Hüttenwandern AD

All­gäu­durch­que­rung

Allgäudurchquerung Mit Weitblick einmal durch das Allgäu wandern: 4 Tage Hüttenwanderung Unsere Allgäuer Hüttentour von Sonthofen bzw. Bad Hindelang nach Pfronten eignet sich besonders, wenn Du nur ein paar Tage unterwegs sein oder Du einfach …

Termine ansehen

Mit Weit­blick ein­mal durch das All­gäu wan­dern: 4 Tage Hüttenwanderung

Unse­re All­gäu­er Hüt­ten­tour von Sont­ho­fen bzw. Bad Hin­de­lang nach Pfron­ten eig­net sich beson­ders, wenn Du nur ein paar Tage unter­wegs sein oder Du ein­fach mal in eine Mehr­ta­ges­tour in den Alpen hin­ein schnup­pern möch­test. Wir wan­dern im Grenz­be­reich zwi­schen Bay­ern und Tirol und erle­ben dabei gewal­ti­ge Land­schaf­ten, lieb­li­che Berg­wie­sen und ganz viel Natur. Die Hüt­ten punk­ten durch traum­haf­te Lagen und beein­dru­cken­de Aus­sich­ten auf die umlie­gen­de Berg­welt. Abend­li­ches Hüt­ten­fee­ling natür­lich inklu­si­ve. Wir ler­nen die gewal­ti­gen All­gäu­er Alpen ober­halb von Oberst­dorf ken­nen, begeg­nen dem Schreck­see, ste­hen über dem Trau­alp­see und Vil­salp­see und genie­ßen wun­der­schö­ne Tief- und Weit­bli­cke. Wei­te­re High­lights der 4‑tägigen Hüt­ten­tour sind die Bestei­gung vom Scho­ch­en, der Rot­spit­ze und des Aggen­steins. Am letz­ten Tag durch­wan­dern wir die Rei­chen­bach­klamm. Die abwechs­lungs­rei­che Wochen­end­tour ist per­fekt geeig­net, um sich auf eine Alpen­über­que­rung oder eine ande­re län­ge­re Berg­wan­de­rung vor­zu­be­rei­ten oder ein­fach nur um eine tol­le Hüt­ten­wan­de­rung im All­gäu zu unternehmen.

Aus­sichts­rei­che Wochen­end­wan­de­rung durch die All­gäu­er Hoch­al­pen über Schreck­see & Aggenstein

Für wen eig­net sich die­se Tour?

Von Sont­ho­fen bzw. Bad Hin­de­lang führt die Hüt­ten­tour ins eher unbe­kann­te Pfron­ten. Mit den höchs­ten All­gäu­er Gip­feln vor der Nase erwar­tet uns eine geführ­te Wochen­end­tour der Extra­klas­se. Schreck­see und Hal­den­see beein­dru­cken mit Ihrer Schön­heit, eben­so wie fes­seln­de Weit­bli­cke ins Alpen­vor­land oder idyl­lisch gele­ge­ne Hüt­ten. Spä­tes­tens am letz­ten Tag war­tet mit dem Aggen­stein ein fel­si­ger Gip­fel mit Seil­ver­si­che­rung auf die Bestei­gung. Eine groß­ar­ti­ge Tour, die von uns äußerst gern began­gen wird.

Dei­ne Vorteile

Dei­ne Vor­tei­le mit Wil­de Alpentouren

  • Nur 7 — 10 Teil­neh­mer — nicht 12 oder gar 16
  • Über­nach­tung in kom­for­ta­blen Hütten 
  • Mehr­gän­gi­ge Menüs
  • Beque­me Anrei­se mit der Bahn möglich
  • Mit einem ver­län­ger­tem Auf­ent­halt in Oberst­dorf kombinierbar
  • Gut­schein bei Anrei­se mit der Bahn 

Leis­tun­gen Oberst­dorf Hüttentour

Nicht ent­hal­te­ne Leistungen
  • Trink­gel­der für z.B. Bus­fah­rer, Bergwanderführer
  • Ein­kehr und Geträn­ke etc. (ca. € 20,00 — 30,00 / Tag)
  • Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung oder Bergsportversicherung

Schwie­rig­keit

Schwie­rig­keits­be­wer­tung die­ser Tour

Wich­ti­ge Anmer­kun­gen zur Oberst­dorf Hüttentour

Die alpi­nen Wege auf unse­rer Hüt­ten­wan­de­rung durchs All­gäu, von Bad Hin­de­lang nach Pfron­ten, sind über­wie­gend gut zu bege­hen. Kur­ze aus­ge­setz­te und seil­ver­si­cher­te Pas­sa­gen gibt es jedoch immer wie­der — vor allem am lan­gen zwei­ten Tag. Der Auf/​Abstieg zum Aggen­stein am letz­ten Tag ist eben­falls seil­ver­si­chert. Absturz­ge­fähr­de­te Stel­len sind weni­ger zu erwar­ten. Auch wenn es sich nur um eine Wochen­end­tour han­delt, ist die Tour kei­nen­falls zu unter­schät­zen und Du soll­test zuvor bereits mehr­fach auf mitt­le­ren Berg­wan­der­we­gen unter­wegs gewe­sen sein. Gera­de für Teil­neh­mer aus dem Flach­land kann die Tour durch­aus sehr anspruchs­voll sein. Eine gute Tritt­si­cher­heit, Schwin­del­frei­heit und Kon­di­ti­on sind essen­ti­ell für die Tour.

Was bedeu­ten seil­ver­si­chert, aus­ge­setzt etc? Hier fin­dest Du eine aus­führ­li­che Beschrei­bung von Weg und Gelände.

Geplan­ter Ablauf der Oberst­dorf Hüttentour

Tag 1 — Bad Hin­de­lang — Schneck — Prinz-Luitpold-Haus
Wir tref­fen uns am Bahn­hof in Sont­ho­fen und fah­ren von dort mit dem Bus über Bad Hin­de­lang ins Ost­rach­tal. So schnell geht es und wir befin­den uns bereits inmit­ten der All­gäu­er Hoch­al­pen. Wir begin­nen unse­rer Wan­de­rung am Gie­bel­haus ins Bär­gün­de­le­tal hin­ein. Die ers­ten drei Kilo­me­ter geht es zuerst eher flach und leicht dahin. Kurz nach dem Was­ser­fall errei­chen wir die ein­fa­che aber sehr idyl­lisch gele­ge­ne Bär­gün­de­le­al­pe. Soll­te die­se geöff­net sein, las­sen wir uns hier eine Klei­nig­keit schme­cken oder bedie­nen uns aus dem eige­nen Ruck­sack. Nach der Alpe wird es auf dem Berg­pfad deut­lich stei­ler. Mit dem auf 1.846 m wun­der­schön gele­ge­nen Prinz-Luit­pold-Haus errei­chen wir schließ­lich die höchst­ge­le­ge­ne Hüt­te auf die­ser Tour. Den Namen ver­dankt die Hüt­te dem dama­li­gen könig­li­chen Besit­zer des Grund­stücks: Prinz Luit­pold von Bayern. 
4 h — 800 m rauf — 6 km

 

Tag 2 — Prinz-Luit­pold-Haus — Schreck­see — Lands­ber­ger Hütte
Ein sehr lan­ger aber aus­sichts­rei­cher Tag liegt vor uns. Wir stei­gen vom Prinz-Luit­pold-Haus zur Bock­kar­schar­te (2.164 m) auf. Den längs­ten Anstieg des Tages haben wir dann bereits hin­ter uns. Je nach Jah­res­zeit bewun­dern wir am Glas­feld­erkopf die bekann­tes­te aller Alpen­blu­men: das Edel­weiß. Von der Schar­te stei­gen wir danach über teils recht loses Geröll ab. Auf dem Jubi­lä­ums­weg wan­dern wir auf alpi­nen Berg­pfa­den wei­ter und gelan­gen spä­ter zum wun­der­schön gele­ge­nen Schreck­see. Hier genie­ßen wir viel­leicht das küh­le Nass bevor es im Anschluss wei­ter zur Stein­kar­spit­ze (2.067 m) oder zur Rotp­sit­ze geht. Bei guter Sicht ent­de­cken wir in der Fer­ne sogar den schnee­be­deck­ten Alpen­haupt­kamm. Nach einer letz­ten Gip­fel­rund­schau stei­gen wir zur Lands­ber­ger Hüt­te (1.804 m) ab. Dort über­nach­ten wir und las­sen uns mit Tiro­ler Kost verwöhnen. 
6,5 h — 850 m rauf / 850 m run­ter — 14 km

 

Tag 3 — Lands­ber­ger Hüt­te — Hal­den­see — Bad Kis­sin­ger Hütte
Wir ver­las­sen die Lands­ber­ger Hüt­te auf dem Saal­fel­der Höhen­weg. Nach einer guten Stun­de stei­gen wir auf die Scho­ch­en­spit­ze, die uns traum­haf­te Tief­bli­cke Rich­tung Trau­alp­see und Vil­salp­see ermög­licht. Über die Gap­pen­feld­schar­te wan­dern wir teil­wei­se auf Pfa­den, teil­wei­se auf Forst­we­gen hin­un­ter zum Hal­den­see. Ein kur­zer Trans­fer bringt uns zur Tal­sta­ti­on und wir schwe­ben hin­auf zum Füs­se­ner Jöch­le. Nach der Rast an der Berg­sta­ti­on geht´s wei­ter über den Gams­kopf und die unbe­wirt­schaf­te­te Seben­al­pe zur schön gele­ge­nen Bad Kis­sin­ger Hüt­te (1.792 m). Je nach Lust und Wet­ter stat­ten wir dem 2.000 m hohen Bren­ten­joch noch einen Besuch ab. Für die extra 250 Höhen­me­ter benö­ti­gen wir ca. 45 Minu­ten. In der Fer­ne sehen wir heu­te die Ötz­ta­ler und Stu­bai­ta­ler Alpen und in der Nähe das könig­li­che Ammergebirge. 
5,5 h — 550 m rauf / 1.250 m run­ter — 13 km

 

Tag 4 — Bad Kis­sin­ger Hüt­te — Aggen­stein — Pfronten
Von der Bad Kis­sin­ger Hüt­te aus bestei­gen wir zunächst ohne Ruck­sack den Aggen­stein. Da wir früh am Gip­fel sind, haben wir die­sen noch wei­test­ge­hend für uns und kön­nen die Aus­sicht ent­spre­chend genie­ßen. Im Gegen­satz zu den bis­he­ri­gen Gip­feln fin­den wir heu­te eine kur­ze seil­ver­si­cher­te Pas­sa­ge vor. Die­se ist den­noch nicht all­zu schwie­rig und für Tritt­si­che­re gut zu meis­tern. Der Vor­teil im Ver­gleich zu den ande­ren Gip­feln die­ser Tour stellt ein­deu­tig die frü­he Uhr­zeit dar. Hier oben erle­ben wir noch das Erwa­chen des Tages und die Ruhe. Zurück an der Hüt­te neh­men wir unser Gepäck auf und stei­gen über den soge­nann­ten Bösen Tritt ab und anschlie­ßend über die Rei­chen­bach­klamm wei­ter bis nach Pfron­ten. Mit dem Zug geht es zurück über Kemp­ten nach Sonthofen.
4 h — 200 m rauf / 1.150 m run­ter — 8 km

Bilder © Wil­de Alpentouren

Häu­fi­ge Fra­gen bei unse­rer Allgäudurchquerung

Im Rah­men unse­rer Wochen­end­tou­ren kom­men immer wie­der ähn­li­che Fra­gen auf. Die wich­tigs­ten beant­wor­ten wir mög­lichst indi­vi­du­ell an die­ser Stel­le. Soll­te Dei­ne Fra­ge nicht beant­wor­tet wer­den, ruf uns ein­fach an oder schreib uns eine Mail mit Dei­nen Fra­gen zu der gewünsch­ten Tour.

Wel­che Vor­aus­set­zun­gen bestehen für die Teilnahme?

Du soll­test gesund und kör­per­lich fit, eini­ger­ma­ßen schwin­del­frei und tritt­si­cher sein. Der Auf­stieg zur Zug­spit­ze erfor­dert eine sehr gute Kon­di­ti­on. All­ge­mei­ne Infor­ma­ti­on zu unse­ren Anfor­de­run­gen fin­dest du hier: Trai­ning zu Hause

Wel­che Schu­he brau­che ich für eine Wan­der­tour am Wochenende?

Auch wenn es nur 3 – 4 Tage sind, im Schuh liegt die Musik und somit sind auch hier Schu­he der Kate­go­rie B/C, die über die Knö­chel ragen am bes­ten geeig­net. Mehr dazu hier: Der pas­sen­de Wanderschuh.

Was pas­siert bei schlech­tem Wetter?

Die Wege sind auch bei schlech­tem Wet­ter (z.B. Regen ohne Sturm) noch gut begeh­bar. Im Extrem­fall wäre eine alter­na­ti­ve Weg­füh­rung oder ein Ab- bzw. Unter­bre­chen täg­lich pro­blem­los möglich. 

Gibt es eine spe­zi­el­le Aus­rüs­tungs­lis­te für die­se Tour?

Nein, es gilt unse­re all­ge­mei­ne Aus­rüs­tungs­lis­te. Soll­te die Wet­ter­vor­her­sa­ge für die drei Tage abso­lut sta­bil sein, kannst Du nach Rück­spra­che mit den Gui­des Dei­ne Aus­rüs­tung ent­spre­chend anpassen.

Wilde Alpentouren

Erfahre es zuerst

Neue Touren und Termine direkt in Dein Postfach. Melde Dich für unseren Newsletter an.

Die Anmeldung wird mit dem bestehenden Newsletter-Dienst verbunden, sobald dessen Formularadresse vorliegt.