Alpenüberquerung E5MG

Hüt­ten­tour Vinsch­gau — Gar­da­see: 2. Teil des E5 mit Extra­tag beim Gardasee

Hüttentour Vinschgau - Gardasee: 2. Teil des E5 mit Extratag beim Gardasee Aussichtsreiche Hüttentour zum Gardasee und gleichzeitig die Fortsetzung des E5 Urige und spektakulär gelegene Hütten prägen diese Tour vom Vinschgau zum Gardasee ebenso …

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Aus­sichts­rei­che Hüt­ten­tour zum Gar­da­see und gleich­zei­tig die Fort­set­zung des E5

Uri­ge und spek­ta­ku­lär gele­ge­ne Hüt­ten prä­gen die­se Tour vom Vinsch­gau zum Gar­da­see eben­so wie die Bren­ta­grup­pe, die Anbli­cke von Ort­ler, Ceve­da­le, Mon­te Zebru und vie­len ande­ren 3.000ern. Bewusst wei­chen wir von der Ori­gi­nal­rou­te des E5 nach Vero­na etwas ab und bie­ten hier beson­ders schö­ne Aus­bli­cke, spek­ta­ku­lä­re Weg­ab­schnit­te und gigan­ti­sche Glet­scher. Nach der Ankunft in Meran auf einer E5 oder ande­ren Rou­te ver­spü­ren vie­le den Wunsch ein­fach wei­ter­zu­ge­hen. Für die Fort­set­zung einer Hüt­ten­tour ist die­se Vari­an­te genau die rich­ti­ge — Vor­aus­set­zung ist dies natür­lich kei­ne. Wir erle­ben täg­lich neue Land­schaf­ten und ler­nen nun auch die ita­lie­ni­sche Gast­freund­schaft bes­ser ken­nen. Schließ­lich errei­chen wir den wun­der­schö­nen Gar­da­see in Ober­ita­li­en mit sei­nem ganz eige­nen Flair. Dort ver­wei­len wir auf die­ser Tour etwas län­ger, um die ver­gan­ge­ne Woche ent­spannt aus­klin­gen zu lassen.

Traum­ziel Gar­da­see in klei­ner Grup­pe — eine Alpen­über­que­rung mit Mehrblick!

Für wen eig­net sich die­se Tour?

Die per­fek­te Fort­set­zung für all jene, die bereits eine Alpen­über­que­rung auf dem E5 gemeis­tert haben oder ein­fach ger­ne mit ita­lie­ni­schem Flair wan­dern. Es geht vom Vinsch­gau vor­bei am bekann­ten Ort­ler und durch die spek­ta­ku­lä­ren Bren­ta Dolo­mi­ten hin­un­ter nach Ober­ita­li­en. Uri­ge Hüt­ten, aus­sichts­rei­che Wege, der Mol­veno­see und medi­ter­ra­ne Land­schaf­ten erwar­ten Dich auf die­ser span­nen­den Fort­füh­rung der berühm­ten E5 Rou­te. Als High­light ver­bringst Du am Schluss gan­ze zwei Näch­te in der Nähe des Gar­da­sees — so kannst Du Ita­li­en und den Abschluss Dei­ner Tour gebüh­rend genießen.

Dei­ne Vorteile

Dei­ne Vor­tei­le mit Wil­de Alpentouren

  • Nur 6 — 7 Teil­neh­mer — nicht 12 oder gar 16
  • Über­nach­tung in kom­for­ta­blen Hüt­ten / Gasthöfen
  • 3 — 5 Gän­ge Menüs
  • Durch die spek­ta­ku­lä­re Brentagruppe
  • Start­punkt ist gut mit der Bahn erreichbar
  • Gut­schein bei Anrei­se mit der Bahn
Leis­tun­gen
  • Geprüf­te Bergwanderführer
  • 3 x Über­nach­tung im Gast­hof / Hotel im Doppelzimmer*
  • 4 x Über­nach­tung auf Hüt­ten im Mehrbettzimmer:
  • Zufallhüt­te, Rifu­gio Dori­go­ni, Rifu­gio Tuckett

  • Halb­pen­si­on wäh­rend der Tour
  • Alle aus­ge­schrie­be­nen Trans­fers wäh­rend der Tour
  • Ruck­sack­trans­port beim Hüt­ten­auf­stieg, falls möglich
  • Bus­rück­fahrt nach Goldrain
  • Gut­schein in Höhe von € 40,00 bei Anrei­se mit der Bahn — sie­he AGB
  • *Die Unter­brin­gung erfolgt bei Ein­zel­bu­chung evtl. im hal­ben Doppelzimmer

Nicht ent­hal­te­ne Leistungen
  • Trink­gel­der für z.B. Bus­fah­rer, Bergwanderführer
  • Ein­kehr und Geträn­ke etc. (ca. € 20,00 — 30,00 / Tag)
  • Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung oder Bergsportversicherung

Schwie­rig­keit

Schwie­rig­keits­be­wer­tung die­ser Tour

Wich­ti­ge Anmerkungen

Die­se Fort­set­zung der Alpen­über­que­rung E5 soll­te für alle, wel­che bereits eine Hüt­ten­tour von Oberst­dorf nach Meran gewan­dert sind, kei­ne Schwie­rig­kei­ten mehr berei­ten. Den­noch möch­ten wir dar­auf hin­wei­sen, dass auch auf die­ser Tour teil­wei­se abso­lu­te Tritt­si­cher­heit und Schwin­del­frei­heit not­wen­dig sind. Gera­de im Auf­stieg zum Sal­let­joch und in den Bren­ta-Dolo­mi­ten gibt es seil­ver­si­cher­te Abschnit­te und ver­block­tes Gelän­de. Absturz­ge­fähr­de­te Stel­len sind nicht bzw. kaum zu erwar­ten. Aus­ge­setz­te Stel­len fin­den sich jedoch ab und an. 

Was bedeu­ten seil­ver­si­chert, aus­ge­setzt etc? Hier fin­dest Du eine aus­führ­li­che Beschrei­bung von Weg und Gelände.

Geplan­ter Ablauf der Tour

Tag 1 — Mera­ner Höhen­weg — Schlucht der tau­send Stufen
Los geht´s am Hotel, von wo aus wir zur Texel­bahn in Partschins fah­ren. Die ers­ten 900 Höhen­me­ter über­las­sen wir der Seil­bahn und so steht einem recht gemüt­li­chen ers­ten Wan­der­tag nix im Weg. Der Weg der 1000 Stu­fen ist seit gerau­mer Zeit deut­lich weni­ger anstren­gend, weil die meis­ten Schluch­ten auf Hän­ge­brü­cken über­wun­den wer­den. Den­noch bleibt der Weg span­nend und idy­lisch zugleich. Wir wan­dern vor­bei an hoch über dem Etsch­tal gele­ge­nen Alpen­gast­hö­fen, die alle zur Ein­kehr ein­la­den. Am Ende des Tages war­tet dann doch noch das Lanhn­bach­tal auf uns. Hier haben wir sie noch, die vie­len Stu­fen. Schließ­lich fah­ren wir mit der Seil­bahn von Unter­stell wie­der ins Tal.
4,5 h — 400 m rauf / 650 m run­ter — 11 km
 

Tag 2 — Mar­tell­tal – Dorigonihütte
Der öffent­li­che Bus bringt uns ins hin­te­re Mar­tell­tal. Nir­gends sonst wer­den auf weit über 1.000 m in Euro­pa Erd­bee­ren ange­baut. Wir begin­nen den Auf­stieg durch uralte Lär­chen­wäl­der und genie­ßen den Blick hin­un­ter zum Zufritt-Stau­see — wie er rich­tig heißt. Kurz unter­halb vom Sal­lent­joch bie­tet sich an einem der vie­len Seen eine Pau­se an — wer wagt es? Sobald wir die­ses auf 2.965 m erreicht haben, schweift unser Blick über das Rab­bi-Tal. Unse­re Bli­cke erha­schen unter zudem den schnee­be­deck­ten Ort­ler (3.905 m) und den dritt­höchs­ten Gip­fel Öster­reichs — die Weiß­ku­gel. Nach dem wir uns satt gese­hen haben, stei­gen wir ab, zur gemüt­li­chen Dori­go­ni Hüt­te auf 2.437 m.
6 h — 950 m rauf / 550 m run­ter — 11 km
 

Tag 3 — Dori­go­ni­hüt­te — Madon­na die Cam­piglio — Rifu­gio Tuckett
Der Abstieg von der Dori­go­ni­üt­te führt uns am Was­ser­fall­weg ent­lang tie­fer ins Rab­bi-Tal, eines der ursprüng­lichs­ten Täler des Tren­ti­no. Neben der sich stän­dig ändern­den Vege­ta­ti­on beein­druckt der Tor­ren­te Rab­bies mit sei­nem glas­kla­ren Was­ser. Nach dem lan­gen Abstieg keh­ren wir, wenn wir möch­ten, in der Mal­ga Stab­la­so­ne ein. Hier genie­ßen wir ein­hei­mi­sche Spe­zia­li­tä­ten und eine herr­li­che Aus­sicht. Ein Trans­fer bringt uns nach Madon­na die Cam­piglio. Mit dem Gros­te Express fah­ren wir auf 2.440 m. Über eher ein­fa­che Schot­ter­we­ge gelan­gen wir nach ca. 1,5 Stun­den zum direkt unter den Fel­sen gele­ge­nem schö­nen Rifu­gio Tuckett (2.268 m).
6 h — 100 m rauf / 1.200 m run­ter — 9 km
 

Tag 4 — Rifu­gio Tuckett — Boc­ca di Bren­ta — Rifu­gio Selvata
Wir star­ten unse­re heu­ti­ge Wan­de­rung durch fel­si­ges Gelän­de mit traum­haf­ten Aus­bli­cken. Bis zur Brenteihütte (Kaf­fee am Vor­mit­tag?) benö­ti­gen wir auf aus­ge­setz­ten Abschnit­ten ab und an unse­re vol­le Kon­zen­tra­ti­on. Je nach­dem wie der ver­gan­ge­ne Win­ter war, begeg­net uns evtl. das ein oder ande­re Schnee­feld, bevor wir seil­ver­si­chert und atem­be­rau­bend zur Boc­ca di Bren­ta (2.552 m) auf­stei­gen. Von dort aus sind es nur noch weni­ge Minu­ten zum Rifu­gio Tom­ma­so Pedrot­ti. Nach der Mit­tags­pau­se stei­gen wir auf recht ein­fa­chen Wegen nur unweit der Cima Bren­ta (3.151 m) zur Sel­vata-Hüt­te ab. 
6 h — 750 m rauf / 1.300 m run­ter — 11 km
 

Tag 5 — Rifu­gio Sel­vata — Mol­veno — Laghet­to di Nembia
Der heu­ti­ge Weg führt tal­aus­wärts zum male­ri­schen Mol­veno-See. Der Abschnitt zum Refu­gio Croz dell Altis­si­mo führt über einen aus­sichts­rei­chen Pan­ora­ma­weg, der stel­len­wei­se direkt in den Fel­sen gebaut wur­de. Anschlie­ßend geht es auf einem schat­ti­gen Weg mit zahl­rei­chen Grot­ten zum Refu­gio la Mon­ta­n­a­ra (gro­ße Aus­sichts­platt­form). Dort erschließt sich ein groß­ar­ti­ger Blick über den tür­kis-blau fun­keln­den Lago di Mol­veno. Sand­strän­de, alpi­ne Aus­bli­cke und ein­sa­me Buch­ten bil­den einen kras­sen Gegen­satz zu der kar­gen Fels­land­schaft der Bren­ta Dolo­mi­ten. Wir genie­ßen das medi­ter­ra­ne Flair im Städt­chen Mol­veno und über­nach­ten ent­we­der direkt hier oder wan­dern wei­ter zum Süd­ufer des klei­nen Nem­bia Sees. 
6 h — 550 m rauf / 1.450 m run­ter — 14 km
 

Tag 6 — Fia­ve — Mon­te ‑Miso­ne — Gardasee
Nach einem Trans­fer nach Fia­ve (Favrio Kir­che) stei­gen wir erst gemüt­lich und spä­ter stei­ler auf­wärts zum Mon­te Miso­ne (1.803 m). Dies ist zwar nicht der höchs­te Gip­fel am Gar­da­see, aber durch sei­ne expo­nier­te Lage über den Tälern von Ten­no und San Pie­tro bie­tet er eine atem­be­rau­ben­de Aus­sicht auf den weit­läu­fi­gen Gar­da­see. An der San Pie­tro Hüt­te (980 m) am Mon­te Cali­no machen wir eine Rast und genie­ßen bei traum­haf­ter Sicht ein­hei­mi­sche Spe­zia­li­tä­ten. Gut gestärkt stei­gen wir danach ab zum Ten­no-See. Die­ser klei­ne See besticht durch sei­ne sma­ragd­grü­ne Far­be und lädt zu einem erfri­schen­den Bad ein. Wir blei­ben für zwei Näch­te in der klei­nen Gemein­de Ten­no, wel­ches auf den Hügeln hoch über Riva del Gar­da zwi­schen Oli­ven­hai­nen thront. 
7 h — 1.100 m rauf / 1.200 m run­ter — 15 km
 

Tag 7 — Höhen­wan­de­rung über dem Gar­da­see oder doch Strand?
Ent­spannt las­sen wir die Woche auf einem herr­li­chen Pan­ora­ma­weg mit phan­tas­ti­schen Aus­bli­cken auf den Gar­da­see aus­klin­gen. An die­sem Tag neh­men wir uns viel Zeit die Gar­da­see­re­gi­on in Ruhe wahr­zu­neh­men und die medi­ter­ra­ne Stim­mung zu genie­ßen. Der Rück­weg führt uns ent­lang am Gar­da­see­ufer in das Ört­chen Riva mit sei­nem typisch ita­lie­ni­schen Flair. Am Nach­mit­tag gibt es genü­gend Zeit ein küh­les Bad im See zu neh­men und das schö­ne Ört­chen Riva zu erkunden.
3 h — 250 m rauf / 250 m run­ter — 9 km
 

Tag 8 — Rückreise
Nach dem Früh­stück tre­ten wir die Rück­rei­se nach Gold­rain an. Ankunft dort gegen 11:30 Uhr.

Bil­der © Wil­de Alpen­tou­ren, Kers­tin Pfeifer

Häu­fig gestell­te Fra­gen zu unse­rer Hüt­ten­tour “Meran — Gardasee”

Im Rah­men unse­rer Kom­fort­tou­ren kom­men immer wie­der ähn­li­che Fra­gen auf. Die wich­tigs­ten beant­wor­ten wir mög­lichst indi­vi­du­ell an die­ser Stel­le. Soll­te Dei­ne Fra­ge nicht beant­wor­tet wer­den, ruf uns ein­fach an oder schreib uns eine Mail mit Dei­nen Fra­gen zu der gewünsch­ten Tour.

Wel­che Vor­aus­set­zun­gen bestehen für die Teilnahme?

Du soll­test gesund und fit sein, sowie über eine gewis­se Tritt­si­cher­heit und Schwin­del­frei­heit ver­fü­gen. All­ge­mei­ne Infor­ma­ti­on zu unse­ren Anfor­de­run­gen.

Wel­che Schu­he brau­che ich für die­se Tour?

Auf­grund der Weg­ei­gen­schaf­ten sind Schu­he der Kate­go­rie B/C, die über die Knö­chel ragen am bes­ten geeig­net. Mehr dazu hier: Der pas­sen­de Wanderschuh.

Was pas­siert bei schlech­tem Wetter?

Die Bestei­gung des Piz Davo Lais erfolgt nur bei tro­cke­ner Wit­te­rung. Die rest­li­chen Wege sind auch bei schlech­tem Wet­ter (z.B. Regen) gut begeh­bar. Eine alter­na­ti­ve Weg­füh­rung oder ein Ab- bzw. Unter­bre­chen wäre täg­lich pro­blem­los möglich. 

Gibt es eine spe­zi­el­le Ausrüstungsliste?

Nein, es gilt unse­re all­ge­mei­ne Aus­rüs­tungs­lis­te. Wir über­nach­ten nur ein­mal auf eine Hüt­te. Dort kannst Du Hüt­ten­schlaf­sack aus­lei­hen. Hüt­ten­schu­he sind meist vor­han­den. Stirn­lam­pe benö­tigst Du nur, wenn Du nachts mal raus­musst. Zu Beginn der Sai­son sind Stö­cke sinn­voll, da wir wahr­schein­lich meh­re­re Schnee­fel­der que­ren. In begrenz­ter Zahl kön­nen wir die­se zur Ver­fü­gung stellen. 

Gibt es Klet­ter­stel­len auf die­ser Alpenüberrquerung

Die­se Fra­ge kommt meist bei der Alpen­über­que­rung auf dem E5 auf. Es gibt kei­ne Klet­ter­stel­len, jedoch seil­ver­si­cher­te Pas­sa­gen. Die Sei­le die­nen der Sicher­heit. Je nach­dem wie sicher Du Dich fühlst, kannst Du sie nut­zen oder auch nicht. 

Routenverlauf

Routenplan: Hüt­ten­tour Vinsch­gau — Gar­da­see: 2. Teil des E5 mit Extra­tag beim Gardasee
Wilde Alpentouren

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