Hüttenwandern TB

Hüt­ten­tour: 4 Tage Tann­hei­mer Berge

Hüttentour: 4 Tage Tannheimer Berge Einmal quer durch das Tannheimer Tal und seine Berge: Eine eher leichte Rundtour über Vilsalpsee, Haldensee und Aggenstein Das Tannheimer Tal, welches von vielen als das schönste Hochtal Europas bezeichnet …

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Ein­mal quer durch das Tann­hei­mer Tal und sei­ne Ber­ge: Eine eher leich­te Rund­tour über Vil­salp­see, Hal­den­see und Aggenstein

Das Tann­hei­mer Tal, wel­ches von vie­len als das schöns­te Hoch­tal Euro­pas bezeich­net wird, besticht durch beschau­li­che Idyl­le und eine traum­haft schö­ne Berg­ku­lis­se mit blau glit­zern­den Seen. Eine groß­ar­ti­ge Rund­tour zwi­schen ein­fa­chen grü­nen Wan­der­gip­feln, wie der Krin­nen­spit­ze auf (2.000 m) und fel­si­gen Auf­stie­gen erwar­tet uns. Wir wan­dern auf bei­den Sei­ten des auf 1.100 Meter gele­ge­nen Hoch­tals, um den Gebirgs­zug mög­lichst ein­drucks­voll ken­nen­zu­ler­nen. Die Aus­sicht reicht dabei weit ins Alpen­vor­land und in Rich­tung schnee­be­deck­ter Ötz­ta­ler und Stu­bai­ta­ler Alpen. Im Früh­som­mer lie­gen nord­sei­tig oft noch Schnee­res­te, wäh­rend wir süd­sei­tig schon den Hoch­som­mer füh­len. Dabei genie­ßen wir auf unse­rer Berg­tour gast­freund­li­che Hüt­ten, bege­hen sowohl rela­tiv ein­fa­che, als auch etwas anspruchs­vol­le­re Wege und las­sen uns die tra­di­tio­nel­le Tiro­ler Küche schme­cken. Eine aus­ge­zeich­ne­te Tour um in mehr­tä­gi­ges Hüt­ten­wan­dern ein­zu­stei­gen und ein lan­ges Wochen­en­de kom­plett im Hier und Jetzt zu genießen.

Wochen­end­tour All­gäu & Tann­heim: 3 traum­haft gele­ge­ne Hüt­ten und bis zu 5 Gipfelbesteigungen

Für wen eig­net sich die­se Tour?

Eine tol­le Wochen­end­tour im Her­zen der All­gäu­er Alpen. Kna­ckig kurz und doch genuss­voll gemüt­lich, das beschreibt unse­re Tann­hei­mer Hüt­ten­tour wohl am bes­ten. Idyl­lisch gele­ge­ne Hüt­ten, wie die Lands­ber­ger Hüt­te, kla­re Seen, wie der Vil­salp­see, Trau­alp­see und Hal­den­see sowie min­des­tens die Krin­nen­spit­ze und den Aggen­stein als loh­nen­de Gipfelziele. 

Dei­ne Vorteile

Dei­ne Vor­tei­le mit Wil­de Alpentouren

  • Nur 7 — 10 Teil­neh­mer — nicht 12 oder gar 16
  • Idea­ler Ein­stieg ins alpi­ne Wandern
  • Kom­for­ta­ble Hütten
  • Wan­dern im eher unbe­kann­te­ren Allgäu
  • 3 Gän­ge Menüs

Leis­tun­gen

Nicht ent­hal­te­ne Leistungen
  • Trink­gel­der für z.B. Bus­fah­rer, Bergwanderführer
  • Ein­kehr und Geträn­ke etc. (ca. € 20,00 — 30,00 / Tag)
  • Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung oder Bergsportversicherung

Schwie­rig­keit

Schwie­rig­keits­be­wer­tung die­ser Tour

Wich­ti­ge Anmerkungen

Die Wan­de­rung 4 Tage Tann­hei­mer Ber­ge gestal­tet sich als eher ein­fa­che Hüt­ten­tour bei der Du aller­dings auch auf alpi­nen Wegen unter­wegs bist. Eine ordent­li­che Kon­di­ti­on ist auf jeden Fall erfor­der­lich. Rich­tung Krin­nen­al­pe führt uns ein aus­ge­präg­ter Kamm­weg mit ent­spre­chen­den Tief­bli­cken. Schwin­del­frei­heit und Tritt­si­cher­heit sind Vor­aus­set­zung für die­se Tour. Absturz­ge­fähr­de­te Stel­len sind eher nicht zu erwar­ten. Aus­ge­setz­te und seil­ver­si­cher­te Abschnit­te sind sel­ten. Auch wenn es sich nur um eine Wochen­end­tour han­delt, bewe­gen wir uns auf alpi­nen Wegen, wel­che gera­de für Teil­neh­mer aus dem Flach­land sehr anspruchs­voll sein können.

Hin­weis: Bei der Tour TB-2601 über­nach­ten wir an Tag 2 auf der Öden­al­pe, anstel­le der Krin­nen­al­pe. Die max. Teil­neh­mer­zahl beträgt 9 Per­so­nen bei die­ser Tour. 

Was bedeu­ten seil­ver­si­chert, aus­ge­setzt etc? Hier fin­dest Du eine aus­führ­li­che Beschrei­bung von Weg und Gelände. 

Geplan­ter Ablauf der Tour

Tag 1 — Tann­heim — Vil­sap­see — Lands­ber­ger Hütte
Wir star­ten mit einer Bus­fahrt ins Tann­hei­mer Tal bzw. zum Vil­salp­see. Ohne gro­ße Schwie­rig­kei­ten und mit mode­ra­ter Stei­gung wan­dern wir am Trau­alp­see hin­auf zur Lands­ber­ger Hüt­te (1.810 m). Sofern die Zeit reicht, stat­ten wir der Rot­spit­ze (2.130 m) noch einen Besuch ab. Von hier oben grü­ßen die Stu­bai­er und Ötz­ta­ler mit ihren schnee­be­deck­ten Gip­feln her­über. (Mit Gip­fel­be­stei­gung sind es ca. 1 Stun­de und 350 Höhen­me­ter mehr)
2,5 h — 650 m rauf — 5 km

Tag 2 — Lands­ber­ger Hüt­te — Krin­nen­spit­ze — Krinnenalpe
Über den Saal­fel­der Höhen­weg wan­dern wir zur Scho­ch­en­spit­ze — von oben haben wir einen wun­der­schö­nen Rund­um­blick bis weit in Rich­tung Zen­tral­al­pen. Über die Strin­den­schar­te und unter­halb des Lit­nis­schr­ofen geht es zur Nes­selwäng­ler Eden­al­pe, auf der wir eine wohl­ver­dien­te Rast an einer für die­se Gegend typi­schen Alp ein­le­gen. Noch ein­mal geht es 300 m hin­auf zur Krin­nen­spit­ze, um hoch über dem Hal­den­see hin­ab zur Krin­nen­alp (1.530 m) zu stei­gen. Die unter­ge­hen­de Son­ne wärmt mit ihren letz­ten Son­nen­strah­len die Wän­de der Roten Flüh (2.111 m) — ein Alpen­glü­hen von der schöns­ten Seite.
6 h — 950 m rauf / 1.250 m run­ter — 11 km

Tag 3 — Krin­nen­al­pe — Hal­den­see — Schnee­tal­alm — Otto-Mayr-Hütte
Nach einer erhol­sa­men Nacht, geht es hin­un­ter ins Tal zum schön gele­ge­nen Hal­den­see, wel­chen wir viel­leicht sogar für eine klei­ne Erfri­schung nut­zen. An Nes­selwäng­le vor­bei wan­dern wir auf der gegen­über­lie­gen­den Tal­sei­te auf Pfa­den wie­der hin­auf, bis wir schließ­lich die uri­ge Schnee­tal­alm errei­chen. Die Alm wur­de mehr­mals aus­ge­zeich­net und punk­tet mit Kai­ser­schmar­ren und regio­na­len Lecke­rei­en. Nach der Ein­kehr gehen wir auf dem Alm- und Wie­sen­ge­län­de ent­we­der ein kur­zes Stück auf dem­sel­ben Weg zurück oder über das Hoch­joch, um schließ­lich über das Sabach­joch (1.860 m) ins schö­ne Rain­tal zu gelan­gen. Ab der Mus­au­er Alm befin­den wir uns auf einem brei­te­ren Weg und errei­chen so schließ­lich die idyl­lisch gele­ge­ne Otto-Mayr-Hüt­te, wo wir den Tag mit Blick auf die beein­dru­cken­den Gip­fel von Gim­pel und Kel­len­spit­ze ent­spannt aus­klin­gen lassen. 
5,5 h — 1.050 m rauf / 850 m run­ter — 13 km

Tag 4 — Otto-Mayr-Hüt­te — Aggen­stein — Pfronten
Der Aggen­stein (1.985 m) zählt zu den schöns­ten Ber­gen im süd­li­chen All­gäu. Nach dem Start geht es rela­tiv sanft berg­an zum Füs­se­ner Jöch­le. Wei­ter über den Gams­kopf zur wun­der­schön gele­ge­nen, aber nicht bewirt­schaf­te­ten Seben­al­pe. Bis zur Bad Kis­sin­ger Hüt­te (Ein­kehr­mög­lich­keit) ver­läuft der Weg in ste­ti­gem Auf und Ab gemäch­lich wei­ter. Die Sei­le kurz unter dem Gip­fel stö­ren uns nicht, jedoch ist hier Tritt­si­cher­heit not­wen­dig. Nach einer aus­gie­bi­gen Gip­fel­rund­schau wan­dern wir ein klei­nes Stück zurück und gelan­gen über den soge­nann­ten bösen Tritt zur Brei­ten­berg­bahn, mit der wir hin­un­ter nach Pfron­ten schweben.
5 h — 800 m rauf / 1.150 m run­ter — 12 km

Bil­der © Wil­de Alpentouren

Häu­fi­ge Fra­gen für die Tour in den Tann­hei­mer Bergen

Im Rah­men unse­rer Wochen­end­tou­ren kom­men immer wie­der ähn­li­che Fra­gen auf. Die wich­tigs­ten beant­wor­ten wir mög­lichst indi­vi­du­ell an die­ser Stel­le. Soll­te Dei­ne Fra­ge nicht beant­wor­tet wer­den, ruf uns ein­fach an oder schreib uns eine Mail mit Dei­nen Fra­gen zu der gewünsch­ten Tour.

Wel­che Vor­aus­set­zun­gen bestehen für die Teilnahme?

Du soll­test gesund und kör­per­lich fit, eini­ger­ma­ßen schwin­del­frei und tritt­si­cher sein. All­ge­mei­ne Infor­ma­ti­on zu unse­ren Anfor­de­run­gen.

Wel­che Schu­he brau­che ich für eine Wan­der­tour am Wochenende?

Auch wenn es nur 3 – 4 Tage sind, im Schuh liegt die Musik und somit sind auch hier Schu­he der Kate­go­rie B/C, die über die Knö­chel ragen am bes­ten geeig­net. Mehr dazu hier: Der pas­sen­de Wanderschuh.

Was pas­siert bei schlech­tem Wetter?

Die Wege sind auch bei schlech­tem Wet­ter (z.B. Regen ohne Sturm) noch gut begeh­bar. Im Extrem­fall wäre eine alter­na­ti­ve Weg­füh­rung oder ein Ab- bzw. Unter­bre­chen möglich.

Gibt es eine spe­zi­el­le Aus­rüs­tungs­lis­te für die­se Tour?

Für die­se Tour gilt unse­re all­ge­mei­ne Pack­lis­te. Soll­te die Wet­ter­vor­her­sa­ge für die vier Tage abso­lut sta­bil sein, kannst Du nach Rück­spra­che mit den Gui­des Dei­ne Aus­rüs­tung ent­spre­chend anpassen.

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