Alpenüberquerung E5kuk

E5 kurz und knackig

E5 kurz und knackig E5 Oberstdorf Meran - sportlich, kurz und schnell mit nur einer Hüttenübernachtung Diese Alpenüberquerung auf dem E5 bringt Dich in einer kleinen Gruppe schneller als jede andere Variante in den Süden. …

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E5 Oberst­dorf Meran — sport­lich, kurz und schnell mit nur einer Hüttenübernachtung

Die­se Alpen­über­que­rung auf dem E5 bringt Dich in einer klei­nen Grup­pe schnel­ler als jede ande­re Vari­an­te in den Süden. Wenn Du sport­lich bist und ger­ne wan­derst, ist die Tour genau das Rich­ti­ge für Dich. Auf die­sen span­nen­den Abschnit­ten des E5 geht es flott zur Sache. Statt der sonst übli­chen 7 bis 8 Tage sind wir nach 6 Tagen bereits wie­der in Oberst­dorf. Den­noch wan­dern wir mit unse­rer klei­nen Grup­pen auf der Ori­gi­nal­rou­te des E5 von Oberst­dorf nach Meran. Die Abwechs­lung macht´s. Im All­gäu und im Lech­tal lie­gen fast alle Gip­fel noch deut­lich unter 3.000 Metern und vie­le davon sind steil und bis weit hin­auf mit Gras bewach­sen. Die hohen Gip­fel der Stu­bai­ta­ler und Ötz­ta­ler Alpen hin­ge­gen sind oft bis in den Som­mer schnee­be­deckt und nach wie vor mit gro­ßen Glet­schern über­zo­gen. Wie die Gip­fel, so ändert sich auch die Vege­ta­ti­on und unse­re Gast­ge­ber. Nach einer kur­zen Woche hast Du es bereits geschafft und schnel­ler als die meis­ten das medi­ter­ra­ne Meran in Süd­ti­rol erreicht. Ein Plus­punkt die­ser Tour ist außer­dem, dass wir die oft sehr vol­le Kempt­ner und Mem­min­ger Hüt­te mei­den und statt­des­sen in guten Gast­häu­sern oder Hotels über­nach­ten. Eine Hüt­te soll­te es jedoch schon sein, daher blei­ben wir auf der Braun­schwei­ger Hüt­te, wo uns am Abend der unver­gess­li­che Anblick der umlie­gen­den Glet­scher­welt bezaubert.

Schnel­le Alpen­über­que­rung: In 5 Wan­der­ta­gen und klei­ner Grup­pe von Oberst­dorf nach Meran

Für wen eig­net sich die­se Tour?

Du willst auf dem E5 von Oberst­dorf nach Meran
wan­dern, bist über­durch­schnitt­lich fit, 
und die übli­chen Vari­an­ten dau­ern Dir viel­leicht zu lan­ge? Dann emp­feh­len wir unse­re kur­ze und kna­cki­ge Alpenüberquerung
auf dem E5. Du über­nach­test, außer auf der schön gele­ge­nen Braun­schwei­ger Hüt­te, in Gast­hö­fen und Hotels und genießt so einen höhe­ren Kom­fort und guten Schlaf. Nach 6 Tagen
bist Du sport­lich zurück in Oberst­dorf — erlebt hast Du jedoch viel, sodass Dir der E5 noch lan­ge in Erin­ne­rung blei­ben wird.

Dei­ne Vorteile

Dei­ne Vor­tei­le mit Wil­de Alpentouren

  • Nur 6 — 8 Teil­neh­mer — nicht 12 oder gar 16
  • Über­nach­tung in kom­for­ta­blen Hüt­ten / Gasthöfen
  • Nahe oder auf dem E5 verlaufend
  • Schnel­ler in Meran als üblich
  • 3 Gän­ge Menüs
  • Gut­schein bei Anrei­se mit der Bahn
  • indi­vi­du­el­le Ver­län­ge­rung in Meran möglich
Leis­tun­gen
  • Geprüf­te Bergwanderführer
  • 3 x Über­nach­tung im guten Gast­hof / Hotel im Dop­pel- oder Mehrbettzimmer*
  • 2 x Über­nach­tung auf Hüt­ten oder Berg­gast­hö­fen im Mehr­bett­zim­mer oder klei­nem Lager: Braun­schwei­ger Hüt­te, Gast­hof Hoch­first
  • Halb­pen­si­on wäh­rend der Tour
  • Alle aus­ge­schrie­be­nen Trans­fers wäh­rend der Tour
  • Ruck­sack­trans­port beim Hüt­ten­auf­stieg, falls möglich
  • Bus­rück­fahrt nach Oberstdorf
  • Gut­schein in Höhe von € 25,00 bei Anrei­se mit der Bahn — sie­he AGB 
  • *Die Unter­brin­gung erfolgt bei Ein­zel­bu­chung evtl. im hal­ben Doppelzimmer

Nicht ent­hal­te­ne Leistungen
  • Trink­gel­der für z.B. Bus­fah­rer, Bergwanderführer
  • Ein­kehr und Geträn­ke etc. (ca. € 20,00 — 30,00 / Tag)
  • Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung oder Bergsportversicherung

Schwie­rig­keit

Schwie­rig­keits­be­wer­tung die­ser Tour

Wich­ti­ge Anmerkungen

Bei die­ser Vari­an­te der Alpen­über­que­rung E5 han­delt sich um größ­ten­teils ein­fa­che, jedoch alpi­ne Wege. Die E5-Alter­na­ti­ve erfor­dert eine sehr gute Kon­di­ti­on — etwas mehr noch als bei allen ande­ren E5 Tou­ren. Es han­delt sich um eine anstren­gen­de Wan­der­wo­che, sodass wir Dich um eine rea­lis­ti­sche Selbst­ein­schät­zung bit­ten. Du soll­test auf jeden Fall schon Berg­wan­der­er­fah­rung mit­brin­gen und eini­ge lan­ge Wan­der­tou­ren mit vie­len Höhen­me­tern vor­ab gegan­gen sein. Es gibt kei­ne wirk­lich absturz­ge­fähr­de­ten Stel­len. Aus­ge­setz­te, seil­ver­si­cher­te und ver­block­te Abschnit­te sind kurz und fin­den sich ins­be­son­de­re beim Über­gang von der Braun­schwei­ger Hüt­te ins Ötz­tal. Tritt­si­cher­heit und Schwin­del­frei­heit sind Voraussetzung.

Was bedeu­ten seil­ver­si­chert, aus­ge­setzt, ver­blockt etc? Hier fin­dest Du eine aus­führ­li­che Beschrei­bung von Weg und Gelän­de. 

Geplan­ter Ablauf der Tour

Tag 1 — Spiel­mannsau — Kempt­ner Hüt­te — Mäde­l­e­joch — Holzgau
Unse­re Alpen­über­que­rung auf dem E5 star­tet mit einer kur­zen Bus­fahrt in die Spiel­mannsau. Von dort geht es hin­auf durch den Tobel in ca. 3 Stun­den zur schön gele­ge­nen Kempt­ner Hüt­te auf 1.844 Metern. Nach der ver­dien­ten Mit­tags­pau­se wan­dern wir über das Mäde­l­e­joch (1.975 m) und durch das Höhen­bach­tal, vor­bei an beein­dru­cken­den Was­ser­fäl­len, hin­un­ter nach Holz­gau. Wir über­nach­ten im Lechtal.
5,5 h — 1.000 m rauf / 900 m run­ter — 14 km
 

Tag 2 — Madau — Würt­tem­ber­ger Haus — Zams
Nach dem Früh­stück bringt uns ein Bus Rich­tung Madau. Von dort stei­gen wir auf zum Würt­tem­ber­ger Haus (2.220 m). Hier geht es sehr ruhig zu, wäh­rend die meis­ten E5 Wan­de­rer zur Mem­min­ger Hüt­te lau­fen. Zwi­schen dem West­li­chen Schaf­him­mel­kopf und dem Medriol­kopf errei­chen wir über etwas anspruchs­vol­le­res und seil­ver­si­cher­tes Gelän­de die Lei­ter­schar­te (2.530 m). Wir gön­nen uns eine aus­gie­bi­ge Pau­se, denn der Abstieg nach Zams ist noch lang und die Bli­cke von hier oben ein­fach zu schön um direkt wei­ter zu lau­fen. Nach einer wei­te­ren guten Stun­de tref­fen wir wie­der auf den Ori­gi­nal E5 und tei­len uns den Weg mit den klas­si­schen E5-Wan­de­rern. Wir über­nach­ten in Zams im Gasthof.
8,5 h — 1.250 m rauf / 1.800 m run­ter — 20 km

 

Tag 3 — Zams — Krah­berg — Braun­schwei­ger Hütte
Nach der gest­ri­gen Königs­etap­pe las­sen wir es heu­te erst geruh­sa­mer ange­hen. Wir sind zwar nicht allei­ne, aber die Tour ist deut­lich ent­spann­ter. Zunächst bringt uns die Bahn zur Venet Gip­fel­hüt­te. Hier kön­nen wir je nach Lust und Lau­ne über den Grat wan­dern oder wir spa­ren uns die Höhen­me­ter und wäh­len eine der vie­len ande­ren Weg­va­ri­an­ten. Meh­re­re Almen ste­hen uns zur Ein­kehr zur Ver­fü­gung. In Winkl wer­den wir vom Bus abge­holt. Danach begin­nen wir am Ende des Pitz­tals unse­ren Auf­stieg zur hoch gele­ge­nen Braun­schwei­ger Hüt­te (2.759 m). Mit jedem Höhen­me­ter kom­men wir der bizar­ren Glet­scher­welt der Özta­ler Alpen näher. Von der Hüt­ten­ter­ras­se aus füh­len wir uns der Eis- und Glet­scher­welt sehr nahe.
7,5 h — 1.450 m rauf / 1.350 m run­ter — 15 km

 

Tag 4 — Brau­schwei­ger Hüt­te — Tim­mels­joch — Passeiertal
Von der Braun­schwei­ger Hüt­te wan­dern wir über das Pitz­ta­ler Jöchl oder das Ret­ten­bach­joch (bei­de auf knapp 3.000 m) zu den Söld­ner Glet­scher­bah­nen. Von dort fah­ren wir mit dem Bus hin­un­ter nach Zwie­sel­stein, wo wir den Weg Rich­tung Tim­mels­joch (2.509 m) hin­auf fort­set­zen. Auf der ande­ren Sei­te des bekann­ten Tim­mels­jochs geht es bereits auf Süd­ti­ro­ler Boden hin­un­ter durch das Tim­mel­s­tal und zum Berg­gast­hof Hoch­first. Hier las­sen wir den Tag bei schö­ner Aus­sicht und gutem Essen ausklingen. 
7 h — 1.300 m rauf / 1.000 m run­ter — 16 km
 

Tag 5 — Pas­sei­er­tal — Klamm­eben — Meran
Nach dem Früh­stück bringt uns ein Trans­fer zum Pfand­ler­hof. Ab hier wan­dern wir zu Beginn rela­tiv flach und dann stei­ler wer­dend und even­tu­ell wei­ter bis zur Rif­fel­spit­ze (zusätz­lich 30 min). Über einen schö­nen Pan­ora­ma­weg mit Blick auf Ort­ler und Ada­mel­lo gelan­gen wir zur Berg­sta­ti­on der Hir­zer­bahn. Ins Tal geht´s mit der Kabi­nen­bahn und dann mit dem Bus das letz­te Stück bis Meran. Wir schlen­dern anschlie­ßend ent­spannt durch Meran und fei­ern beim Abend­essen unse­re kna­cki­ge Alpen­über­que­rung auf dem E5. Alter­na­tiv ist es auch mög­lich — als Kon­trast­pro­gramm zur sport­li­chen Woche — ent­spannt durch die beein­dru­cken­de Passerschlucht mit ihren zum Teil gewal­ti­gen Was­ser­fäl­len zu laufen.
4,5 h — 1.200 m rauf / 300 m run­ter — 10 km
 

Tag 6 — Rückreise
Nach dem Früh­stück fah­ren wir zurück nach Oberst­dorf. Ankunft dort je nach Ver­kehr ab ca. 13:30 Uhr.

Bil­der © Wil­de Alpentouren

Häu­fig gestell­te Fra­gen zu unse­rer Hüt­ten­tour “E5 kurz und knackig”

Im Rah­men unse­rer Hüt­ten­tou­ren kom­men immer wie­der ähn­li­che Fra­gen auf. Die wich­tigs­ten beant­wor­ten wir mög­lichst indi­vi­du­ell an die­ser Stel­le. Soll­te Dei­ne Fra­ge nicht beant­wor­tet wer­den, ruf uns ein­fach an oder schreib uns eine Mail mit Dei­nen Fra­gen zur gewünsch­ten Tour.

Wel­che Vor­aus­set­zun­gen bestehen für die Teilnahme?

Du soll­test gesund und über­durch­schnitt­lich fit sein, sowie über eine gute Tritt­si­cher­heit und Schwin­del­frei­heit ver­fü­gen. All­ge­mei­ne Infor­ma­ti­on zu unse­ren Anfor­de­run­gen.

Wel­che Schu­he brau­che ich für die­se Tour?

Grund­sätz­lich sind Schu­he der Kate­go­rie B/C, die über die Knö­chel ragen am bes­ten geeig­net. Mehr dazu hier: Der pas­sen­de Wanderschuh.

Gibt es Klet­ter­stel­len auf dem E5?

Die­se Fra­ge kommt ins­be­son­de­re im Zusam­men­hang mit dem E5 auf. Nein, es gibt kei­ne Klet­ter­stel­len, jedoch Pas­sa­gen an denen am Fels Sei­le ange­bracht sind. An die­sen kannst Du Dich zur Sicher­heit fort­be­we­gen. Das ist jedoch kein Muss.

Was pas­siert bei schlech­tem Wetter?

Die Wan­de­run­gen kön­nen fast bei jedem Wet­ter statt­fin­den. Die meis­ten Wege sind auch bei schlech­tem Wet­ter noch gut begeh­bar. Im Extrem­fall wäre eine alter­na­ti­ve Weg­füh­rung oder ein Ab- bzw. Unter­bre­chen oder eine Umfah­rung mit dem Bus täg­lich möglich.

Gibt es eine spe­zi­el­le Ausrüstungsliste?

Nein, es gilt unse­re all­ge­mei­ne Aus­rüs­tungs­lis­te. Zu Beginn der Sai­son sind Stö­cke sinn­voll, da wir wahr­schein­lich meh­re­re Schnee­fel­der que­ren. In begrenz­ter Zahl kön­nen wir die­se zur Ver­fü­gung stellen. 

Ist der E5 gefährlich?

Der E5 ist sicher­lich anspruchs­voll, erfor­dert jedoch kein Klet­tern. An den weni­gen vor­kom­men­den anspruchs­vol­len Stel­len beim E5 sind Tritt­si­cher­heit und Schwin­del­frei­heit erfor­der­lich. Den­noch wird der E5 häu­fig unterschätzt.

Routenverlauf

Routenplan: E5 kurz und knackig
Wilde Alpentouren

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