­heit und Schwin­del­frei­heit. Es gibt kei­ne wirk­lich absturz­ge­fähr­de­ten Stel­len, aller­dings eini­ge weni­ge aus­ge­setz­te, seil­ver­si­cher­te und ver­block­te Abschnitte. 

    Was bedeu­ten seil­ver­si­chert, aus­ge­setzt etc? Hier fin­dest Du eine aus­führ­li­che Beschrei­bung von Weg und Gelände.

    Tour ohne Guide

    Bit­te beach­te: der Preis gilt für Mit­glie­der der Alpen­ver­ei­ne. Nicht­mit­glie­der zah­len € 890,00.Bitte gib bei der Buchung an, ob Du Mit­glied bist und lege Dei­nen Aus­weis vor.

    Geplan­ter Ablauf der Tour

    Tag 1 — Oberst­dorf – Birg­s­au – Rappenseehütte
    Du star­test Dei­ne Tour am Bus­bahn­hof in Oberst­dorf bzw. an der Alpe Esch­bach (wie Du dahin­kommst und wei­te­re Details erfährst im Rah­men der Buchung). Von der Alpe Esch­bach wan­derst Du zunächst gemüt­lich nach Ein­öds­bach. Dem süd­lichs­ten, dau­er­haft bewohn­ten Ort Deutsch­lands. Von dort ist die Rap­pen­see­hüt­te bereits aus­ge­schil­dert. Der Wald wird recht schnell lücki­ger und Du gewinnst ers­te Ein­drü­cke von der gran­dio­sen Land­schaft, die Dich heu­te den Tag über erwar­tet. Vor­bei geht es an der Peters­s­al­pe und der Enzian­hüt­te (Ein­kehr an bei­den mög­lich) zur am gleich­na­mi­gen See gele­gen Hüt­te auf 2.091 m Höhe. 
    4 h — 1.000 m rauf — 8 km
     

    Tag 2 — Rap­pen­see­hüt­te – Lech­lei­ten – Mem­min­ger Hütte
    Früh am Mor­gen beginnst Du Dei­nen Abstieg Rich­tung Lech­lei­ten. Den Mut­zent­o­bel querst Du an weni­gen Sei­len und gelangst nun über recht ein­fa­che Pfa­de hin­un­ter nach Lech­lei­ten in Tirol. Dabei trohnt öst­lich von Dir der mäch­ti­ge Biber­kopf. Mit dem Bus und Taxi geht es nun bis zur Mate­ri­al­seil­bahn der Mem­min­ger Hüt­te. Dort beginnt direkt der Auf­stieg. Vor­sicht: auf kei­nen Fall dort das Was­ser trin­ken! Kurz vor der Mem­min­ger Hüt­te wei­tet sich die Land­schaft. An der Hüt­te (2.242 m) ange­kom­men, kannst Du noch zu den See­wi­seen lau­fen oder auch zum Son­nen­un­ter­gang den See­ko­gel erklim­men (ca. 200 Höhe­me­ter zusätz­lich). Ein­keh­ren ist in Lech­lei­ten und Holz­gau möglich.
    6,5 h — 900 rauf / 700 run­ter — 11 km
     

    Tag 3 — Mem­min­ger Hüt­te – See­schar­te – Zams 
    Wir emp­feh­len einen frü­hen Start. Vor­bei an den See­wi­seen, die im Juni oft noch eine Eis­de­cke auf­wei­sen, geht es zu See­schar­te auf 2.599 m. Hier oben liegt im Früh­som­mer oft noch Schnee (teil­wei­se sogar noch süd­sei­tig). Dein Blick schweift zurück in die All­gäu­er Ber­ge und auf der ande­ren Sei­te hin­un­ter Rich­tung Inn­tal. Die Weg­füh­rung ist bis hin­un­ter recht ein­deu­tig. An der unte­ren Loch­al­pe (im mitt­le­ren Teil des Abstiegs) besteht die Mög­lich­keit zur Ein­kehr. Unter­kunft im Hotel mit Frühstück.
    6,5 h — 450 rauf / 1.900 run­ter — 14 km
     

    Tag 4 — Zams – Krah­berg – Pitz­tal – Braun­schwei­ger Hütte
    Mit der Venet­bahn geht es hin­auf auf den Krah­berg. Die Wan­de­rung zur Gog­le­salm ver­läuft über sanf­tes Gelän­de mit Blick Rich­tung Ser­faus, Fiss Ladis (dem ein oder ande­ren bekannt als Ski­ge­biet). Rela­tiv sanft wan­derst Du wei­ter vor­bei an der Gal­f­lun- und Lar­cher Alm (Ein­keh­ren mög­lich) bis hin­un­ter nach Wenns. Von dort bringt Dich der Bus ins hin­te­re Pitz­tal. Nun geht´s vor­bei an der Glet­scher­stu­be (hier könn­test Du ein letz­tes Mal ein­keh­ren) hin­auf über, zum Teil ver­block­tes Gelän­de, zur Braun­schwei­ger Hüt­te (2.759 m).
    7 h — 1.200 rauf / 1.400 run­ter ‑17 km
     

    Tag 5 — Braun­schwei­ger Hüt­te – Ret­ten­bach­joch – Vent – Martin-Busch-Hütte
    Erneut steht Dir ein lan­ger Tag bevor. Der Weg führt Dich in der Früh hin­auf auf das Ret­ten­bach­joch. Dort besteht unter Umstän­den (Hoch­som­mer ab ca. Mit­te Juli) die Mög­lich­keit mit der Bahn hin­ab zur Tal­sta­ti­on zu fah­ren. Alter­na­tiv wan­derst Du über das Pitz­ta­ler Jöchl. Der Rund­um­blick in die noch immer ver­glet­scher­te Berg­welt mit der Wild­spit­ze (zweit­höchs­ter Berg Öster­reichs) ist bei bei­den Vari­an­ten nach wie vor atem­be­rau­bend. Unten an der Tal­sta­ti­on ange­kom­men, nimmst Du den Bus zum Tie­fen­bach­fer­ner. Nun geht es auf dem ein­fa­chen Pan­ora­ma­weg hin­un­ter nach Vent (Ein­kehr mög­lich). Der Name des Weges ist Pro­gramm: die Bli­cke sind ein­fach gran­di­os. Nach der Ein­kehr läufst Du auf einem recht fla­chen Fahr­weg hin­auf zur Mar­tin-Busch-Hüt­te auf 2.501 m.
    7,5 h — 950 rauf / 1.300 run­ter — 21km
     

    Tag 6 — Mar­tin-Busch-Hüt­te – Simi­laun­hüt­te – Schnal­s­tal – Meran
    Der heu­ti­ge Abschnitt führt Dich durch hoch­al­pi­nes Gelän­de hin­auf zum höchs­ten Punkt der Wan­de­rung – zur 3.019 m hoch gele­ge­nen Simi­laun­hüt­te. Du genießt ins­be­son­de­re den Blick auf den 3.605 m hohen Similaun. Nach der Rast beginnt der lan­ge Abstieg. Immer grü­ner wird es auf dem Weg nach unten. Das süd­li­che Flair ist bereits zu spü­ren. In Ver­nagt ange­kom­men fährst Du mit dem Bus nach Meran. Die Alpen­über­que­rung ist geschafft. Die fol­gen­de Über­nach­tung haben wir nur mit Früh­stück gebucht, damit Du Dich am Abend in Meran umschau­en kannst, wo Dir das Essen am ehes­ten zusagt.
    5 h — 500 rauf  / 1.300 run­ter — 11 km 
     

    Tag 7
    Rück­rei­se ab dem Andre­as Hofer Denk­mal am Bahnhof.

    Häu­fig gestell­te Fra­gen zu unse­rer Alpen­über­que­rung “E5 Oberst­dorf Meran ohne Bergführer

    Im Rah­men unse­rer Alpen­über­que­rung ohne Gui­de kom­men immer wie­der ähn­li­che Fra­gen auf. Die wich­tigs­ten beant­wor­ten wir mög­lichst indi­vi­du­ell an die­ser Stel­le. Soll­te Dei­ne Fra­ge nicht beant­wor­tet wer­den, ruf uns ein­fach an oder schreib uns eine Mail mit Dei­nen Fra­gen zu der gewünsch­ten Tour.

    Wel­che Erfah­rung benö­ti­ge ich für die­se Tour?

    Da Du kom­plett eigen­ver­ant­wort­lich unter­wegs bist, soll­test Du über eine für die Tour aus­rei­chen­de alpi­ne Erfah­rung ver­fü­gen. Tritt­si­cher­heit, Schwin­del­frei­heit und ein gutes Ori­en­tie­rungs­ver­mö­gen sind Vor­aus­set­zung für die­se Tour. Der Umgang mit Kar­te und GPX Daten soll­te Dir ver­traut sein.

    Wie schau­en die anspruchs­volls­ten Stel­len aus?

    Nach jedem Win­ter und Unwet­ter kön­nen sich die Wege ver­än­dern. Im Bereich des Mut­zent­o­bels hal­ten sich nach schnee­rei­chen Win­tern bis in den Früh­som­mer hin­ein u.U. stei­le Schnee­fel­der, die gequert wer­den müs­sen. Im Tobel selbst kann es rut­schig sein. Beim Über­gang über die See­schar­te erwar­tet Dich loses Geröll und im obe­ren Bereich auch häu­fig noch etwas Schnee. Die Pas­sa­gen über das Ret­ten­bach­joch oder Pitz­ta­ler Jöchl sind mit Sei­len gesi­chert und der Abstieg ver­läuft eben­falls oft über Schneereste. 

    Wel­che Vor­aus­set­zun­gen bestehen für die Teilnahme?

    Du soll­test gesund und kör­per­lich fit sein, sowie über eine gute Tritt­si­cher­heit und Schwin­del­frei­heit ver­fü­gen. Zudem soll­test Du bereits über eine gewis­se Erfah­rung im Alpen­raum bzgl. Wege, Wet­ter und mög­li­che Gefah­ren wie Stein­schlag verfügen
    All­ge­mei­ne Infor­ma­ti­on zu unse­ren Anfor­de­run­gen.

    Wel­che Schu­he brau­che ich für die­se Tour?

    Grund­sätz­lich sind Schu­he der Kate­go­rie B/C, die über die Knö­chel ragen am bes­ten geeig­net. Mehr dazu hier: Mehr dazu hier: Der pas­sen­de Wanderschuh.

    Gibt es Klet­ter­stel­len auf dem E5?

    Die­se Fra­ge kommt ins­be­son­de­re im Zusam­men­hang mit dem E5 auf. Nein, es gibt kei­ne Klet­ter­stel­len, jedoch Pas­sa­gen an denen am Fels Sei­le ange­bracht sind. An die­sen kannst Du Dich zur Sicher­heit fort­be­we­gen. Das ist jedoch kein Muss.

    Was pas­siert bei schlech­tem Wetter?

    Die meis­ten Wege sind auch bei schlech­tem Wet­ter (z.B. Regen ohne Sturm) noch gut begeh­bar. Im Extrem­fall wäre eine alter­na­ti­ve Weg­füh­rung oder ein Ab- bzw. Unter­bre­chen oder eine Umfah­rung mit dem Bus täg­lich möglich.

    Gibt es eine spe­zi­el­le Ausrüstungsliste?

    Nein, es gilt unse­re all­ge­mei­ne Aus­rüs­tungs­lis­te. Zu Beginn der Sai­son sind Stö­cke sinn­voll, da wir wahr­schein­lich meh­re­re Schnee­fel­der que­ren. In begrenz­ter Zahl kön­nen wir die­se zur Ver­fü­gung stellen. 

    Routenverlauf

    Routenplan: Indi­vi­du­el­le Alpen­über­que­rung von Oberst­dorf nach Meran im Vinschgau
    Wilde Alpentouren

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