Alpenüberquerung Wals-II

Wals­er­weg II — Alpen­über­que­rung in 4 Etappen

Walserweg II - Alpenüberquerung in 4 Etappen Walser und ihre Wege. Von Thusis über die Greina-Hochebene Richtung Lukmanierpass Von Thusis in Graubünden wandern wir durch wunderschöne Walsersiedlungen in Richtung Lukmanierpass. Wir übernachten in Walserhäusern, lernen die …

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Wal­ser und ihre Wege. Von Thu­sis über die Grei­na-Hoch­ebe­ne Rich­tung Lukmanierpass

Von Thu­sis in Grau­bün­den wan­dern wir durch wun­der­schö­ne Wals­er­sied­lun­gen in Rich­tung Luk­ma­nier­pass. Wir über­nach­ten in Wals­er­häu­sern, ler­nen die Bün­der Küche ken­nen und las­sen uns von der Grei­na-Hoch­ebe­ne sowie vom Über­gang über den Fuor­cla da Lavaz in den Bann zie­hen. Eine Hän­ge­brü­cke, traum­haf­te Aus­bli­cke, die ein oder ande­re Gip­fel­be­stei­gung und ein kur­zer Weg über einen spal­ten­lo­sen Glet­scher­rest hin­ter­las­sen Spu­ren in unse­rem Kopf, die ein Fort­set­zen auf dem 3. Abschnitt wahr­schein­lich wer­den las­sen. Eine ein­sam, ruhi­ge und ein­fach wun­der­schö­ne Tour, wie sie in den Ost­al­pen nur noch sel­ten zu fin­den ist.

Der Wals­er­weg II führt Dich auf einer 6‑tägigen Hüt­ten­tour von Thu­sis Rich­tung Luk­ma­nier­pass nahe dem Tessin

Für wen eig­net sich die­se Tour?

Den Wals­er­weg I hast Du even­tu­ell schon hin­ter Dir. Dann geht´s hier wei­te­re zu den nächs­ten High­lights. Eini­ge davon sind die wun­der­schö­ne Grei­na-Hoch­ebe­ne, der Über­gang über den 2.773 hohen Pat­naul­pass,
die gigan­tisch lie­gen­de Capan­na Medel
oder auch die Fern­bli­cke Rich­tung der 4.000er Aletsch­horn und Finsteraarhorn.
Vom Piz Tomül aus ent­de­cken wir mit etwas Glück in der Fer­ne die Signal­kup­pe (4.554 m) auf deren Gip­fel Euro­pas höchs­te Hütte 
steht. 

Dei­ne Vorteile

Dei­ne Vor­tei­le mit Wil­de Alpentouren

  • Nur 6 — 10 Teil­neh­mer — nicht 12 oder gar 16
  • Über­nach­tung in kom­for­ta­blen Hüt­ten und Berggasthöfen
  • Oft spek­ta­ku­lä­re Lagen der Unterkünfte
  • 3 — Gän­ge Menüs 
  • Wenig fre­quen­tier­te Wege
  • Beque­me Anrei­se mit der Bahn möglich
  • Gut­schein bei Anrei­se mit der Bahn
Leis­tun­gen
  • Geprüf­te Bergwanderführer
  • 4 x Über­nach­tung im Gast­hof / Berg­gast­hof im Dop­pel- oder Mehrbettzimmer*:
  • Berg­haus Oberg­meind, Berg­gast­haus Tur­ra­hus

  • Ein­zel­zim­mer auf Anfrage
  • 2 x Über­nach­tung auf Hüt­ten im Mehrbettzimmer:
  • Ter­ri­üt­te, Medels­er­hüt­te

  • Halb­pen­si­on wäh­rend der Tour
  • Rück­fahrt mit der Post­bus und der Rhä­ti­schen Bahn bis nach Reichenau
  • Gut­schein in Höhe von € 50,00 bei Anrei­se mit der Bahn für Dei­ne nächs­te Tour mit uns — sie­he AGB
  • *Die Unter­brin­gung erfolgt bei Ein­zel­bu­chung evtl. im hal­ben Doppelzimmer

Nicht ent­hal­te­ne Leistungen
  • Trink­gel­der für z.B. Bus­fah­rer, Bergwanderführer
  • Ein­kehr und Geträn­ke etc. (ca. CHF 25 — 40,00 / Tag)
  • Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung oder Bergsportversicherung

Schwie­rig­keit

Schwie­rig­keits­be­wer­tung die­ser Tour

Wich­ti­ge Anmerkungen

Auf unse­rer Hüt­ten­tour Wals­er­weg II sind kaum aus­ge­setz­te oder absturz­ge­fähr­de­te Stel­len zu erwar­ten. Seil­ver­si­cher­te und ver­block­te Abschnit­te sind, wenn vor­han­den, sehr kurz. Der anspruch­vol­le Abstieg nach Vrin ist sehr steil und for­dert für weni­ge hun­dert Meter die vol­le Kon­zen­tra­ti­on (eine Umfah­rung ist mög­lich). Der Auf­stieg über den Fuor­cla da Lavaz führt über ver­block­tes Gelän­de und im Anschluss häu­fig über aus­ge­dehn­te Schnee­fel­der. Hier gibt es eine Alter­na­ti­ve, die ein­fa­cher jedoch etwas län­ger ist. Es sind täg­lich um die 1.000 Höhen­me­ter zu überwinden.

Was bedeu­ten seil­ver­si­chert, aus­ge­setzt, ver­blockt etc? Hier fin­dest Du eine aus­führ­li­che Beschrei­bung von Weg und Gelände. 

Die Tour ist auf­grund von zwei geschlos­se­nen Unter­künf­ten der­zeit nicht durch­führ­bar. Eine gute Alter­na­ti­ve haben wir noch nicht gefunden. 

Geplan­ter Ablauf der Tour

Tag 1 — Thu­sis — Hein­zen­berg — Obergmeind
Wir star­ten direkt am Bahn­hof Thu­sis und sind nach 1 km schon im Grü­nen. Idyl­lisch geht es auf dem Hein­zen­berg durch die Wals­er­sied­lun­gen Ober- und Untertschap­pi­na, mit einem wun­der­schö­nen Blick zurück und auf den gegen­über­lie­gen­den Piz Beve­rin. Mit sei­nen 2.997 m ent­kommt er nur knapp den 3.000 m. Der Piz Kesch liegt schon ein Stück wei­ter ent­fernt  — über­agt jedoch mit sei­nen 3.418 m alle ande­ren. Wir über­nach­ten in einem typi­schen Wals­er­haus, dem Berg­haus Obergmeind.
4 h — 1.000 m rauf — 9 km
 

Tag 2 — Oberg­meind — Glas­pass — Turrahus
Über den Glas­pass kom­men wir ins Safien­tal. Es rücken kei­ne höhe­ren Gip­fel in unser Blick­feld, jedoch kön­nen wir die Sulz­fuh, die wir auf dem Wals­er­weg I bestie­gen haben im hin­ter­grund erah­nen. Vom Glas­s­pass sind es nur weni­ge Kilo­me­ter bis zur Rhein­schlucht. Wir gehen jedoch wei­ter auf unse­rem ein­sa­men Weg Rich­tung inne­res Safien­tal. Fas­zi­nie­rend sind die umlie­gen­den Streu­sied­lun­gen der Wal­ser vor dem Hin­ter­grund der fast 3.000er. Wir über­nach­ten im Tur­ra­hus, einem 300 Jah­re alten Gebäu­de der Walser.
6 h — 850 m rauf / 750 m run­ter — 15 km

Tag 3 — Tur­ra­hus — Tomül­pass — Vals
Direkt hin­term Haus wan­dern wir auf einem gut ange­leg­ten Weg hin­auf zum Tomül­pass (Bestei­gung des Piz Tomül mög­lich, zusätz­lich 1,5 h und ca. 500 m). Vom Gip­fel sehen wir die Otler-Ceve­da­le Grup­pe und mit dem Piz Ber­ni­na (4.049 m) unse­ren ers­ten 4.000er. Vom Pass aus geht es über die Alp Tomül ent­lang eines wun­der­schön mäan­dern­den Baches und ein­ge­bet­tet in gewal­ti­ge Fels­for­ma­tio­nen nach Vals. Vals ist auf­grund sei­nes Mine­ral­was­sers und Ther­mal­ba­des bei den Schwei­zern sehr bekannt. Wir über­nach­ten direkt am Markt­platz mit­ten in Vals.
6 h — 700 m rauf / 1.150 m run­ter — 13 km
 

Tag 4 — Vals — Patnaulpass/​Uors — Vrin
Von Vals aus wan­dern wir kurz in Rich­tung Zer­v­rei­la-Stau­see und neh­men den Lift nach Gada­s­tatt. Der zunächst brei­te Weg wir nach oben hin immer schma­ler. Spä­tes­tens am Pat­naul­pass (2.773 m) wird es etwas anspruchs­vol­ler. Durch stei­ni­ges Gelän­de gelan­gen wir zum steils­ten Abs­schnitt der Tour. Derr Abstieg ist für kur­ze Zeit sehr anspruchs­voll. Bede­in­dru­ckend sind auf jeden Fall die umlie­gen­den 3.000 er. Im wei­te­ren Ver­lauf des Abstiegs kom­men wir ver­mut­lich an einer Jur­te vor­bei und kön­nen dort even­tu­ell eine Pau­se einlegen. 
7 h — 1.100 m rauf / 1.400 m run­ter — 16 km
 

Tag 5 — Vrin — Pass Dies­rut — Terrihütte
Von Vrin aus geht´s heu­te etwas gemüt­li­cher über den Pass Dies­rut hin­un­ter in die berühm­te Grei­na Hoch­ebe­ne. Ein gewal­ti­ger Anblick in die­ser Höhe. Die­ser wur­de hart erkämpft, denn geplant war ein Was­ser­kraft­werk, wel­ches alle Schön­heit zunich­te­ge­macht hät­te. Weit liegt die Hoch­ebe­ne vor uns mit ihrem mäan­dern­den Bach­bett. Bei Son­ne ein Natur­schau­spiel, was es nicht mehr all­zu oft zu sehen gibt. Vom Pass aus haben wir genü­gend Zeit, um die­sen Anblick wir­ken zu las­sen. Auf der Ter­ri­hüt­te las­sen wir den Tag in wun­der­schö­ner Umge­bung ausklingen.
4,5 h — 1.000 m rauf / 400 m run­ter — 10 km
 

Tag 6 — Ter­ri­hüt­te — Fuor­cla da Lavaz — Capan­na Medel
Am vor­letz­ten Tag durch­wan­dern wir die kom­plet­te Grei­na Hoch­ebe­ne. Erst kurz vor der Sca­let­ta Hüt­te zweigt der Steig Rich­tung Medels­er­hüt­te ab (ein Abzweig zuvor ist nur bei abso­lu­ter Tro­cken­heit mach­bar). Wir stei­gen immer schrof­fer durch fel­si­ges Gelän­de zum Fuor­cla da Lavaz (2.703 m) auf. Ein spal­ten­lo­ser, klei­ner Glet­scher­rest liegt im Abstieg vor uns. Wei­ter durch ein mit Fels­blö­cken durch­setz­tes Gelän­de geht es dem Tal­schluss ent­ge­gen. Ein letz­ter kna­cki­ger Anstieg bringt uns zur moder­ni­sier­ten Medels­er­hüt­te auf 2.524 m. Von der Ter­ras­se aus oder durch das Pan­ora­ma­fens­ter genie­ßen wir die genia­le Aus­sicht des letz­ten Abends.
6,5 h — 950 m rauf / 600 m run­ter — 11 km
 

Tag 7 — Capan­na Medel — Cura­glia — Reichenau
Von nun an geht´s berg­ab und recht bald zurück ins Grü­ne. Über die Alp Sura und durch das Val Plan­tas errei­chen wir Cura­glia (1.333 m) am Luk­ma­nier­pass, unse­rem Schluss­punkt der Wan­de­rung. Wir fah­ren ein kur­zes Stück mit dem Lini­en­bus bis Disen­tis und mit der Rhä­ti­schen Bahn bis zu unse­rem Aus­gangs­punkt in Thu­sis. Indi­vi­du­el­le Heimreise.
2,5 h — 1.200 m run­ter — 8 km

Bil­der © Wil­de Alpentouren

Häu­fig gestell­te Fra­gen zu unse­rem Walserweg

Im Rah­men unse­rer Hüt­ten­tou­ren kom­men immer wie­der ähn­li­che Fra­gen auf. Die wich­tigs­ten beant­wor­ten wir mög­lichst indi­vi­du­ell an die­ser Stel­le. Soll­te Dei­ne Fra­ge nicht beant­wor­tet wer­den, ruf uns ein­fach an oder schreib uns eine Mail mit Dei­nen Fra­gen zur gewünsch­ten Tour.

Wel­che Vor­aus­set­zun­gen bestehen für die Teilnahme?

Du soll­test gesund und fit sein, sowie über eine gute Tritt­si­cher­heit und Schwin­del­frei­heit ver­fü­gen. All­ge­mei­ne Infor­ma­ti­on zu unse­ren Anfor­de­run­gen.

Wel­che Schu­he brau­che ich für die­se Tour?

Grund­sätz­lich sind Schu­he der Kate­go­rie B/C, die über die Knö­chel ragen am bes­ten geeig­net. Mehr dazu hier: Der pas­sen­de Wanderschuh.

Was pas­siert bei schlech­tem Wetter?

Außer dem Abstieg nach Vrin sind die Wege auch bei schlech­tem Wet­ter (z.B. Regen) noch gut begeh­bar. Eine alter­na­ti­ve Weg­füh­rung oder ein Ab- bzw. Unter­bre­chen oder eine Umfah­rung mit dem Bus ist täg­lich möglich.

Gibt es eine spe­zi­el­le Ausrüstungsliste?

Nein, es gilt unse­re all­ge­mei­ne Aus­rüs­tungs­lis­te.
Stö­cke sinn­voll, da wir wahr­schein­lich meh­re­re Schnee­fel­der que­ren. Die­se kön­nen wir in begrenz­ter Zahl zur Ver­fü­gung stellen. 

Benö­ti­ge ich Schwei­zer Franken?

Ein­deu­tig ja. Oft kannst Du nur bar zah­len. Raus­ge­ge­ben wird immer, auch wenn Du in Euro zahlst in Schwei­zer Fran­ken. In der Lan­des­wäh­rung zu zah­len führt zu einem ange­neh­me­ren Miteinander.

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