Komfortwandern 7SWV

Stand­ort­wo­che Villnösstal

Standortwoche Villnösstal Ruhe, Komfort, Wellness und vielseitige Südtiroler Küche am Nordrand der Dolomiten Reinhold Messner machte hier seine ersten Bergversuche mit 5 Jahren. Damals bestieg er den Sass Rigais (3.025 m) völlig alleine. Wir werden das …

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Ruhe, Kom­fort, Well­ness und viel­sei­ti­ge Süd­ti­ro­ler Küche am Nord­rand der Dolomiten

Rein­hold Mess­ner mach­te hier sei­ne ers­ten Berg­ver­su­che mit 5 Jah­ren. Damals bestieg er den Sass Rigais (3.025 m) völ­lig allei­ne. Wir wer­den das nicht tun, kom­men aber den Dolo­mi­ten­gip­feln auf unse­ren Wan­de­run­gen sehr nahe und stei­gen dem Tul­len und dem Peit­ler­ko­fel bis auf´s Haupt. Geisler‑, Lang­ko­fel und die Sel­la­grup­pe sehen wir aus nächs­ter Nähe — Groß­glock­ner und den Alpen­haupt­kamm aus der Fer­ne. Wir besu­chen das Geis­ler­ki­no und ent­span­nen uns abends im Hotel im Well­ness­be­reich. Die gute Süd­ti­ro­ler Küche mit 4 Gän­gen kommt in die­ser Woche eben­falls nicht zu kurz. Wir woh­nen auf 1.350 m Höhe mit frei­em Blick zu den Geis­ler­spit­zen, die uns am Abend ein fas­zi­nie­ren­des Alpen­glü­hen spen­die­ren. Einen wei­te­ren Höhe­punkt stellt am vor­letz­ten Tag die unsch­wie­ri­ge Wan­de­rung zum Son­nen­un­ter­gang auf den Zend­le­ser Kogel auf 2.422 m dar.

Unse­re Stand­ort­wo­che Villnöss­tal bie­tet maxi­ma­le Fle­xi­bi­li­tät bei der Tou­ren­ge­stal­tung und eine traum­haf­te Gast­freund­schaft in herr­li­cher Umgebung

Für wen eig­net sich die­se Tour?

Im Villnöss­tal erwar­tet Dich eine span­nen­de Woche Wan­dern mit Komfort
und Über­nach­tung im ***Ster­ne Hotel inklu­si­ve Well­ness­be­reich. Wir genie­ßen den spät­abend­li­chen Son­nen­un­ter­gang vom Gip­fel aus und las­sen uns täg­lich die fei­ne Süd­ti­ro­ler Küche
schme­cken. Eine ent­spann­te Wan­der­wo­che in beein­dru­cken­der Natur­ku­lis­se. Wor­auf also noch warten?

Dei­ne Vorteile

Dei­ne Vor­tei­le mit Wil­de Alpentouren

  • Nur 6 — 10 Teil­neh­mer — nicht 12 oder gar 16
  • Über­nach­tung im guten ***Ster­ne Hotel
  • 4 Gän­ge Menüs 
  • 3/4 Pen­si­on statt Halbpension
  • Well­ness­be­reich
  • Wan­dern mit leich­tem Gepäck
  • Ruhe­tag möglich
  • Gut­schein bei Anrei­se mit der Bahn
Leis­tun­gen
  • Geprüf­te Bergwanderführer
  • 7 x Über­nach­tung im Dop­pel­zim­mer* im Hotel mit Wellnessbereich:
  • Hotel Ranu­i­mül­ler­hof

  • Ein­zel­zim­mer auf Anfrage
  • 3/4 Pen­si­on wäh­rend des Aufenthaltes
  • Alle aus­ge­schrie­be­nen Berg­bah­nen, Trans­fers etc. wäh­rend der Tour
  • Gut­schein in Höhe von € 60,00 bei Anrei­se mit der Bahn für Dei­ne nächs­te Tour mit uns — sie­he AGB
  • *Die Unter­brin­gung erfolgt bei Ein­zel­bu­chung evtl. im hal­ben Doppelzimmer

Nicht ent­hal­te­ne Leistungen
  • Trink­gel­der für z.B. Bus­fah­rer, Bergwanderführer
  • Ein­kehr und Geträn­ke etc. (ca. € 20,00 — 30,00 / Tag)
  • Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung oder Bergsportversicherung

Schwie­rig­keit

Schwie­rig­keits­be­wer­tung die­ser Tour

Wich­ti­ge Anmerkungen

Die Wege bei unse­rer Stand­ort­wo­che Villnöss­tal sind über­wie­gend ein­fach. Absturz­ge­fähr­de­te Stel­len fin­den sich nicht. Aus­ge­setz­te und seil­ver­si­cher­te Abschnit­te sind sel­ten und kurz. Täd­lich sind jedoch bis zu ca. 1.400 Höhen­me­ter zu über­win­den. Daher ist eine gute Kon­di­ti­on erforderlich.

Was bedeu­ten seil­ver­si­chert, aus­ge­setzt, ver­blockt etc? Hier fin­dest Du eine aus­führ­li­che Beschrei­bung von Weg und Gelände. 

Geplan­ter Ablauf der Tour

Tag 1 — Geis­ler Kino
Nach der Ankunft im Hotel Ranu­i­mül­ler­hof bege­ben wir uns auf eine klei­ne Erkun­dungs­tour zum Geis­ler Kino. Hier kön­nen wir nur erah­nen, was uns in den nächs­ten Tagen alles erwar­tet. Und wer möch­te, kann das Geis­ler Kino in den nächs­ten Tagen zum Son­nen­un­ter­gang mit dem E‑Bike erra­deln. Die­ser Anblick wird uns ein Leben lang beglei­ten. Heu­te aber geht es über die Glat­schalm zurück zum Hotel.
2,5 h — 550 m rauf / 550 m run­ter — 3 km

 

Tag 2 — Würz­joch — Peit­ler­ko­fel
Vom Würz­joch aus wan­dern wir in öst­li­che Rich­tung über lieb­li­che Wie­sen, vor­bei an schrof­fen Wän­den bis zum Göma­joch. Hoch über dem Gader­tal geht es wei­ter bis zur Peit­ler­schar­te. Nun folgt der Anstieg zum Klei­nen Peit­ler­ko­fel (2.813 m). Ein Auf­stieg, der sich allei­ne wegen der Aus­sicht lohnt. Im Nor­den sehen wir den schnee­be­deck­ten Alpen­haupt­kamm, den Groß­glock­ner mit 3.798 m, ent­de­cken die Hohe Gaisl (3.146 m), den 3.181 m hohen Lang­ko­fel und den höchs­ten Gip­fel Süd­ti­rols: den Ort­ler (3.905 m) — in Sum­me eine wah­res Gipfelmeer. 
6,5 h — 1.000 m rauf / 1.200 m run­ter — 15 km

 

Tag 3 — Zans — Impo­san­te Geislerspitzen
Der Adolf-Mun­kel-Weg führt uns heu­te dicht unter­halb der impo­san­ten Nord­wän­de der Geis­ler­grup­pe ent­lang. Wirk­lich herr­lich sind die Kon­tras­te zwi­schen den lieb­li­chen Alm­wie­sen und den schrof­fen blei­chen Ber­gen. Kaum vor­stell­bar, dass ein 5‑jähriger Bub namens Mess­ner einen die­ser Drei­tau­sen­der im Allein­gang bestie­gen hat. Wir keh­ren auf einer der etwas abseits gele­ge­nen Almen ein und genie­ßen dort die Süd­ti­ro­ler Küche — viel­leicht auf die ita­lie­ni­sche Art mit einem Glas Rot­wein. Schließ­lich geht es heu­te mehr berg­ab als bergauf. 
5,5 h — 500 m rauf / 800 m run­ter — 13 km

 

Tag 4 — Zans — Sobutsch — Kreuz­joch — Lungiarü
Von der Zan­ser Schwai­ge wan­dern wir hin­auf zur schön gele­ge­nen Schlü­ter­hüt­te. Wei­ter geht es mit einem klei­nen Abste­cher auf den Sobutsch mit sei­ner traum­haf­ten Aus­sicht auf die Geis­ler­spit­zen und den Alpen­haupt­kamm. Auf der dem Kreuz­joch fol­gen­dem Medal­ges Alm (2.293 m) ver­brach­te der Autor Jür­gen Josch ein Jahr fast völ­lig allei­ne, ohne Kom­fort und schrieb im Anschluss sei­nen Roman “Ein Jahr allein in den blei­chen Ber­gen”. Ein spe­zi­el­ler Ort zum Ein­keh­ren also. Soll­ten wir wider Erwar­ten zu früh dort sein, keh­ren wir auf der eben­falls schön gele­ge­nen Ütia Ciamp­ci­os (2.030 m) ein. Im Anschluss erfolgt der Abstieg ins Berg­stei­ger­dorf Lun­gi­arü. Mit dem Taxi geht es zurück nach St. Magdalena. 
6 h — 850 m rauf / 950 m run­ter — 14 km

 

Tag 5 — Stevia in Gröden
In der Früh bringt uns ein Trans­fer ins welt­be­rühm­te Gröd­ner­tal. Von Wol­ken­stein aus geht es zunächst vor­bei an der Sil­ves­ter­schar­te zur 2.320 m hoch gele­ge­nen Stevia­hüt­te. Die­se trohnt auf einem Aus­sicht­bal­kon hoch über dem Lan­gen­tal. Die 3.152 m hohe Sel­la­grup­pe und der 3.181 m hohe Lang­ko­fel ste­hen qua­si direkt gegen­über. Nach einer Rast gelan­gen wir auf die 2.500 m Piza­schar­te. Von hier oben kön­nen wir im noden die Ötz­ta­ler und Stu­bai­ta­ler Ber­ge ent­de­cken. Kurz wan­dern wir steil berg­ab und wir kön­nen im Anschluss an der lieb­lich gele­gen Juachüt­te noch­mals ein­keh­ren, bevor wir kur­ze Zeit spä­ter mit dem Trans­fer zurück ins Vilnöss­tal fahren. 
5,5 h — 800 m rauf / 800 m run­ter — 8 km

 

Tag 6 — Son­nen­un­ter­gangs­tour Zend­le­ser Kogel
Unse­re heu­ti­ge Tour star­tet erst am Nach­mit­tag. Das heißt nicht, dass wir am Vor­mit­tag sinn­los her­um­sit­zen. Wir nut­zen die­sen, um eine geführ­te Kräu­t­er­wan­de­rung zu unter­neh­men oder ler­nen die bäu­er­li­che Kul­tur im Villnöss­tal näher ken­nen. Auf jeden Fall kön­nen wir so rich­tig aus­schla­fen. Die Tour führt uns über die Gam­pen­alm hin­auf auf den 2.422 m hohen Gip­fel. Im Hoch­som­mer geht die Son­ne hier oben gegen 21:00 Uhr unter. Den Abstieg begin­nen wir noch bei Tages­licht und schaf­fen so unge­fähr die Hälf­te des Weges. Für die zwei­te Hälf­te nut­zen wir den Mond­schein oder neh­men unse­re Stirn­lam­pen zur Hil­fe und genie­ßen die­ses ein­ma­li­ge Erleb­nis auf ein­fa­chen Wegen. Unse­re Ankunft im Hotel wird zwi­schen 22:30 Uhr und 23:30 Uhr sein.
5,5 h — 750 m rauf / 750 m run­ter — 8 km

 

Tag 7 — Gebirgs­zug Afe­rer Geisler
Heu­te bewe­gen wir uns nörd­lich der Dolo­mi­ten und kön­nen die­se so in vol­ler Pracht bewun­dern. Nach einer weni­ge Minu­ten dau­ern­den Fahrt stei­gen wir hin­auf über die Kofel­wie­sen und dann über den Gün­ther-Mess­ner-Steig in Rich­tung Afe­rer Geis­ler. Der Tul­len ist mit 2.655 m ist unser Ziel. Spä­tes­tens hier oben las­sen wir uns unse­re mit­ge­brach­te Brot­zeit ver­dient schme­cken. Ein Stück des Weges wan­dern wir zurück, da der Klet­ter­steig für uns Tabu ist. Der wun­der­ba­re Höhen­weg führt uns hin­un­ter zum Kase­rill­bach und zurück zur Zan­ser Schwei­ge, wo wir abge­holt wer­den. Wie­der zurück im Hotel genie­ßen wir dort einen letz­ten ent­spann­ten Abend, bevor unse­re Wan­der­wo­che mor­gen zu Ende geht. 
6 h — 1.400 m rauf / 1.150 m run­ter — 13 km

 

Tag 8 — Heimreise
Wir genie­ßen gemein­sam ein letz­tes Früh­stück und bege­ben uns ent­spannt auf die indi­vi­du­el­le Heimreise.

Bil­der © Wil­de Alpen­tou­ren, Ranuimüllerhof

Häu­fig gestell­te Fra­gen zu unse­rer Wan­der­wo­che im Villnösstal

Im Rah­men unse­rer Kom­for­tou­ren kom­men immer wie­der ähn­li­che Fra­gen auf. Die wich­tigs­ten beant­wor­ten wir mög­lichst indi­vi­du­ell an die­ser Stel­le. Soll­te Dei­ne Fra­ge nicht beant­wor­tet wer­den, ruf uns ein­fach an oder schreib uns eine Mail mit Dei­nen Fra­gen zur gewünsch­ten Tour.

Wel­che Vor­aus­set­zun­gen bestehen für die Teilnahme?

Du soll­test fit und gesund sein, sowie über eine gewis­se Tritt­si­cher­heit und Schwin­del­frei­heit ver­fü­gen. All­ge­mei­ne Infor­ma­ti­on zu unse­ren Anfor­de­run­gen.

Wel­che Schu­he brau­che ich für die­se Tour?

Grund­sätz­lich sind köchel­ho­he Schu­he der Kate­go­rie B/C am bes­ten geeig­net. Mehr dazu hier: Der pas­sen­de Wanderschuh.

Was pas­siert bei schlech­tem Wetter?

Die meis­ten Wege sind auch bei schlech­tem Wet­ter (Stark­re­gen) gut begeh­bar. Da wir die gan­ze Woche im glei­chen Hotel sind, stel­len z.B. Tem­pe­ra­tur­stür­ze für uns ken Risi­ko dar. 

Gibt es eine spe­zi­el­le Ausrüstungsliste?

Nein, es gilt unse­re all­ge­mei­ne Aus­rüs­tungs­lis­te. Wir benö­ti­gen jedoch weder Hüt­ten­schlaf­sack, noch Hüt­ten­schu­he oder Stirnlampe. 

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