Alpendurchquerung BUKG

Bren­ta­durch­que­rung

Brentadurchquerung Kombinierte Alpendurchquerung: Hüttenwanderung und Komforttour mit Gepäcktransport Die Brenta Gebirgsgruppe gehört zu den südlichen Kalkalpen, welche im Trentino in Norditalien liegt. Geprägt durch schroffes Dolomitengestein findet sich hier ein Naturparadies mit senkrechten Felstürmen und …

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Kom­bi­nier­te Alpen­durch­que­rung: Hüt­ten­wan­de­rung und Kom­fort­tour mit Gepäcktransport

Die Bren­ta Gebirgs­grup­pe gehört zu den süd­li­chen Kalk­al­pen, wel­che im Tren­ti­no in Nord­ita­li­en liegt. Geprägt durch schrof­fes Dolo­mi­ten­ge­stein fin­det sich hier ein Natur­pa­ra­dies mit senk­rech­ten Fels­tür­men und mas­si­ven Gesteins­wän­den. Unse­re ein­ma­li­ge Bren­ta­durch­que­rung führt uns zu den schöns­ten Ecken die­ses spek­ta­ku­lä­ren Gebirgs­mas­sivs. Die Bli­cke rei­chen von den Dolo­mi­ten bis zur Ada­mel­lo­grup­pe und die Pres­a­nella. Wir erle­ben grü­ne, lieb­li­che Hoch­flä­chen, traum­haf­te Berg­seen und die wil­den Fels­spit­zen der Bren­ta mit ihren beson­de­ren For­ma­tio­nen. All­abend­lich wer­den wir mit 3 oder 4 Gän­gen der guten Tren­ti­ner Küche ver­wöhnt. Erle­be die­se fas­zi­nie­ren­de Tour mit leich­tem Ruck­sack, da wir Dein Gepäck von Unter­kunft zu Unter­kunft trans­por­tie­ren — außer zu den Hüt­ten ver­steht sich. Biz­za­re Gesteins­for­ma­tio­nen, idyl­li­sche Almen und uri­ge Hüt­ten ste­hen hier im star­ken Kon­trast zu den tou­ris­tisch erschlos­se­nen Regio­nen rund um das Mas­siv. Ein char­man­tes Berg­pa­ra­dies wel­ches Sucht­po­ten­ti­al hat.

8‑tägige Alpen­tour der Extra­klas­se rund um das bein­dru­cken­de Bren­ta-Mas­siv in Norditalien

Für wen eig­net sich die­se Tour?

Im Her­zen der Bren­ta erle­ben wir fas­zi­nie­rend schrof­fe Fels­tür­me, den glas­kla­ren Lago die Tovel,
das schön gele­ge­ne Rifu­gio Ago­s­ti­ni und vie­le High­lights mehr. Wir über­nach­ten in uri­gen Hüt­ten oder Almen, aber auch in mon­dä­nen Orten wie Mol­veno oder Madon­na di Camp­li­gio. Gar­niert wird das Gan­ze mit dem Gepäck­trans­port zu den Unter­künf­ten im Tal. So wird ein kom­for­ta­bles Wan­dern ohne schwe­ren Ruck­sack mög­lich. Und zuletzt natür­lich nicht zu ver­ges­sen: Die boden­stän­di­ge gute Tren­ti­ner Küche,
um die Tage all­abend­lich genüss­lich aus­klin­gen zu lassen.

Dei­ne Vorteile

Dei­ne Vor­tei­le mit Wil­de Alpentouren

  • Nur 7 — 10 Teil­neh­mer — nicht 12 oder gar 16
  • Über­nach­tung in Gast­hö­fen, Hüt­ten und Hotels
  • Wan­dern mit leich­tem Gepäck
  • Gepäck­trans­port von Unter­kunft zu Unterkunft
  • 3 — 4 Gän­ge Menüs am Abend
Leis­tun­gen
  • Geprüf­ter Bergwanderführer
  • 4 x Über­nach­tung in Hotels oder Gast­hö­fen im Doppelzimmer*
  • Ein­zel­zim­mer (nicht garan­tiert!) zuzüg­lich € 165,00 für 4 Nächte 
  • 3 x Über­nach­tung auf Hüt­ten im Mehrbettzimmer:
  • Rifu­gio Pel­ler, Rifu­gio Sil­vio Agostini

  • Halb­pen­si­on mit 3 — 4 gän­gi­gen Menüs am Abend
  • Alle aus­ge­schrie­be­nen Transfers
  • Gepäck­trans­port von Unter­kunft zu Unter­kunft im Tal (nicht zu den Hütten)
  • Rück­fahrt zum Ausgangspunkt
  • *Die Unter­brin­gung erfolgt bei Ein­zel­bu­chung evtl. im hal­ben Doppelzimmer

Nicht ent­hal­te­ne Leistungen
  • Trink­gel­der für z.B. Bus­fah­rer, Bergwanderführer
  • Ein­kehr und Geträn­ke etc. (ca. € 20,00 — 30,00 / Tag)
  • Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung oder Bergsportversicherung

Schwie­rig­keit

Schwie­rig­keits­be­wer­tung die­ser Tour

Wich­ti­ge Anmerkungen

Bei der Bren­ta­durch­que­rung befin­den wir uns auf Wegen mit kaum oder kei­nen absturz­ge­fähr­de­ten Stel­len. Aus­ge­setz­te, seil­ver­si­cher­te und kur­ze ver­block­te Abschnit­te soll­ten wir nicht vor­fin­den. Eine gute Tritt­si­cher­heit und Schwin­del­frei­heit sind Voraussetzung.

Was bedeu­ten seil­ver­si­chert, aus­ge­setzt, ver­blockt etc? Hier fin­dest Du eine aus­führ­li­che Beschrei­bung von Weg und Gelände. 

Geplan­ter Ablauf der Tour

Tag 1 — Malè — Rifu­gio Peller
Wir star­ten im klei­nen Ört­chen Malè. Unse­re Wan­de­rung im Natio­nal­park Stilfs­er­joch führt uns im Val di Sole durch den lich­ten Berg­wald zum Rifu­gio Pel­ler (1.990 m) am Mon­te Pel­ler. Auf die­ser gast­li­chen und fami­liä­ren Hüt­te genie­ßen wir die Aus­sicht über das Val­le del Noce sowie unse­re ers­te Hüttenübernachtung.
5 h — 1.300 m rauf — 10 km
 

Tag 2 — Rifu­gio Pel­ler — Tue­no — Molvenosee
Nach einem zünf­ti­gen Hüt­ten­früh­stück star­ten wir am Rifu­gio Pel­ler, umrun­den den Mon­te Pel­ler aus der Fer­ne und gehen ins Val Nana. Über den Pass kom­men wir ins Val For­mi­ga. An der Mal­ga Tue­na stär­ken wir uns, bevor wir zum glas­kla­ren Lago di Tovel abstei­gen. Die Mal­ga Tue­na ist eine sehr ursprüng­li­che, bewirt­schaf­te­te Berg­hüt­te im wil­des­ten Her­zen der Bren­ta-Dolo­mi­ten mit ein­zig­ar­ti­gen Aus­sich­ten auf die Fels­mas­si­ve. Von hier aus führt uns ein kur­zer Abstieg hin­un­ter zum Lago di Tovel. Für uner­schro­cke­ne Schwim­mer ist auch ein Bad im kal­ten See mög­lich. Ein Shut­tle­bus bringt uns zu unse­rem heu­ti­gen Hotel.
5 h — 400 m rauf / 1.200 m run­ter — 12 km
 

Tag 3 — Anda­lo — Croz del Altis­si­mo — Rifu­gio Montanara
Wenn man vom Mol­veno See aus die rie­si­gen Fels­bas­tio­nen der Bren­ta­tür­me sieht, ist es schwer zu glau­ben, dass der gran­dio­se Aus­sichts­gip­fel des Croz del’Al­tis­si­mo mit sei­ner fast 1.000 Meter hohen Fels­wand doch rela­tiv ein­fach zu erklim­men ist. Wir ver­kür­zen uns den Auf­stieg mit der Seil­bahn um rund 600 Höhen­me­ter und star­ten auf 1.530 m durch Wald- und Wie­sen­ge­län­de. Das Gelän­de wird erst etwas ver­blockt und zuoberst etwas kars­tig bis wir den Gip­fel errei­chen. Neben dem Nah­blick auf die zen­tra­le Bren­ta reicht das Pan­ora­ma vom Ceve­da­le bis zum Glock­ner — Dolo­mi­ten inklu­si­ve. Vom Gip­fel geht es über den aus­sichts­rei­chen Palon de Tov­re, durch schrof­fe, fel­si­ge Land­schaf­ten zurück in die bewal­de­ten Regio­nen. Am Refu­gio Mon­ta­n­a­ra genie­ßen wir eine lecke­re Brot­zeit. Der Pradel-Lift lässt uns im Anschluss knie­scho­nend nach Mol­veno hin­un­ter­glei­ten. Von dort keh­ren wir nach einem erfri­schen­den Bad ins Hotel zurück.
6 h — 850 m rauf / 850 m run­ter — 8 km
 

Tag 4 — Mol­veno — Rifu­gio Sil­vio Agostini
Heu­te tau­chen wir in den süd­li­chen Bereich der Bren­ta-Dolo­mi­ten ein. Von Mol­veno aus star­ten wir in das Val Ceda. Durch saf­ti­ge Wei­den und Wie­sen gelan­gen wir in den rei­nen Dolo­mit und nähern uns den majes­tä­ti­schen und senk­rech­ten Wän­den, wel­che die Sil­vio-Ago­s­ti­ni-Hüt­te eifer­süch­tig zu bewa­chen schei­nen. Die­se his­to­ri­sche Hüt­te befin­det sich auf 2.410 Metern am Fuße der berühm­ten Cima d’Am­biez. Hier haben die größ­ten Berg­stei­ger, wel­che die Geschich­te der Bren­ta-Dolo­mi­ten geschrie­ben haben, Näch­te vol­ler Adre­na­lin, Träu­me und vie­les mehr ver­bracht. Wir las­sen uns von den Hüt­ten­wir­ten mit hei­mi­schen Spe­zia­li­tä­ten ver­wöh­nen und genie­ßen die Nacht sowie einen traum­haf­ten Son­nen­un­ter­gang in die­ser ein­ma­li­gen Fel­sen­ku­lis­se. Als Alter­na­ti­ve für den lan­gen Auf­stieg ist von Mol­veno aus ein Shut­tle zum Rifu­gio Cac­cia­to­re mög­lich. Die roten Dächer in der rie­si­gen Fel­sen­ku­lis­se wei­sen den Weg zum Rifu­gio Sil­vio Ago­s­ti­ni, wel­ches in ca. zwei Stun­den erreich­bar ist.
8 h — 1.700 m rauf / 150 m run­ter — 12 km
Alter­na­tiv: Shut­tle 600 m rauf — 3 km
 

Tag 5 — Rifu­gio Al Cac­cia­to­re — Ris­to­ro Dolo­mi­ti di Brenta
Nach­dem wir den Son­nen­auf­gang bestaunt und zünf­tig gefrüh­stückt haben, machen wir noch einen Abste­cher zur Sil­via Grot­te, einer beein­dru­cken­den Höh­le in der Fel­sen­ku­lis­se. Anschlie­ßend stei­gen wir zum Rifu­gio Al Cac­cia­to­re zur ers­ten Cap­puch­i­no­pau­se ab. Nach nur weni­gen Kilo­me­tern haben wir die steils­ten Abschnit­te bereits hin­ter uns. Von nun an wird es mehr­heit­lich fla­cher und so gelingt der rela­ti­ve lan­ge Abstieg recht ent­spannt. Nach der Ein­kehr im Ris­to­ro Dolo­mi­ti di Bren­ta fah­ren wir nach Madon­na di Cam­piglio. In einem Hotel mit klei­nem Well­ness­be­reich kön­nen wir ent­span­nen und rela­xen. Das gemein­sa­me Abend­essen lässt den Tag gemüt­lich ausklingen.
4,5 h — 1.500 m run­ter — 12 km
 

Tag 6 — Rifu­gio Stoppa­ni — Mal­ga Tuena
Der Tag beginnt mit einer Lift­fahrt zur Berg­sta­ti­on des Gros­te Express. Gestar­tet auf 2.500 m stei­gen wir die letz­ten Meter zum Pas­so del Gros­te auf und bewun­dern die ein­ma­li­ge Kulis­se der Bren­t­ado­lo­mi­ten. Wir wan­dern durch eine ein­drucks­vol­le Karst­land­schaft, vor­bei an den groß­ar­ti­gen Bren­ta-Wän­den, zur Mal­ga Poz­zol. Lieb­lich geht es im Gegen­satz zu den schrof­fen Fels­wän­den ober­halb von uns, hin­ab ins Val Fla­vo­na bis zum Lago di Tovel. Je nach Lust und Lau­ne legen wir hier eine län­ge­re Pau­se im Grü­nen ein, bevor wir über sanf­te, grü­ne Hän­ge leicht berg­auf zu unse­rer letz­ten Hüt­ten­über­nach­tung in der Mal­ga Tue­na (1.738 m) gelangen.
5 h — 550 m rauf / 1.200 m run­ter — 14 km
 

Tag 7 — Mal­ga Tue­na - Malè
Gut gestärkt neh­men begin­nen wir den letz­ten Anstieg und wan­dern durch das idyl­li­sche Val Nana hin­auf zum Pas­so del­la For­co­la auf 2.150 Metern. Dort oben genie­ßen wir ein letz­tes Mal die über­wäl­ti­gen­de Berg­ku­lis­se. Nach dem wei­ten Pan­ora­ma­blick vom Pass führt uns der Weg durch ein­drucks­vol­le Fels­for­ma­tio­nen hin­ab ins Val di Sole. Von Malè aus errei­chen wir ent­spannt unser Hotel, wo wir bei einem letz­ten gemein­sa­men Abend die Erleb­nis­se der ver­gan­ge­nen Wan­der­wo­che bei gutem Essen Revue pas­sie­ren lassen.
7 h — 550 m rauf / 1.500 m run­ter — 15 km

Tag 8 — Heimreise
Früh­stück und indi­vi­du­el­le Heimreise.

Bil­der © Wil­de Alpentouren

Häu­fig gestell­te Fra­gen zu unse­rer Brentaumrundung

Im Rah­men unse­rer Hüt­ten­tou­ren kom­men immer wie­der ähn­li­che Fra­gen auf. Die wich­tigs­ten beant­wor­ten wir mög­lichst indi­vi­du­ell an die­ser Stel­le. Soll­te Dei­ne Fra­ge nicht beant­wor­tet wer­den, ruf uns ein­fach an oder schreib uns eine Mail mit Dei­nen Fra­gen zu der gewünsch­ten Tour.

Wel­che Vor­aus­set­zun­gen bestehen für die Teilnahme?

Du soll­test gesund und kör­per­lich fit sein, sowie über eine gewis­se Tritt­si­cher­heit und Schwin­del­frei­heit ver­fü­gen. All­ge­mei­ne Infor­ma­ti­on zu unse­ren Anfor­de­run­gen.

Wel­che Schu­he brau­che ich für die­se Tour?

Grund­sätz­lich sind Schu­he der Kate­go­rie B/C, die über die Knö­chel ragen am bes­ten geeig­net. Mehr dazu hier: Mehr dazu hier: Der pas­sen­de Wanderschuh.

Gibt es Klet­ter­stel­len in der Brenta

Die Bren­ta ist zwar durch­zo­gen von vie­len Klet­ter­stei­gen. Wir bege­hen jedoch wegen, die ohne Klet­ter­stel­len aus­kom­men. Jedoch gibt es Pas­sa­gen, an denen am Fels Sei­le ange­bracht sind. An die­sen kannst Du Dich zur Sicher­heit fort­be­we­gen. Das ist jedoch kein Muss.

Was pas­siert bei schlech­tem Wetter?

Die meis­ten Wege sind auch bei schlech­tem Wet­ter (z.B. Regen ohne Sturm) noch gut begeh­bar. Im Extrem­fall wäre eine alter­na­ti­ve Weg­füh­rung oder ein Ab- bzw. Unter­bre­chen oder eine Umfah­rung mit dem Bus täg­lich möglich.

Gibt es eine spe­zi­el­le Ausrüstungsliste?

Nein, es gilt unse­re all­ge­mei­ne Aus­rüs­tungs­lis­te. Zu Beginn der Sai­son sind Stö­cke sinn­voll, da wir wahr­schein­lich meh­re­re Schnee­fel­der que­ren. In begrenz­ter Zahl kön­nen wir die­se zur Ver­fü­gung stellen. 

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