Alpenüberquerung BLa

Boden­see — Lago Mag­gio­re “alpin”

Bodensee - Lago Maggiore "alpin" Gewaltige hochalpine Alpenüberquerung in der Schweiz Diese alpine Variante unserer Alpenüberquerung in der Schweiz ist extrem kontrastreich - mehr geht auf derartigen Touren schon fast nicht mehr. Allein der Höhenunterschied …

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Gewal­ti­ge hoch­al­pi­ne Alpen­über­que­rung in der Schweiz

Die­se alpi­ne Vari­an­te unse­rer Alpen­über­que­rung in der Schweiz ist extrem kon­trast­reich — mehr geht auf der­ar­ti­gen Tou­ren schon fast nicht mehr. Allein der Höhen­un­ter­schied zwi­schen der Über­nach­tung in der Nähe des Walen­see und der Pla­nurahüt­te auf 2.947 m ist gewal­tig. Der Start kurz hin­ter dem Boden­see beein­druckt bereits mit sei­nem Weit­blick. Am fjord­ar­ti­gen Walen­see wäh­nen wir uns fast in Nor­we­gen. Doch es geht noch bes­ser: auf der Pla­nurahüt­te stockt uns der Atem vor Begeis­te­rung. Gigan­ti­sche Berg­ku­lis­sen und noch immer gro­ße Glet­scher wech­seln sich ab mit tief­blau­en Berg­seen und den umlie­gen­den Wäl­dern. Die viel­leicht ers­te wirk­li­che Glet­scher­be­ge­hung Dei­nes Lebens hin­ter­lässt blei­ben­de Ein­drü­cke. Die Hüt­ten ste­hen stolz in monu­men­ta­ler Umge­bung. Auch das Mag­gia­tal mit sei­nen dunk­len Gra­nit­wän­den und schließ­lich der Lago Mag­gio­re machen die­se Alpen­über­que­rung zu einer gran­dio­sen Vari­an­te. Ein wei­te­rer Höhen­punkt ist die Fahrt mit der Mat­ter­horn-Gott­hard-Bahn zum Oberalppass.

Auf über­wie­gend noch ein­sa­men Wegen geht es vom Boden­see zum Lago Mag­gio­re über den Alpen­haupt­kamm & inklu­si­ve Gletschertraverse!

Für wen eig­net sich die­se Tour?

Ein ech­tes Aben­teu­er! Auf die­ser noch wenig began­ge­nen Alpen­über­que­rung durch die Schweiz erwar­ten Dich unter Ande­rem das Alpen­zel­ler Land, die Chur­firs­ten, eine Glet­scher­be­ge­hung,
am Seil mit einem ein­hei­mi­schen Berg­füh­rer, die atem­be­rau­bend gele­ge­ne Pla­nurahüt­te
auf fast 3.000 Metern und das Val Maighels. Eine anspruchs­vol­le Berg­wan­de­rung inklu­si­ve spek­ta­ku­lä­ren Seil­bahn­fahr­ten und am Ende Locar­no am Lago Mag­gio­re. Für Aben­teu­er­lieb­ha­ber genau das richtige. 

Dei­ne Vorteile

Dei­ne Vor­tei­le mit Wil­de Alpentouren

  • Nur 6 — 7 Teil­neh­mer — nicht 12 oder gar 16
  • Über­nach­tung in kom­for­ta­blen Hüt­ten und Hotels/​Gasthöfen
  • Spek­ta­ku­lär gele­ge­ne Planurahütte
  • 3 — 4 Gän­ge Menüs
  • Teil­wei­se wenig fre­quen­tier­te Wege
  • Traum­haf­ter Abschluss am Lago Maggiore
  • Glet­scher­be­ge­hung
  • Beque­me Anrei­se mit der Bahn möglich
  • Gut­schein bei Anrei­se mit der Bahn
Leis­tun­gen
  • Geprüf­te Berg­wan­der­füh­rer / staatl. geprüf­te Bergführer
  • 2 x Über­nach­tung in Hotels / Gast­hö­fen im Dop­pel- oder Mehrbettzimmer*
  • 4 x Über­nach­tung auf Hüt­ten im Mehrbettzimmer:
  • Cla­ri­den­hüt­te, Pla­nurahüt­te, Maighels­hüt­te, Capan­na Cada­g­no

  • Halb­pen­si­on wäh­ren der Tour
  • Alle aus­ge­schrie­be­nen Trans­fers und Seil­bahn­fahr­ten wäh­rend der Tour
  • Ruck­sack­trans­port beim Hüt­ten­auf­stieg, falls möglich
  • Leih­aus­rüs­tung für die Gletscherbegehung
  • Rück­fahrt mit Bahn und Bus
  • Gut­schein in Höhe von € 50,00 bei Anrei­se mit der Bahn — sie­he AGB
  • *Die Unter­brin­gung erfolgt bei Ein­zel­bu­chung evtl. im hal­ben Doppelzimmer

Nicht ent­hal­te­ne Leistungen
  • Trink­gel­der für z.B. Bus­fah­rer, Bergwanderführer
  • Ein­kehr und Geträn­ke etc. (ca. CHF 25,00 — 40,00 / Tag)

Schwie­rig­keit

Schwie­rig­keits­be­wer­tung die­ser Tour

Wich­ti­ge Anmerkungen

Bei unse­rer Hüt­ten­tour durch die Schweiz han­delt es sich um eine der anspruchs­volls­ten Tou­ren in unse­rem Pro­gramm. Absturz­ge­fähr­de­te Stel­len sind auf die­ser alpi­nen Alpen­über­que­rung kaum zu erwar­ten. Aus­ge­setz­te, seil­ver­si­cher­te und ver­block­te Stel­len sind meist kurz. Der Abstieg von der Pla­nurahüt­te führt in Abhän­gig­keit der jewei­li­gen Ver­hält­nis­se über einen Glet­scher­rest oder an die­sem vor­bei. Gera­de die­se Pas­sa­ge ist vor allem tech­nisch sehr anspruchs­voll. Der Weg ver­läuft rela­tiv lang durch weg­lo­ses und abschnitts­wei­se sehr stei­les Gelän­de. Die Tour ver­langt an ein oder zwei Tagen das Gehen mit Steig­ei­sen. Bit­te wählt den Ruck­sack so groß, dass die­se auch mit­ge­führt wer­den kön­nen. Die Leih­aus­rüs­tung wird von uns zur Ver­fü­gung gestellt und ist im Preis inbe­grif­fen. Ins­ge­samt ist die­se Alpen­über­que­rung für Anfän­ger nicht geeig­net. Auf­grund des Anspruchs der Tour behal­ten wir uns bei erheb­li­chen Zwei­feln vor (auch in Dei­nem Inter­es­se), die Buchung nicht zu akzeptieren. 

Was bedeu­ten seil­ver­si­chert, aus­ge­setzt, ver­blockt etc? Hier fin­dest Du eine aus­führ­li­che Beschrei­bung von Weg und Gelände.

Geplan­ter Ablauf der Tour

Tag 1 — Stau­bern — Mut­schen — Wildhaus
Von Früm­sen aus, kurz hin­term Boden­see, geht es mit der Stau­bern Seil­bahn hin­auf auf 1.860 m. Dort wan­dern wir am Höhen­zug ent­lang und kön­nen dem Mut­schen (2.122 m) einen kur­zen Besuch abstat­ten. Traum­haf­te Aus­bli­cke Rich­tung Boden­see, ins Rhein­tal, den Schwarz­wald und zurück in die All­gäu­er Ber­ge beglei­ten uns. Süd­lich sehen wir, was noch vor uns liegt und ent­de­cken in der Fer­ne mit dem Piz Ber­ni­na den ers­ten 4.000er. Hin­un­ter geht es an der Zwing­li­pass­hüt­te vor­bei nach Wild­haus. Ein kur­zer Trans­fer bringt uns nach Stein, wo wir übernachten.
5,5 h — 600 m rauf / 1.250 m run­ter — 14 km (ohne Zwing­li­pass­hüt­te: ca. 45 min weniger)

 

Tag 2 — Stein — Arven­bühl — Claridenhütte
Die heu­ti­ge Etap­pe ist rela­tiv lang. Zunächst stei­gen wir hin­auf auf das Vor­der Höhi (1.537 m). Von hier geht es recht ent­spannt hin­un­ter Rich­tung fjord­ar­ti­gem Walen­sees, der mehr als 1.000 m von umge­ben­den Steil­wän­den über­ragt wird. In Arven­bühl wer­den wir abge­holt und fah­ren mit dem Klein­bus nach Urner­bo­den. Wie im Flug über­win­den wir die ers­ten 700 Höhen­me­ter mit einer klei­nen Kabi­nen­bahn. Im Hoch­ge­bir­ge ange­kom­men, geht es in ca. 3,5 Stun­den zur Cla­ri­den­hüt­te auf 2.453 m. Der Kon­trast zwi­schen der Wan­de­rung am Vor­mit­tag und jet­zi­gen, teil­wei­se ver­glet­scher­ten Umge­bung könn­te kaum grö­ßer sein.
7 h — 1.300 m rauf / 450 m run­ter — 15 km

 

Tag 3 — Cla­ri­den­hüt­te — Cla­ri­den­pass — Planurahütte
Nicht all­zu­weit hin­ter der Hüt­te befin­den wir uns schon auf dem fla­chen Cla­ri­den­glet­scher. Über die­sen stei­gen wir wei­ter auf zum Cla­ri­den­pass (2.962 m). Von dort geht´s mit Beglei­tung des lin­ker­hand gele­ge­nen, nur knapp 2 km ent­fern­ten, Tödi (3.614 m) zur sehr spek­ta­ku­lär gele­ge­nen Pla­nurahüt­te. Mit 2.947 m liegt die höchst­ge­le­ge­ne Hüt­te der Schwei­zer Ost­al­pen nur unwe­sent­lich nied­ri­ger als die sie direkt umge­ben­den Gip­fel. Soll­te die Tour über den Glet­scher (Leih­aus­rüs­tung zur Bege­hung wird gestellt) nicht mög­lich sein, gehen wir auf dem Nor­mal­weg zur Hütte.
5 h — 600 m rauf / 50 run­ter — 8 km — Gletschervariante
5,5 h — 1.100 m rauf / 650 m run­ter — 9 km — Normalweg

 

Tag 4 — Pla­nurahüt­te — Ober­alp­pass — Maighelshütte
Nach einem hof­fent­lich gigan­ti­schen Son­nen­auf­gang geht es über ein kur­zes Firn­feld namens Sand­firn (Schnee­rest) in Rich­tung Sand­pass (2.784 m). Nun geht es über san­di­ge und unter­schied­lich stei­le Pas­sa­gen häu­fig weg­los berg­ab. Den höchs­ten Berg der Glar­ner Alpen, den Tödi (3.614 m), las­sen wir beim Abstieg ins Val Rus­sein zurück. Auf der Höhe der Alpe Rus­sein wer­den wir von einem Alp­t­a­xi abgeholt.Von Disen­tes oder Cum­pa­di­als aus gelan­gen wir typisch schwei­ze­risch mit der Mat­ter­horn-Gott­hard-Bahn zum Ober­alp­pass (alter­na­tiv über­brü­cken wir die kom­plet­te Stre­cke mit dem Taxi). Vom Ober­alp­pass (2.044 m) führt uns der Weg ohne gro­ße Stei­gung durch ein was­ser­rei­ches Hoch­tal auf die Mai­gehls­hüt­te (2.310 m). 
6 h — 350 m rauf / 1.450 m run­ter — 12 km

 

Tag 5 — Mai­gehls­hüt­te — Pas­so Bor­nen­gno — Capan­na Cada­g­no
Heu­te wird´s ent­spann­ter. Durch ein schö­nes Hoch­tal errei­chen wir den Pas­so Bor­nen­gno. Allein die Namens­ge­bung deu­tet schon dar­auf hin, dass wir den Alpen­haupt­kamm über­schrei­ten. Das Val Bedret­to, das Tal des Tes­sin, wel­cher dem Kan­ton sei­nen Namen gab, liegt vor uns. In der Fer­ne lässt sich der höchs­te Berg des Tes­sin, der Mon­te Baso­di­no (3.272 m), erbli­cken. An der Capan­na Cad­li­mo kön­nen wir heu­te zur Abwechs­lung mal ein­keh­ren. Wir stei­gen ab zur Capan­na Cada­g­no (1.987 m). Der See in der Nähe birgt ein sel­te­nes Phä­no­men und töd­li­ches Geheim­nis: Die Was­ser­schich­ten ver­mi­schen sich nicht und sind in der Tie­fe sau­er­stoff­arm — für Fische und ande­re Lebe­we­sen abso­lut tödlich.
6 h — 750 m rauf / 1.100 m run­ter — 15 km

 

Tag 6 — Capan­na Cada­g­no — Lago Ritom — Locarno
Das heu­ti­ge Ziel ist der Lago Mag­gio­re. Wir wan­dern am Lago Ritom vor­bei zu einer der steils­ten Stand­seil­bah­nen der Welt (Ritom­bahn). Mit die­ser geht es nach Piot­ta. Von dort gelan­gen wir nach weni­gen Minu­ten mit dem Bus und mit der Kabi­nen­bahn zum Lago Tre­mor­cio (1.826 m). Über den Pas­so Cam­po­lungo (2.313 m) wan­dern wir hin­un­ter ins male­ri­sche Fusio im Mag­gia­tal und fah­ren dann mit dem Bus zum Lago Mag­gio­re. Das süd­li­che Flair lässt uns kaum glau­ben, dass wir nur weni­ge Tage zuvor in der teil­wei­se ver­glet­scher­ten Umge­bung der Schwei­zer Ost­al­pen unter­wegs waren. Was für ein loh­nen­der Abschluss.
6,5 h — 500 m rauf / 1.050 m run­ter — 16 km 

 

Tag 7 — Heimreise
Rück­fahrt je nach Ter­min mit einem Pri­vat­trans­fer oder mit Bahn & Bus durch den Gott­hard­ba­sis­tun­nel zurück nach Früm­sen. Anschlie­ßend indi­vi­du­el­le Heimreise.

Bil­der © Wil­de Alpen­tou­ren, Mari­on Hein­zel­mann, Maighels­hüt­te, Capan­na Cada­g­no, Pla­nurahüt­te, Asco­na-Locar­no Tou­rism – foto Ales­sio Pizzicannella

Häu­fig gestell­te Fra­gen zu unse­rer Hüt­ten­tour “Boden­see — Lago Mag­gio­re alpin”

Im Rah­men unse­rer Hüt­ten­tou­ren kom­men immer wie­der ähn­li­che Fra­gen auf. Die wich­tigs­ten beant­wor­ten wir mög­lichst indi­vi­du­ell an die­ser Stel­le. Soll­te Dei­ne Fra­ge nicht beant­wor­tet wer­den, ruf uns ein­fach an oder schreib uns eine Mail mit Dei­nen Fra­gen zur gewünsch­ten Tour.

Wel­che Vor­aus­set­zun­gen bestehen für die Teilnahme?

Tritt­si­cher­heit, Schwin­del­frei­heit, Gesund­heit und Fit­ness sind die Vor­aus­set­zung für die­se Tou­ren­wo­che. All­ge­mei­ne Infor­ma­ti­on zu unse­ren Anfor­de­run­gen.

Wel­che Schu­he brau­che ich für die­se Tour?

Auf­grund der Glet­scher­be­ge­hung mit Steig­ei­sen ist ein Schuh, der bis über den Knö­chel ragt und über eine rela­tiv stei­fe Soh­le ver­fügt zwin­gend erfor­der­lich. Der Schuh muss bedingt steig­ei­sen­fest sein. Mehr dazu hier: Der pas­sen­de Wanderschuh.

Was pas­siert bei schlech­tem Wetter?

Die meis­ten Wege sind auch bei schlech­tem Wet­ter (z.B. Regen ohne Sturm) noch gut begeh­bar. Im Extrem­fall wäre eine alter­na­ti­ve Weg­füh­rung oder ein Ab- bzw. Unter­bre­chen oder eine Umfah­rung mit dem Bus / Zug fast täg­lich mög­lich. Im Bereich der Pla­nurahüt­te wäre ein län­ge­rer Auf­ent­halt nötig.

Gibt es eine spe­zi­el­le Ausrüstungsliste?

Nein, es gilt unse­re all­ge­mei­ne Aus­rüs­tungs­lis­te. Erfor­der­lich sind bei die­ser Tour auf Grund der Glet­scher­be­ge­hung jedoch Stö­cke. Die­se und die Hoch­tou­ren­aus­rüs­tung wer­den von uns zur Ver­fü­gung gestellt.

Brau­che ich Schwei­zer Franken

Ein­deu­tig ja. Oft kannst Du nur bar zah­len. Raus­ge­ge­ben wird fast immer in Schwei­zer Fran­ken, auch wenn Du in Euro zahlst. In der Lan­des­wäh­rung zu zah­len führt zudem einem ange­neh­me­ren Mit­ein­an­der und zu höhe­rer Akzeptanz.

Routenverlauf

Routenplan: Boden­see — Lago Mag­gio­re “alpin”
Wilde Alpentouren

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