Hüttenwandern EMJ

Im Bann von Eiger, Mönch & Jungfrau

Im Bann von Eiger, Mönch & Jungfrau Eiger Trail – Trümmelbachwasserfälle – Grindelwald Im Bann von Eiger, Mönch und Jungfrau laufen wir entlang des sogenannten Bärentrecks bzw. der Hinteren Gasse. Bären begegnen uns auf dieser …

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Eiger Trail – Trüm­mel­bach­was­ser­fäl­le – Grindelwald

Im Bann von Eiger, Mönch und Jung­frau lau­fen wir ent­lang des soge­nann­ten Bären­trecks bzw. der Hin­te­ren Gas­se. Bären begeg­nen uns auf die­ser “Gas­se” heu­te kei­ne mehr. Aber drei welt­be­rühm­te Gip­fel ste­hen auf dem Pro­gramm — zur Ansicht, nicht zum Erklim­men. Unse­re Tour ist bewusst so auf­ge­baut, dass wir die Höhe­punk­te erst gegen Ende der Wan­de­rung erle­ben. Wir sind in einer welt­be­kann­ten Regi­on unter­wegs und spü­ren die­ses Flair immer wie­der. Aber auch ein­sa­me Momen­te kom­men auf die­ser Tour nicht zu kurz. Die Besich­ti­gung der Trüm­mel­bach­was­ser­fäl­le zieht uns genau­so magisch an wie die Über­nach­tung direkt auf dem Gip­fel im Berg­gast­haus Faul­horn. Ein span­nen­der Mix zwi­schen Welt­ab­ge­schie­den­heit und Tru­bel, zwi­schen Berg­wan­dern und Schwei­zer Berg­bah­nen (Zahn­rad­bahn), zwi­schen spek­ta­ku­lä­ren Glet­scher­bli­cken und lieb­li­chen Tälern, zwi­schen traum­haf­ten Berg­käm­men und idyl­li­schen Weilern. 

War­um eigent­lich im Bann von Eiger, Mönch und Jung­frau? Ganz ein­fach, weil wir allen drei sehr nahe kommen.

Für wen eig­net sich die­se Tour?

Muss man zu einer geführ­ten Berg­wan­de­rung im Umfeld von Eiger, Mönch und Jungfrau
über­haupt etwas sagen? Ja und nein. Die Tour spricht grund­sätz­lich für sich. Wir machen es den­noch: Oeschi­nen­see,
die Über­nach­tung auf dem Gip­fel des Faulhorns, 
sowie die Über­schrei­tung der Sefi­nen­furg­ge
sind nur drei Höhe­punk­te der Tour. Hin­zu kom­men der Eiger­trail, das Hoh­tür­li und vie­le ande­re mehr.

Dei­ne Vorteile

Dei­ne Vor­tei­le mit Wil­de Alpentouren

  • Nur 6 — 10 Teil­neh­mer — nicht 12 oder gar 16
  • Über­nach­tung in kom­for­ta­blen Hüt­ten und Berggasthöfen
  • Oft spek­ta­ku­lä­re Lagen der Unterkünfte
  • 3 Gän­ge Menüs 
  • Teils wenig fre­quen­tier­te Wege
  • Traum­haf­te Aus­bli­cke zur ver­glet­scher­ten Umgebung
  • Beque­me Anrei­se mit der Bahn möglich
  • Gut­schein bei Anrei­se mit der Bahn
Leis­tun­gen
Nicht ent­hal­te­ne Leistungen
  • Trink­gel­der für z.B. Bus­fah­rer, Bergwanderführer
  • Ein­kehr und Geträn­ke etc. (ca. CHF 25,00 — 40,00 / Tag)
  • Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung oder Bergsportversicherung

Schwie­rig­keit

Schwie­rig­keits­be­wer­tung die­ser Tour

Wich­ti­ge Anmerkungen

Die­se Hüt­ten­tour führt uns die kom­plet­te Woche immer wie­der auf über 2.500 m. Auf­grund der küh­len­den Umge­bung der Glet­scher und der 4.000er hält sich der Schnee hier teil­wei­se län­ger als auf gleich hohen Wegen in den Ost­al­pen. Wir müs­sen also auch im Som­mer mit dem ein oder ande­ren Schnee­feld (häu­fig auf der Sefi­nen­furg­ge) rech­nen. Absturz­ge­fähr­de­te Abschnit­te sind kaum zu erwar­ten. Aus­ge­setz­te, seil­ver­si­cher­te und ver­block­te Stel­len sind kurz und sel­ten. Da mehr­fach über 1.000 Höhen­m­ter zu über­win­den sind, ist eine gute Kon­di­ton unerlässlich.

Was bedeu­ten seil­ver­si­chert, aus­ge­setzt, ver­blockt etc? Hier fin­dest Du eine aus­führ­li­che Beschrei­bung von Weg und Gelände. 

Geplan­ter Ablauf der Tour

Tag 1 — Adel­bo­den — Engst­li­gen­fäl­le — Engstligenalp
Vom letz­ten Park­platz des Tales bzw. der Bus­hal­te­stel­le geht es zunächst lieb­lich, aller­dings schnell schrof­fer wer­dend auf die Engst­li­gen­alp hin­auf zur urge­müt­li­chen und kom­for­ta­blen Unter­kunft (1.943 m). Dabei stat­ten wir den Was­ser­fäl­len bei einem kur­zen Umweg einen Besuch ab. Im wei­te­ren Auf­stieg zie­hen uns die noch rela­tiv nied­ri­gen 3.000er (z.B. Wild­stru­bel 3.243 m) bereits in ihren Bann.
2,5 h — 630 m rauf — 3 km

Tag 2 — Berg­haus Bärts­chi — Schwarz­grät­li — Kandersteg
Wir ver­las­sen das Berg­haus Rich­tung Tschin­gel­loch­tig­horn (2.735 m). Über den Engst­li­gen­grat, das Schwarz­grät­li und den Ueschi­nen­grat geht es hin­un­ter nach Sunn­biehl. Mit dem Dom (4.545 m) sehen wir den höchs­ten kom­plett auf Schwei­zer Boden ste­hen­den Gip­fel. Aber auch die Dufour­spit­ze (4.634 m) und das Mat­ter­horn (4.478 m) las­sen sich sehen. Mit der Bahn gelan­gen wir nach Kan­der­steg und nach wei­te­ren 2 km sind wir am Land­gast­hof Rue­di­hus — einem alt­ehr­wür­di­gem Hotel.
6,5 h — 1.100 m rauf / 1.150 m run­ter — 12 km

Tag 3 — Kan­der­steg — Hoh­tür­li — Bundalp
Mit der Bahn spa­ren wir uns 500 Höhen­me­ter. Hoch über dem Oeschi­nen­see stei­gen wir durch Ober­berg­li hin­auf auf´s Hoh­tür­li (2.778 m). Auf der etwas höher lie­gen­den Blüml­is­lap­hüt­te (2.840 m) errei­chen wir den höchs­ten Punkt der Tour und nut­zen die Mög­lich­keit zur Ein­kehr. Aus dem schrof­fen Fels geht es hin­ab zur Bun­dalp (1.841 m). Wir über­nach­ten im gleich­na­mi­gen Berg­gast­hof und genie­ßen den Abend auf der Alp mit einem Essen aus eige­ner Pro­duk­ti­on und erle­ben live die noch heu­te betrie­be­ne Alpbewirtschaftung.
6,5 h — 1.200 m rauf / 1.050 m run­ter — 11 km

Tag 4 — Bun­dalp — Sefi­nen­furg­ge — Rotstockhütte
Mit der Sefi­nen­furg­ge (2.609 m) errei­chen wir heu­te den zweit­höchs­ten Punkt der Woche. Wir stei­gen dort­hin nicht direkt auf, son­dern bege­ben uns zunächst Rich­tung Gspal­ten­horn­hüt­te (2.455 m). Nach einer gemüt­li­chen Pau­se geht´s wei­ter auf die Sefi­nen­furg­ge — ein Über­gang par excel­lence. Im Hin­ter­grund sehen wir bereits zwei der drei Namens­ge­ber die­ser Tour, den Eiger mit 3.967 m und den Mönch mit 4.107 m. Wei­ter geht es zunächst steil und schroff berg­ab, bevor wir deut­lich lieb­li­cher zu unse­rer heu­ti­gen Unter­kunft, der Rot­stock­hüt­te, gelangen.
6,5 h — 1.200 m rauf / 1.000 m run­ter — 12 km

Tag 5 — Rot­stock­hüt­te — Trümmelbach­wasserfälle — Berg­gast­haus Grindelwaldblick
Die heu­ti­ge Etap­pe ist geprägt von den gewal­ti­gen Trümmelbach­­wasser­fällen und dadurch auch mit weni­ger Höhen­me­tern gespickt. Zunächst wan­dern wir nach Gim­mel­wald. Von dort gelan­gen wir mit öffent­li­chen Verkehrs­mitteln zu den Was­ser­fäl­len. Ein Tun­nel­lift führt uns ins Berg­innere. Die 10 Wasser­fälle ent­wässern die Glet­scher von Eiger, Mönch und Jung­frau — bis zu 20.000 Liter pro Sekun­de rau­schen hier zu Tal. Nach der Be­sich­tigung geht es mit dem Bus und der Zahn­rad­bahn hin­auf nach Almend. Wir wan­dern über einen wunder­­schönen Weg, vor­bei an der welt­be­rühm­ten Klei­nen Scheid­egg, zum Berg­gast­haus Grin­del­wald­blick (2.116 m). Obwohl Grin­del­wald von hier oben zu sehen ist, sind die Namens­ge­ber die­ser Tour beein­dru­cken­der, da wir ihnen hier oben direkt gegen­über stehen.
5,5 h — 650 m rauf / 800 m run­ter — 12 km

Tag 6 — Berg­gast­haus Grin­del­wald­blick — Eiger­trail — Faulhorn
Am heu­ti­gen Tag sind wir dem Eiger wirk­lich extrem nah — nur ca. 1 Kilo­me­ter lie­gen zwi­schen uns und dem Gip­fel. Kühl ist es unter­halb der berühmt-berüch­tig­ten Nord­wand. Über den Eiger Trail gelan­gen wir zur Sta­ti­on Alpig­len. Dort neh­men wir die Jung­frau­bahn hin­ab nach Grin­del­wald. Wir schlen­dern ein wenig durch den Ort und schwe­ben mit der First­bahn auf der gegen­über­lie­genden Sei­te hin­auf. Noch lie­gen ca. 550 Höhen­me­ter zwi­schen uns und dem Berg­gast­haus Faul­horn (2.681 m). Hier über­nach­ten wir direkt auf dem Gip­fel. Wei­te­re 4.000er, wie Finster­aar­horn und Schreck­horn, gesel­len sich dazu. Bei guter Sicht lässt sich auch der Feld­berg im Schwarz­wald blicken.
6,5–7 h — 910 m rauf / 800 m run­ter — 15 km

Tag 7 — Faul­horn — Bus­alp — Grin­del­wald — Adelboden
Die Höhe­punk­te der Tour durf­ten wir bereits ges­tern und vor­ges­tern erle­ben. Nun geht es berg­ab — den Anblick der Glet­scher vor Augen, die Tour im Kopf. Von der Bus­alp fah­ren wir hin­un­ter nach Grin­del­wald und wei­ter mit den öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln zurück nach Adel­bo­den. Anschlie­ßend tre­ten wir die Heim­fahrt an.
2 h — 900 m run­ter — 4 km

Bil­der © Wil­de Alpentouren

Häu­fig gestell­te Fra­gen zu unse­rer Hüt­ten­tour “Im Bann von Eiger, Mönch, Jungfrau”

Im Rah­men unse­rer Hüt­ten­tou­ren kom­men immer wie­der ähn­li­che Fra­gen auf. Die wich­tigs­ten beant­wor­ten wir mög­lichst indi­vi­du­ell an die­ser Stel­le. Soll­te Dei­ne Fra­ge nicht beant­wor­tet wer­den, ruf uns ein­fach an oder schreib uns eine Mail mit Dei­nen Fra­gen zur gewünsch­ten Tour.

Wel­che Vor­aus­set­zun­gen bestehen für die Teilnahme?

Du soll­test gesund und kör­per­lich fit sein, sowie über Tritt­si­cher­heit und Schwin­del­frei­heit ver­fü­gen. All­ge­mei­ne Infor­ma­ti­on zu unse­ren Anfor­de­run­gen.

Wel­che Schu­he brau­che ich für die­se Tour?

Grund­sätz­lich sind Schu­he der Kate­go­rie B/C, die über die Knö­chel ragen, am bes­ten geeig­net. Mehr dazu hier: Der pas­sen­de Wanderschuh.

Was pas­siert bei schlech­tem Wetter?

Selbst bei schlech­tem Wet­ter (Regen) sind die Wege noch gut begeh­bar. Im Extrem­fall wäre eine alter­na­ti­ve Weg­füh­rung, ein Ab- bzw. Unter­bre­chen oder eine Über­brü­ckung mit Bus und Bahn täg­lich möglich.

Gibt es eine spe­zi­el­le Ausrüstungsliste?

Nein, es gilt unse­re all­ge­mei­ne Aus­rüs­tungs­lis­te. Zusätz­lich sind Stö­cke sinn­voll, da wir wahr­schein­lich meh­re­re Schnee­fel­der über­que­ren. In begrenz­ter Zahl kön­nen wir die­se zur Ver­fü­gung stellen.

Benö­ti­ge ich Schwei­zer Franken?

Ein­deu­tig ja. Oft kannst Du nur bar zah­len. Raus­ge­ge­ben wird immer in Schwei­zer Fran­ken — auch wenn Du in Euro zahlst. In der Lan­des­wäh­rung zu zah­len erhöht zudem die Akzep­tanz und führt zu einem ange­neh­me­ren Miteinander.

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