Hüttenwandern AAmK

All­gäu­er Alpen mit Kindern

Allgäuer Alpen mit Kindern Hüttenwanderung für die Familie im unbekannten Teil der Allgäuer Alpen Wie bringen wir Kindern die Berge näher, wenn sie keine Lust haben mit den Eltern wandern zu gehen? Ganz einfach - …

Termine ansehen

Hüt­ten­wan­de­rung für die Fami­lie im unbe­kann­ten Teil der All­gäu­er Alpen

Wie brin­gen wir Kin­dern die Ber­ge näher, wenn sie kei­ne Lust haben mit den Eltern wan­dern zu gehen? Ganz ein­fach — in der Grup­pe mit Gleich­ge­sinn­ten. Wenn das Gan­ze noch ent­spannt lau­fen und als Ein­stieg nicht all­zu teu­er sein soll, dann ist das die abso­lut rich­ti­ge Tour für Euch. Los geht´s im Lech­tal mit der Kabi­nen­bahn, wel­che uns geschwind in die Lüf­te beför­dert. Für Kin­der ist die Tour auf­grund leich­ter “Klet­ter­stel­len” und kur­zen Abstän­den zwi­schen den Hüt­ten opti­mal. Die Mehr­bett­zim­mer oder Lager in den Hüt­ten erfreu­en sich gera­de bei den Jün­ge­ren an gro­ßer Beliebt­heit. Mit dem Aggen­stein steht auch ein rich­ti­ger Gip­fel auf dem Pro­gramm, bei dem der leich­te Auf­stieg mit Ket­ten gesi­chert ist. Kühe, Zie­gen, Gäm­se, Adler und Mur­mel­tie­re gibt es zum Beob­ach­ten, und manch­mal auch Strei­cheln, oft on top. Das ist doch was zum Erzäh­len! Auch für Euch Eltern ist die Tour wie geschaf­fen. Die Land­schaft hat ordent­lich was zu bie­ten und die Beglei­tung durch zwei Berg­wan­der­füh­rer sorgt für extra Gelas­sen­heit. Unter­tags lockt Kai­ser­schmarrn und Gip­fel­glück und am Abend Alpen­glü­hen und Hüttenfeeling.

Tour durch die öst­li­chen All­gäu­er Alpen mit Kin­dern — ide­al für Tier­lieb­ha­ber und Abenteuerlustige

Für wen eig­net sich die­se Tour?

Stress­frei
mit den Kin­dern wan­dern? Ja, das geht. Bei unse­rer geführ­ten Fami­li­en­wan­de­rung sor­gen zwei geprüf­te Bergwanderführer
für maxi­ma­le Sicher­heit, ermög­li­chen unter­schied­li­che Vari­an­ten und moti­vie­ren die Kin­der je nach Lust und Lau­ne mit aller­lei Quatsch oder auch mit Wis­sen rund um die Ber­ge. Die Hüt­ten­wan­de­rung wird so zum Aben­teu­er für die gan­ze Fami­lie.

Dei­ne Vorteile

Dei­ne Vor­tei­le mit Wil­de Alpentouren

  • Nur 7 — 9 Teil­neh­mer pro Guide
  • 2 Berg­wan­der­füh­rer auf jeder Tour*
  • Kom­for­ta­ble Hütten
  • Meist 3 Gän­ge Menüs
  • Güns­ti­ge Mög­lich­keit für den Wan­der­ein­stieg mit Kindern
  • Genü­gend Zeit und Spielmöglichkeiten
  • Aus­gangs­punkt mit der Bahn erreichbar
  • Gut­schein bei Anrei­se mit der Bahn
Leis­tun­gen
Nicht ent­hal­te­ne Leistungen
  • Trink­gel­der für z.B. Bus­fah­rer, Bergwanderführer
  • Ein­kehr und Geträn­ke etc. (ca. € 20,00 — 30,00 / Tag)
  • Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung oder Bergsportversicherung

Schwie­rig­keit

Schwie­rig­keits­be­wer­tung die­ser Tour

Wich­ti­ge Anmerkungen

Bei unse­rer Fami­li­en­tour mit Kin­dern in den All­gäu­er Alpen gibt es kei­ne wirk­lich absturz­ge­fähr­de­ten Stel­len. Aus­ge­setz­te und seil­ver­si­cher­te Abschnit­te sind kurz und befin­den sich kurz unter dem Gip­fel des Aggen­steins. Es gibt genü­gend Abwechs­lung, Zeit und Mög­lich­kei­ten für Kin­der zum Aus­to­ben und Spie­len. Auch wenn es eine für Kin­der geeig­ne­te Tour ist, han­delt es sich um eine Berg­tour mit alpi­nen Wegen, was gera­de für Teil­neh­mer aus dem Flach­land sehr anspruchs­voll sein kann. Die Geh­zeit beträgt zwi­schen ca. 4 und 6 Stun­den am Tag. Die Kin­der soll­ten min­des­tens 9 Jah­re alt sein und bereits Wan­der­erfah­rung und genü­gend Moti­va­ti­on mitbringen.

Was bedeu­ten seil­ver­si­chert, aus­ge­setzt etc? Hier fin­dest Du eine aus­führ­li­che Beschrei­bung von Weg und Gelände.

* Klein­grup­pen sind bei Nicht­er­rei­chen der Min­dest­teil­neh­mer­zahl mög­lich. Die­se fin­den mit nur einem Berg­wan­der­füh­rer statt. 

Prei­se 2026:

Kin­der (bis 13 Jah­re): € 755,00                      Erwach­se­ne: € 845,00

Prei­se 2027:

Kin­der (bis 13 Jah­re): € 775,00                      Erwach­se­ne: € 865,00

Geplan­ter Ablauf der Tour

Tag 1 — Auf­stieg zur Lechaschau­er Alm 
Gemüt­li­che eige­ne Anrei­se bis Pfron­ten im All­gäu. Mit den öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln fah­ren wir nach Höfen und neh­men dort die Hah­nen­kamm­bahn hin­auf. Ruck­zuck haben wir so die ers­ten 800 Höhen­me­ter hin­ter uns gebracht. Im Anschluss geht´s berg­auf und berg­ab bis zur Lechaschau­er Alm. Dort erwar­tet uns eine uri­ge Hüt­te mit einer genia­len Aus­sicht und was Zünf­ti­gem zum Essen. Soll­te uns vor­her schon ein Gip­fel rei­zen, geht es mit 150 Höhen­me­ter mehr direkt über den Hah­nen­kamm. Die­ser Gip­fel bie­tet schon auf­grund sei­nes Namens die ers­te gute Geschichte. 
1,5 h — 50 m rauf / 150 m run­ter — 2 km

 

Tag 2 — Lechaschau­er Alm — Nes­selwäng­ler Schar­te / Saba­joch — Otto-Mayr-Hütte
Durch saf­ti­ge, grü­ne Wei­den stei­gen wir bis kurz unter der Schneid­spit­ze hin­auf zum Saba­joch. Wei­ter geht es unter­halb der Köl­le­spit­ze zur Nes­selwäng­ler Schar­te (eine leich­te­re Vari­an­te führt uns über das Saba­joch). Von nun an stei­gen wir steil, teil­wei­se seil­ver­si­chert und über kur­ze weg­lo­se Abschnit­te hin­un­ter zur Otto-Mayr-Hüt­te. Es bleibt genü­gend Platz, Zeit und Raum, um auch mal auf einem klei­nen Fel­sen das Klet­tern zu ver­su­chen — nicht aber direkt an den Gip­feln. Das ist den wah­ren Klet­te­rern vor­be­hal­ten, die wir hier häu­fig beob­ach­ten kön­nen. Unweit der Otto-Mayr-Hüt­te fin­den wir einen Bach, der zum Stau­damm bau­en oder ande­rem ein­lädt. Wer will kann noch auf die Gro­ße Schli­cke (2.059 m — zusätz­lich ca. 450 Höhen­me­ter) wan­dern. Alter­na­tiv kön­nen wir statt über die Nes­selwäng­ler Schar­te deut­lich leich­ter vom Saba­joch ins Rein­tal absteigen. 
4 h — 600 m rauf / 750 m run­ter — 8 km

 

Tag 3 — Otto-Mayr-Hüt­te — Bren­ten­joch — Bad Kis­sin­ger Hütte
Heu­te geht es aus­sichts­reich über vie­le Jöcher. Mit dem Schartschr­ofen haben wir bereits am Vor­mit­tag einen ers­ten Gip­fel. Wir sehen die Lech­ta­ler Alpen, die schnee­be­deck­ten Ötz­ta­ler, die Zug­spit­ze und kön­nen weit ins Alpen­vor­land bli­cken. An der schön gele­ge­nen Seben­al­pe begeg­nen wir dem klas­si­schen All­gäu­er Braun­vieh und auf dem Wei­ter­weg ent­de­cken wir viel­leicht die ein oder ande­re Gams. Für den Nach­wuchs gibt´s Geschich­ten um den Gams­kopf, immer wie­der was zum Kra­xeln und mit dem Bren­ten­joch haben wir die Opti­on auf einen wei­te­ren 2.000er (ohne Auf­stieg zum Bren­ten­joch ca. 1 h und 250 Höhen­me­ter weni­ger). Moti­va­ti­on und Kon­di­ti­on ent­schei­den — die Bli­cke sind es aber alle­mal wert. Ange­kom­men an der wun­der­schön gele­ge­nen Bad Kis­sin­ger Hüt­te las­sen wir uns zur Beloh­nung bestimmt die eine oder ande­re Lecke­rei schmecken.
6 h — 1.100 m rauf / 850 m run­ter — 10 km 

 

Tag 4 — Bad Kis­sin­ger Hüt­te — Aggen­stein — Krinnenalpe
Ges­tern gab es viel­leicht schon einen 2.000er — aber mit Klet­tern war da nix. Das sieht heu­te ganz anders aus. Nach dem Früh­stück geht´s ohne Ruck­sack hin­auf zum Aggen­stein. Mit Ket­ten gesi­chert wirkt es oben schon recht anspruchs­voll (kei­ne Sor­ge, es ist nicht all­zu schwie­rig). Es fühlt sich alpi­ner an, als es ist. Oben ange­kom­men, kön­nen alle wirk­lich stolz sein. Zu den Ötz­ta­ler Alpen gesel­len sich heu­te die Stu­bai­er Ber­ge hin­zu und auch die Schweiz lässt grü­ßen. Weit über das Appen­zel­ler Land bis hin zum 3.614 m hohen Tödi reicht unser Blick. Zurück an der Hüt­te schnap­pen wir uns unse­re Ruck­sä­cke und wan­dern hin­un­ter ins Tal und über den Adler­horst zum Hal­den­see. Bei gutem Wet­ter gibt es für alle, die möch­ten eine aus­gie­bi­ge Pau­se, denn obwohl der See über 1.100 m hoch liegt, lädt er bei Tem­pe­ra­tu­ren von über 20 ° C zum Baden ein. Im Anschluss stei­gen wir zur gemüt­li­chen Krin­nen­al­pe auf, wo wir heu­te übernachten. 
5,5 h — 800 m rauf / 1.100 m run­ter — 12 km

 

Tag 5 — Krin­nen­al­pe — Krin­nen­spit­ze — Abreise
Heu­te stei­gen wir über den Gams­bock­steig mit weni­gen Seil­ver­si­che­run­gen auf den letz­ten 2.000er der Woche — die Krin­nen­spit­ze. Die Lech­ta­ler Ber­ge lie­gen uns nun direkt zu Füßen und die Aus­sicht reicht wie­der weit nach Süden und hin­un­ter zum Hal­den­see. Nach einer kur­zen Rast gelan­gen wir über die Nes­selwäng­ler Eden­al­pe mit Ihren vie­len Tie­ren, sprich Scha­fe, Esel, Pfer­de und natür­lich Kühe (letz­te Pau­se am spä­ten Vor­mit­tag?) stei­gen wir hin­un­ter zum West­ufer des Hal­den­sees. Nach einer gelun­ge­nen kur­zen Wan­der­wo­che geht die Tour nun zu Ende und wir tre­ten nach der Bus­fahrt zum Bahn­hof unse­re indi­vi­du­el­le Heim­rei­se an.
4 h — 500 m rauf / 900 run­ter — 8 km

Bil­der © Wil­de Alpentouren

Häu­fig gestell­te Fra­gen zu unse­rer Fami­li­en­tour All­gäu­er Alpen mit Kindern

Im Rah­men unse­rer Wan­de­run­gen mit Kin­dern kom­men immer wie­der ähn­li­che Fra­gen auf. Die wich­tigs­ten beant­wor­ten wir mög­lichst indi­vi­du­ell an die­ser Stel­le. Soll­te Dei­ne Fra­ge nicht beant­wor­tet wer­den, ruf uns ein­fach an oder schreib uns eine Mail mit Dei­nen Fra­gen zu der gewünsch­ten Tour.

Wel­che Vor­aus­set­zun­gen bestehen für die Teilnahme?

Du soll­test gesund und fit sein, sowie über eine gewis­se Tritt­si­cher­heit und Schwin­del­frei­heit ver­fü­gen. Die Kin­der müs­sen schon ers­te Wan­der­erfah­rung haben. Unse­re All­ge­mei­ne Infor­ma­ti­on zu unse­ren Anfor­de­run­gen sind hier jedoch nur sehr begrenzt anwend­bar, da die­se nicht für inho­mo­ge­ne Fami­li­en­tou­ren geeig­net sind. Unse­re Erfah­rung zeigt, das die Anfor­de­run­gen für älte­re Kin­der (ab ca. 14 Jah­ren) durch­aus prak­ti­ka­bel sind. Dar­un­ter ist es der­art indi­vi­du­ell, dass all­ge­mein for­mu­lier­te Hil­fen schlicht nicht anwend­bar sind. 

Wel­che Schu­he brau­che ich für die­se Tour?

Grund­sätz­lich sind Schu­he der Kate­go­rie B/C, die über die Knö­chel ragen am bes­ten geeig­net. Das glei­che gilt auch für die Kin­der. Mehr dazu hier: Der pas­sen­de Wanderschuh.

Was pas­siert bei schlech­tem Wetter?

Fast alle Wege auf die­ser Tour sind auch bei schlech­tem Wet­ter (z.B. Regen) noch gut begeh­bar. Im Extrem­fall wäre eine alter­na­ti­ve Weg­füh­rung oder ein Ab- bzw. Unter­bre­chen täg­lich pro­blem­los möglich.

Gibt es eine spe­zi­el­le Ausrüstungsliste?

Nein, es gilt unse­re all­ge­mei­ne Aus­rüs­tungs­lis­te. Wich­tig zu wis­sen ist, dass Ihr Eltern hier auch einen Teil des Gepäcks für die Kin­der tra­gen müsst. Euer Ruck­sack soll­te daher min­des­tens 35 Liter groß sein. 

Soll­ten Kin­der auch mit Stö­cken laufen?

Eher Nein. Die Erfah­rung zeigt, dass gera­de die klei­ne­ren die Stö­cke nur spie­le­risch ein­set­zen. Das erhöht die Unfall­ge­fahr. Grund­sätz­lich lau­fen sie mit wenig Gepäck und die Gelen­ke wer­den nicht so belas­tet wie bei uns. 

Wilde Alpentouren

Erfahre es zuerst

Neue Touren und Termine direkt in Dein Postfach. Melde Dich für unseren Newsletter an.

Die Anmeldung wird mit dem bestehenden Newsletter-Dienst verbunden, sobald dessen Formularadresse vorliegt.