Alpenüberquerung KDZi

Königs­see Drei Zin­nen individuell

Vom Königssee / Watzmann in die Dolomiten Alleine oder zusammen mit weiteren 6 Teilnehmern mit Start am Königsse, über das Steinerne Meer, durch die Hohen Tauern mit dem Großglockner bis zu den Drei Zinnen Die …

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Allei­ne oder zusam­men mit wei­te­ren 6 Teil­neh­mern mit Start am Königs­se, über das Stei­ner­ne Meer, durch die Hohen Tau­ern mit dem Groß­glock­ner bis zu den Drei Zinnen

Die indi­vi­du­el­le Alpen­über­que­rung vom Königs­see zu den Drei Zin­nen war­tet mit einer Fül­le land­schaf­li­cher Höhe­punkt auf — an Viel­falt ist das kaum zu über­tref­fen. Aus­ge­hend vom Tal­grund des Watz­manns star­test Du mit einer Schiff­fahrt über den tief­ein­ge­schnit­te­nen See, des­sen Anblick uns an Nor­we­gen erin­nert, nach St. Bar­tho­lo­mä. Die ers­ten zwei Höhe­punkt lie­gen da bereits hin­ter Dir. Es fol­gen das kar­ge und beein­dru­cken­de Stei­ner­ne Meer, die Hohen Tau­ern mit dem Groß­glock­ner (3.798 m — höchs­ter Berg Öster­reichs) — und am Ende die Drei Zin­nen in den Dolo­mi­ten. Zu die­sen Höhen­punk­te gesel­len sich natür­lich vie­le wei­te­re, wie zum Bei­spiel der eine oder ande­re Son­nen­auf­gang oder Son­nen­un­ter­gang. Das abso­lu­te High­light befin­det sich kurz vorm Ende. Näm­lich der Anblick der Drei Zin­nen aus einer unge­wohn­ten Per­spek­ti­ve und das ohne die dort täg­lich vor­han­de­nen Men­schen­mas­sen — nur Du und evtl. eine Hand­voll ande­rer kön­nen die­sen Blick am vor­letz­ten Tag die­se Alpen­über­que­rung erha­schen und ganz ent­spannt genießen.

Fern­ab der Mass­sen führt Dich die­se Tour auf rela­tiv wenig began­ge­nen Pfan­den über den Alpen­haupt­kamm zu den Drei Zinnen

Für wen eig­net sich die­se Tour?

Die Tour vom Königs­see zu den Drei Zin­nen gewinnt seit Jah­ren an Beliebt­heit, ist denoch nach wie vor nicht über­lau­fen. Ledig­lich an den Drei Zin­nen wirst Du für kur­ze Zeit vie­len Men­schen begeg­nen. Willst Du die Tour für Dich in Dei­nem eige­nen Tem­po lau­fen, dann ist dies Vari­an­te die rich­ti­ge Wahl. Sofern Du über die not­we­nidge Erfah­rung ver­fügst, war­tet hier eine Woche mit extre­mer Abwechs­lung auf Dich. Ange­fan­gen am Königs­see und mit den Drei Zin­nen und den Dolo­mi­ten am Ende die­ser Alpenüberquerung

Dei­ne Vorteile

Dei­ne Vorteile

  • 1 — 7 Teil­neh­mer, die zusam­men oder getrennt wan­dern können
  • Mög­lich­keit des Daten­aus­tauschs mit ande­ren Teil­neh­mern vor Beginn der Tour (Daten­schutz bleibt gewahrt)
  • Kom­for­ta­ble, uri­ge Hütten
  • Kom­plet­te Organ­si­sa­ti­on der Tour 
  • 3 — Gän­ge Menüs 
  • Meist wenig fre­quen­tier­te Wege
  • Traum­haf­te Aus­bli­cke zur ver­glet­scher­ten Umgebung
  • beque­me Anrei­se mit der Bahn möglich
  • Gut­schein bei Anrei­se mit der Bahn
  • Not­fall­num­mer

Leis­tun­gen

Nicht ent­hal­te­ne Leistungen

  • Trink­gel­der
  • Ein­kehr und Geträn­ke etc. (ca. € 30,00 / Tag)
  • Alle Trans­fers inkl. Berg­bah­nen — ca. € 120,00 (je nach Anzahl Teilnehmer
  • Rück­fahrt nach Berch­tes­ga­den — ca. € 70,00 mit dem Zug, Alter­na­tiv etwas schnel­ler Klein­bus für Grup­pen — zusam­men ab 5 Per­so­nen — ca. € 150 pro Person
  • Park­ge­büh­ren
  • Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung oder Bergsportversicherung

Schwie­rig­keit

Schwie­rig­keits­be­wer­tung die­ser Tour

  • Alpi­ne Erfahrung
  • Tech­ni­sche Anforderung
  • Kon­di­tio­nel­le Anforderung
  • Risi­ko

Wich­ti­ge Anmerkungen

Für die indi­vi­du­el­le Alpen­über­que­rung vom Königs­see zu den Drei Zin­nen ohne Berg­füh­rer braucht es eine ordent­li­che Por­ti­on Grund­er­fah­rung. Eine sehr gute Kon­di­ti­on ist auf jeden Fall erfor­der­lich. Es han­delt sich zum gro­ßen Teil um nicht all­zu schwie­ri­ge, jedoch alpi­ne! Wege. Die­se sind abschnitts­wei­se sehr steil und erfor­dern an meh­re­ren Stel­len sehr gute Tritt­si­cher­heit und Schwin­del­frei­heit. Es gibt kei­ne wirk­lich absturz­ge­fähr­de­ten Stel­len, aller­dings eini­ge weni­ge aus­ge­setz­te, seil­ver­si­cher­te und ver­block­te Abschnit­te. Rund um die Pfandl­schar­te ist es weg­los und oft auch schnee­be­deckt, daher ist sind Mar­kie­run­gen nicht immer erkennbar.

Was bedeu­ten seil­ver­si­chert, aus­ge­setzt etc? Hier fin­dest Du eine aus­führ­li­che Beschrei­bung von Weg und Gelände.

Tour ohne Guide

Bit­te ruf uns vor der Buchung zwin­gend an.

Geplan­ter Ablauf der Tour

Tag 1 — Königs­see — Sau­gas­se — Kär­lin­ger­haus
Du soll­test spä­tes­tens um ca. 10:00 Uhr Dei­ne Tour am Königs­see mit der Schiff­fahrt nach St. Bar­tho­lo­mä begin­nen. Dabei hast Du die gewal­ti­ge Ost­wand des Watz­mann stets im Blick. Mehr als 2.000 Höhen­me­ter lie­gen zwi­schen Dir und dem Gip­fel­kreuz. Am Aus­stieg nimmst Du den Weg durch die soge­nann­te Sau­gas­se hin­auf zum Kär­lin­ger­haus. Der Blick zurück zum fjord­ar­ti­gen Königs­see lohnt, wann immer mög­lich. Oben ange­kom­men befin­dest Du Dich in der Nähe des Fun­ten­sees — dem oft käl­tes­ten Ort Deutsch­lands.
5 h — 1.100 m rauf / 100 m run­ter — 8 km

Tag 2 — Kär­lin­ger­haus — Stei­ner­nes Meer — Trau­n­eralm
Der Tag wird lang. Das Kär­lin­ger­haus lässt Du hin­ter Dir und durch­wan­derst die kar­ge Land­schaft des Stei­ner­nen Meers hin­auf zum Rie­mann­haus. Dort kommst Du rela­tiv früh an und kannst eine klei­ne Pau­se ein­le­gen (ansons­ten gibt es auf der Tour kei­ne Mög­lich­keit zur Ein­kehr) , bevor es hin­un­ter zum Park­platz San­den geht. Beim teil­wei­se seil­ver­si­cher­ten Abstieg kannst Du bei gutem Wet­ter bereits den Groß­glock­ner (mit 3.798 m Öster­reichs höchs­ter Berg) sehen. Am Park­platz wirst Du abge­holt und ins Käfer­tal gebracht. Von da geht es gemüt­lich zur Trau­n­eralm.
6,5 h — 900 rauf / 1.250 run­ter — 14 km

Tag 3 — Trau­n­eralm — Unte­re Pfandl­schar­te — Glock­ner­haus
Den Hohen Tau­ern kom­men wir heu­te ganz nah. Der Weg hin­auf zur Unte­ren Pfandl­schar­te (2.665 m) zieht sich. Stei­le und fla­che Pas­sa­gen wech­seln sich ab. Je nach dem wie der Win­ter zuvor war, wan­derst Du über weg­lo­ses Geröll oder über Schnee­fel­der (in dem Bereich ist es eher flach) und Du brauchst eine gute Ori­en­tie­rung. Oben ange­kom­men war­tet eine gewal­ti­ge Sze­ne­rie rund um den Groß­glock­ner auf Dich. Mit einem leich­ten Gegen­an­stieg geht es hin­un­ter zum eher luxu­riö­sen Glock­ner­haus auf 2.132 m.
6 h — 1.250 rauf / 650 run­ter — 9 km

Tag 4 — Glock­ner­haus — Glatz­berg — Luck­ner­haus
Nach dem Früh­stück steigst Du berg­ab zum Mar­grit­zen­stau­see. Kurz vor dem Ende des Staus­sees geht es nach links. Der Weg teilt sich und Du nimmst wie­der­um den lin­ken, der Dich in einem gro­ßen Bogen ins Lei­ter­tal und wei­ter zur schön gele­gen Glo­rer Hüt­te führt. Nach der sich sehr loh­nen­den Ein­kehr wan­derst Du wei­ter zum Luck­ner­haus (1.918 m). Der Groß­glock­ner zeigt sich hier in einem ganz ande­ren Licht. Du glaubst bei den unter­schied­li­chen Ansich­ten kaum, dass es sich um das glei­che Berg­mas­siv han­delt, dass die ges­tern schon begeg­net ist.
6,5 h — 900 rauf / 1.150 run­ter ‑15 km

Tag 5 — Luck­ner­haus — Maria Hilf im Defr­eg­gen­tal — Vill­gra­ter Törl — Drei­schus­ter­hüt­te
Ein Trans­fer bringt Dich bis nach Maria Hilf im Defr­eg­gen­tal. Hin­auf geht es rela­tiv ein­fach zum Vill­gra­ter Törl auf 2.507 m. Die Dolo­mi­ten lie­gen nun erst­ma­lig vor Dir. Du genießt einen traum­haf­ten Blick zurück und in die umlie­gen­de Berg­welt. Der Abstieg führt Dich zur Unter­stal­ler Alm im Vill­gra­ten­tal (hier ist eine eEn­kehr mög­lich). Ein wei­te­rer Trans­fer bringt Dich ins Inner­feld­tal. Dort gibt es eine Zufahrts­be­schrän­kung und Du steigt in den Bus um, der Dich bis zum Anto­ni­us­stein bringt. Es folgt ein ent­spann­ter Zustieg zur Drei­schus­ter­hüt­te (1.626 m).
6 h — 1.100 rauf / 850 run­ter — 11km

Tag 6 — Drei­schus­ter­hüt­te — Drei Zin­nen — Zsig­mon­dy­hüt­te
Der Tag der Tage ist gekom­men. Der Auf­stieg Rich­tung Drei-Zin­nen-Hüt­te mit dem dazu­ge­hö­ri­gen Blick besteht bevor. Zu Beginn bist Du noch recht ein­sam unter­wegs, an der Drei-Zin­nen-Hüt­te gehst Du erfah­rungs­ge­mäß für kur­ze Zeit in den Mas­sen der Tages­tou­ris­ten unter. Die­sen Ort ver­lässt Du nach dem Foto­stopp schnell wie­der und hast eine Vier­tel­stun­de spä­ter bereits Dei­ne Ruhe. Die Bül­le­le­joch­hüt­te (2.528 m) erreichst Du ca. eine gute Stun­de spä­ter. Hier kannst Du eine letz­te Pau­se ein­le­gen oder läufst direkt wei­ter zum heu­ti­gen Ziel, der Zsig­mon­dy­hüt­te.
6 h — 1.150 rauf / 450 run­ter — 12 km

Tag 7 — Zsig­mon­dy­hüt­te — Fisch­lein­tal — Tal­schluss­hüt­te
Dei­ne Alpen­über­que­rung vom Königs­see zu den Drei Zin­nen geht heu­te zu Ende. Wenn Du möch­test, gehst Du noch vor dem Früh­stück noch­mal zurück auf das Ober­ba­chern­ba­cher Joch oder auf die For­cel­la Cro­da dei Toni (Zwöl­fer­schar­te) und kannst in nah­zeu völ­li­ger Ein­sam­keit noch­mals zurück zu den Drei Zin­nen schau­en. Dut­zen­de Dolo­mi­ten­gip­fel begeis­tern Dich ein letz­tes Mal. Even­tu­ell endeckst Du in der Fer­ne auch den Groß­glock­ner.  Zum Schluss steigst Du durch das Fisch­lein­tal berg­ab, kehrst viel­leicht noch­mal in der Tal­schluss­hüt­te ein und gelangst auf Dei­ne Wei­se vom gro­ßen Park­platz nach Hau­se.
4 h — 300 m rauf /1.050 m run­ter — 10 km (inkl. mor­gend­li­chem Aufstieg)

Häu­fig gestell­te Fra­gen zu unse­rer Hüt­ten­tour “König­see Drei Zin­nen individuell”

Im Rah­men unse­rer Hüt­ten­tou­ren kom­men immer wie­der ähn­li­che Fra­gen auf. Die wich­tigs­ten beant­wor­ten wir mög­lichst indi­vi­du­ell an die­ser Stel­le. Soll­te Dei­ne Fra­ge nicht beant­wor­tet wer­den, ruf uns ein­fach an oder schreib uns eine Mail mit Dei­nen Fra­gen zur gewünsch­ten Tour.

Wel­che Erfah­rung benö­ti­ge ich für die­se Tour?

Da Du kom­plett eigen­ver­ant­wort­lich unter­wegs bist, soll­test Du über eine für die Tour aus­rei­chen­de alpi­ne Erfah­rung ver­fü­gen. Tritt­si­cher­heit, Schwin­del­frei­heit und ein gutes Ori­en­tie­rungs­ver­mö­gen sind Vor­aus­set­zung für die­se Tour. Der Umgang mit Kar­te und GPX Daten soll­te Dir ver­traut sein.

Wie sport­lich soll­te ich sein?

Du soll­test gesund und über­durch­schnitt­lich firt sein. All­ge­mei­ne Infor­ma­ti­on zu unse­ren Anfor­de­run­gen.

Wie schau­en die schwie­rigs­ten Stel­len aus?

Nach jedem Win­ter und Unwet­ter kön­nen sich die Wege ver­än­dern. Der Absteig nach Maria Alm ist seil­ver­si­chert, aber recht breit. Der Auf­stieg zur Unte­ren Pfandl­schar­te ist oft schnee­be­deckt und die wege in dem Bereich nicht ganz offen­sicht­lich, jedoch ins­ge­samt recht flach. Anons­ten han­delt es sich um alpi­nes Gelän­de, wel­ches Güb­ten kei­ne Schwie­rig­kei­ten berei­ten sollte. 

Wel­che Schu­he brau­che ich für die­se Tour?

Schu­he der Kate­go­rie B/C, die über die Knö­chel ragen, sind am bes­ten geeig­net. Mehr dazu hier: Der pas­sen­de Wanderschuh.

Was pas­siert bei schlech­tem Wetter?

Fast alle Wege sind auch bei schlech­tem Wet­ter (z.B. Regen ) noch gut begeh­bar. Eine ande­re Rou­te oder ein Ab- bzw. Unter­bre­chen oder eine Umfah­rung mit dem Bus täg­lich möglich.

Gibt es eine spe­zi­el­le Ausrüstungsliste?

Nein, es gilt unse­re all­ge­mei­ne Aus­rüs­tungs­lis­te. Zu Beginn der Sai­son sind Stö­cke sinn­voll, da wir wahr­schein­lich meh­re­re Schnee­fel­der que­ren. In begrenz­ter Zahl kön­nen wir die­se zur Ver­fü­gung stellen. 

Routenverlauf

Routenplan: Königs­see Drei Zin­nen individuell
Wilde Alpentouren

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